Das zweite Album des Londoner Duos Tram hat es in sich. Denn während die ruhig dahinfließende, melancholisch angehauchte Musik genaus…
Das zweite Album des Londoner Duos Tram hat es in sich. Denn während die ruhig dahinfließende, melancholisch angehauchte Musik genaus ziellos herumzufließen scheint, wie auf dem Debüt „Heavy Black Frame“, eröffnen sich beim zweiten Hinhören doch tatsächlich gängige Songstrukturen. Und so findet man im allgemeinen Schönklang dann auch Ankerpunkte, an denen man sich orientieren kann…
Ist es ein unter Drogeneinfluß amoklaufendes Metronom? Ist es Manowars „Sting Of The Bumble Bee“ in dreifacher Geschwindigkeit? Oder springt der CD-Player vielleicht nur? Alles falsch, es ist tatsächlich „nur“ die neue Krisiun, bzw. der eigenartig tickend-surrende Schlagzeugsound, mit dem die meisten Stücke einsetzen. Dieses irrsinnig schnelle Flirren sind die Double Bass Drums! Das resultierende…
Wie hört sich die Scheibe von jemandem an, der seine Jugend als Sohn des Tourdrivers von Rush verbrachte? Wenn das so klingt wie Marmoset, dann gibt es ja noch Hoffnung! Die Band um Jorma Whittaker macht jene Art spröden Alternative-Pop, den man aus der Richtung von Leuten wie den Go Betweens oder Sebadoh kennt. Stilistisch…
Das war schon lange mal fällig: Ein Soundtrack mit der Musik der Einstürzenden Neubauten. Lange ist’s her seit Peter W. Jansen in Aspekte zu den Neubauten meinte: „Jetzt ist es also soweit, daß Musik zum bloßen Krach verkommt.“ Die Tracks auf dem neuen Album – allen voran das Ideengebende „Befindlichkeit des Landes“ klingen allesamt elegant,…
Naja, über die Geheimnisse von Human League erfährt man auf derem neuen Tonträger nichts – schade eigentlich, denn zu ihren größten Geheimnissen scheint die Formel für den perfekten Pop-Song zu gehören. Oder vielleicht ist das gar nicht so schwierig zu entschlüsseln? Man nehme Phil Oakeys Gespür für schöne Melodien, dazu ein Synthie-Kleid und natürlich nicht…
Wenn sich der DJ von Kid Rock „selbständig“ macht, was darf man dann wohl für Musik erwarten? Na? Tja, falsch geraten! Kein pures Hip-Hop-Metall-usw.-Gedöns a la „My Name Is Kid“ (und das soll auf keinen Fall abwertend sein), sondern eine gesunde Mischung aus groovigem Detroit Rock’n’Roll, angereichert mit frischem Motown, leckerem Country, würzigem Southern Rock…
Böse Zungen behaupten, daß alle essentiellen Rockplatten bereits in den 60er Jahren veröffentlicht wurden. Und tatsächlich gab es Anfang der 70er einen Mangel an innovativen, musikalischen Ideen. So wirkte das plötzliche Auftauchen der provokanten Elektro-Rock ‚N‘ Roller von Roxy Music im Sommer 1972 außerordentlich anregend. Die Kombination aus Bryan Ferrys arrogantem Glamour, Brian Enos bizarren…
Darf eine Band, die aus den selben Mitgliedern wie Such A Surge besteht, eine solche Platte aufnehmen? Ist sie dabei revolutionär und bezieht Position gegen musikalische Engstirnigkeit ? Oder macht sie sich lächerlich und sägt an dem Ast, auf dem sie selbst ganz bequem sitzt? So viele unterschiedliche Meinungen über dieses Album und dessen Interpreten…
Jeder, der etwas auf Musik hält, hat ja wohl so lange die Beach Boys gehaßt – bis zu dem Zeitpunkt, wo man dann etwa auf Pet Sounds stieß. Dort offenbarte sich dann eine ganz verkehrte Sicht auf die ewigen Surf-Boys, die allerdings deren Mastermind, Brian Wilson, in einem ganz anderen Licht erscheinen ließ. Die Leute,…