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  • Sagittarius – The Blue Marble

    Wir schreiben das Jahr 1969 und Produzent Gary Usher bricht auf in Universen, die nie ein Ohr zuvor gehört hat. Usher – aus dem Umfeld von Brian Wilson – schuf ein einzigartiges Universum aus bewußtseinsergänzenden Umweltschutz-Kinderliedern und dem ungezügelten, aber kontextbezogenen Einsatz von analogen Synthesizern (Damals waren allerdings alle Synthesizer analog). Es fiept, brodelt und…

  • Johnny A. – Sometimes Tuesday Morning

    Das muß man sich mal reintun: Da sitzt auf dem Cover ein auf extrem cool zurechtgestylter weißer Blues-Gitarrist in einer schummrigen Cocktail Bar mit einem Martini vor sich. Blues & Martini – welch großartige Kombination: Nach dem Tag auf der Plantage erst mal bei einem gepflegten Drink – gerührt, nicht geschüttelt – abhängen und einen…

  • Robin DiMaggio – Blue Planet

    Favored Nations ist das Label von Steve Vai. Insofern verwundert es nicht, daß dort beinahe komische Veröffentlichungen passieren. Wie z.B. vorliegende: Eine eigenartige World-Musik-Scheibe mit klagendem orientalischen Gesang, auralen Seifenblasen, Rap-Passagen und Toto’s „Africa“ als zentralem Track. Toto? Ach ja: Die spielen auch fast alle mit. Die Scheibe scheint bedeutungsschwanger gemeint zu sein, ist jedoch…

  • Christina Lux – Pure Love

    Auf ihrem neuen Album macht Christina Lux ihre Sache im wesentlichen besser als auf dem Vorgänger „Little Luxurie“. Da gibt es nämlich neben ihren Markenzeichen-Live-Tracks diesmal auch zwei produzierte Tracks – „Shelter“ und „Believe“, die etwas über den Tellerand des Jazz-Songs in Richtung Pop herauslugen. Die Live Tracks – zumeist aus ihrem „Hausclub“, dem Kölner…

  • Built To Spill – Ancient Melodies Of The Future

    Auf die Frage, was er nach seinem in epischer Länge ausgewalzten 1997er Album „Perfect From Now On“ beim nächsten Mal anders machen wolle, antwortete BTS-Mastermind Doug Martsch: „Die Songs kürzer halten.“ Gesagt – getan, wie man zwei Jahre später auf „Keep It Like A Secret“ nachhören konnte. Wieder stellte sich die Frage nach den Ideen…

  • Fantomas – The Director’s Cut

    Die Fantomas lassen zum zweiten Mal nur die Harten in den Garten und Mike Patton zeigt, dass er inzwischen alles darf. In dem Fall bedeutet das, Soundtracks von Horrorfilmen der 1950er, 60er und 70er neu zu interpretieren. Wobei diese zu erkennen eine „Wetten-dass?“-taugliche Leistung wäre…Das Ergebnis ist feinste Terrormusik, die mit einer Geschwindigkeit von 16…

  • The Truffauts – In Candyland

    Dem neuen Album der Truffauts zu lauschen ist wie ehemalige Schulfreunde wiederzusehen. Eigentlich ist alles beim Alten geblieben, auch wenn man den Eindruck hat, daß dieses Kapitel schon ad Acta gelegt ist. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre waren die drei Nürnberger mit ihren unbeschwerten Gitarrenpopalben „…Fanny!“ und „Billy-Ze-Kick“ den Smiths näher als Grönemeyer,…

  • Ann Beretta – New Union…Old Glory

    Was für eine Platte! Wundervoll rotzig, wundervoll poppig, wundervoll punkig. Und das alles auf einem Album! Wieder mal beweist das so sympathische Lookout-Label (kleiner Tip, besorgt euch die „2000 Sampler Compilation“, gibt’s für 15 Mark) seinen guten Geschmack. Mit Ann Beretta haben sie nämlich das nächste Juwel im amerikanischen Punkrock-Dschungel ans Licht der Öffentlichkeit gelassen.…

  • The Convent – Red Light Melancholy

    Das Leben ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht und aus einer Melancholie heraus entstehen die besten Songs, weil sie mit Herzensblut geschrieben wurden. So auch bei Carlo van Putten, dem Sänger und Songwriter von The Convent, der die schmerzhafte Erfahrung machen mußte, daß sich sein Freund und musikalischer Partner des Nebenprojekts namens White Rose…

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