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  • Continental Drifters – Better Day

    Das Problem der Continental Drifters ist, daß sie eine der besten Live Bands der Welt sind. Wie will man das auf CD rüberbringen? Es geht eigentlich nicht. So sind die „Konserven“ der Band dann auch immer vielschichtige Mikrokosmen, in denen sich hunderte von Einflüssen und die Gedanken von wenigsten vier veritablen Songwritern und sechs brillianten…

  • HGH – Trash Grass & Love Songs

    Da müssen wir mal eine Rechnung aufstellen: HGH werden nach Abgang vom Saitenvirtuoso Lars Haugen zum Duo, nehmen dafür aber statt auf einer mit zwei Spuren auf. Unterm Strich kommt dabei – quasi als Schnittmenge – ungefähr das gleiche raus, wie auf dem Debut: Bluegrass- (in diesem Falle treffend umtituliert auf „Trashgrass“) geschwängerte, halbschräge Folksongs,…

  • Pat MacDonald – Degrees Of Gone

    Da ist der ex-Timbuk-3 Mann zum Glück wieder zu alter Form aufgelaufen. Nachdem der Vorgänger „Begging Her Graces“ nun doch etwas konstruiert wirkte, ist das neue Werk wieder organischer geraten. Pat legt – trotz einiger bandmäßiger Tracks – das Hauptgewicht wieder mehr auf die düsteren, persönlich gefärbten und nach wie vor mit schwarzem Humor durchzogenen…

  • Chris Whitley – Rocket House

    Nach einigen überraschend sparsam ausgelegten, live und ohne Firlefanz eingespielten Alben, kommt Chris Whitley nun wieder mit einem produzierten Werk zu Tage. Unter Mitwirkung von Produzent Tony Mangurian, Dave Matthews, Bruce Hornsby, Tochter Trixie (wir erinnern uns: „The Alien“) und einem DJ Logic legt Whitley ein Album vor, von dem er selbst sagt, es sei…

  • Home – Issues (Excerpts From Home’s I-VIII)

    Wenn man als Band sein Album „IX“ nennt und damit bei Fans und Presse überdies noch hymnische Begeisterung auslöst, dann muss man sich die Frage gefallen lassen, wo denn die ersten acht Alben geblieben sind. Im Falle der Amerikaner von Home (deren Internetadresse alleine schon Beifall verdient) ist die Antwort einfach: Sie erschienen nur als…

  • For Stars – We Are All Beautiful People

    Irgendwie ist es paradox, aber obwohl das dritte Album der San Franciscoer Helden For Stars in keinerlei Schubladen passt, erinnert es doch an eine ganze Reihe großartiger Künstler. Mal klingen die Songs, als hätte Producer-Genie Brian Eno Elliott Smith und Echo & The Bunnymen gleichzeitig ins Studio eingeladen, dann wieder scheinen The Divine Comedy und…

  • Evereve – E-Mania

    O.k., was tut sich bei Evereve? Benjamin Richter hat Handtuch und Gesangsmikrofon hingeschmissen (das ist herb, wenn man bedenkt, dass die Band schon einmal einen Sänger verloren hat – damals sogar durch Selbstmord…). Macht aber diesmal nichts, da jetzt beides vom Keyboarder „MZ Eve 51“ gerne und gut aufgefangen wurde). Macht um so weniger, denn…

  • Air – 10.000 Hz Legend

    Air wissen zu überraschen. Erwartete man nach dem Soundtrack zu „Virgin Suicides“ eine weitere koheränte Scheibe, warten die Franzosen dieses Mal mit einem eher zerrissenen Elaborat auf. Die Zielrichtung ist klar: Volle Kanne Krautrock. Insofern machen auch die Beiträge von Buffalo Daughter und Herrn Beck persönlich Sinn. Was allerdings ein wenig auf der Strecke blieb,…

  • To Rococo Rot and I-Sound – Music Is A Hungry Ghost

    Nach der vergleichsweise poppigen Zusammenarbeit mit Saint Etienne sind To Rococo Rot nun wieder mit einer eigenen Veröffentlichung am Start. Gemeinsam mit Craig Willingham aka DJ I-Sound und Alexander Balanescou hat das Berliner Trio in den letzten drei Jahren einige Tracks eingespielt, deren Stärke vor allem in der Fähigkeit liegen, Geschichte und Entwicklung der modernen…

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