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  • Cloudberry – Mother Of Creation

    Verdammter Ohrwurm, verdammter! Wer auf 80er-Synthie-Pop steht, der ist bei Marco Pleil’s Projekt Cloudberry genau richtig – eine grandiose Melodie, untermalt von Synthie-Klängen, verschönert von einer Frauenstimme, die übrigens von Stefanie Nerpel stammt, die das einzig gute an dieser Liquido-Single war. Wie heutzutage üblich, gibt es auf dieser Maxi insgesamt drei Versionen des Songs und…

  • Ramsay Midwood – Shoout Out At The OK Chinese Restaurant

    Ramsay Midwood ist einer dieser Querköpfe, von denen das Rockbusiness ruhig noch mehr vertragen könnte. Im wesentlichen wartet Midwood mit unmodernem Swamp-Blues auf. Allerdings tut er das mit einer Selbstverständlichkeit, daß man beim Anhören unweigerlich nach dem (natürlich nicht vorhandenen) Shrimp-Platter greift. Direkt von den Stufen eines Hausbootes in einem beschaulichen Bayou im Sumpf bei…

  • Longpigs – Mobile Home

    Sie sind Sheffields bekannteste Rockband und kassierten Gold für die 96er Platte. Das steht im Info. Welche Meriten auch immer…Irgendwie bin ich erst jetzt auf sie aufmerksam geworden. Auf „Mobile Home“ gibt’s exzellente Rockmusik mit vielen handgespielten Instrumenten. Allerhand Gitarren, Steel Guitar, Dulcimer. Auch das gute alte funky Clavinet tut mitgespielt werden. Die Kost an…

  • June & The Exit Wounds – A Little More Haven Hamilton, Please

    Vom rührigen Marina-Label kommt Neues aus dem unerschöpflichen schottischen Fundus. „June“ ist ein Projekt von Todd Fletcher. Keine „June“ also. Schade. Denn das, was Fletcher bietet, hebt sich nur unwesentlich von anderen schottischen Popbands im Postcard-Stil ab. Leicht melancholische und spröde Popsongs, transparent und spröde arrangiert, lamentös und spröde vorgetragen. Ziemlich spröde also. Zum Glück…

  • Boogie Radio – Music To Watch Girls By

    Wenn sich eine Bluesband den ranzigen Namen „Boogie Radio“ gibt und dann noch aus der Haupstadt kommt, ist Vorsicht angesagt. Ich jedenfalls bilde mir ein, dass das irgendwie scheisse sein müsste. Die Band spielt Piano-Boogie, der manchmal unangenehm nach N3 Talkshow (Gottfried Böttger…uahhh) riecht. Meist aber klingts knackig und gekonnt. Insgesamt ein gerade noch überdurchschnittliches…

  • Madrugada – Industrial Silence

    Eine verwirrende Scheibe: Der Name des Projektes und der Platte verraten nichts über den musikalischen Inhalt – verwirren eher. Das Cover leitet zusätzlich in die Irre. Daß die Band aus Norwegen kommt, hilft auch nichtentscheidend weiter. Legt man dann die CD endlich in den Spieler (und das soll durchaus Kritik an o.a. Umständen sein), wird…

  • Lambchop – Nixon

    „Nixon“ ist auf vielerlei Weise das interessanteste und beste Album, welches Kurt Wagner und Lambchop bisher zustande gebracht haben. Von Ausnahmen einmal abgesehen, gilt dies leider nicht unbedingt für den musikalischen Teil. Das, was Lambchop da produzieren, hat es alles schon mal gegeben. ABER: „Nixon“ ist auf produktionstechnischer, integrativer, lyrischer und atmosphärischer Ebene die perfekte…

  • Coalminer’s Beat – A Daily Dose Of…

    Das hat schon etwas Verzweifeltes. Sicher, es ist nicht leicht, heutzutage mit originellen Ideen aufzuwarten. Aber muß es denn unbedingt die Verquickung von zwei nicht eben originellen Genres sein? Wie z.B. im Fall von „Coalminer’s Beat“, die eine geradezu penetrante Verquickung von Crossover und Irish Folk praktizieren. Das ist deswegen schade, da hier manch nette…

  • Air – The Virgin Suicides

    So kann modernes Marketing medienübegreifend aussehen: „The Virgin Suicides“ ist ein traurig-melancholischer Roman von Jeffrey Eugenides. Es geht um Teenage Depression, Selbstmord, Coming of Age etc. pp. Ideales Material für einen Spielfilm also. Dieser wurde nun gedreht von Sofia Coppola, der Tochter des großen Francis Ford. Starttermin ist Frühjahr. Doch seit dem „Blair Witch Project“…

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