Genau, Herr Reznor läßt uns mal eben fünf Jahre warten, bis mal endlich wieder ein neues NIN-Album erscheint. Und dann…
Genau, Herr Reznor läßt uns mal eben fünf Jahre warten, bis mal endlich wieder ein neues NIN-Album erscheint. Und dann ist es: Großartig! Dazu noch eine Doppel-CD vollgestopft mit Herrn Reznor’s persönlicher Alltags-Paranoia. Irgendwo konnte man mal lesen, daß er eigentlich keine richtigen Songs mag, er zerstöre sie lieber in die Einzelteile, aber auf „The…
Die Band aus England, die in Amerika mehr Erfolg hatte als in ihrer Heimat, legt mit „The Science Of Things“ den würdigen Nachfolger für „Razorblade Suitcase“ vor, und diese Wissenschaft der Dinge ist einfach klassisch Bush. 1-A-Singles sind ebenso vorhanden wie auch mal eine dunklere Nummer – alleine schon der Opener „Warm Maschine“ mit seiner…
Yoshinoro hat’s ja mit dem Fliegen – hatten schon die beiden Vorgänger einen großen Bezug zur Fliegerei, geht’s mit „PAN AM“ weiter. Diesmal hat er einen Tag oder einen Flug musikalisch dargestellt. Es fängt mit einem Sonnenaufgang an, zieht sich über die verschiedenen Tageszeiten und endet schließlich mit einer Landung. Musikalisch hat er alles in…
Gast-Kritik von Steve WynnDread. Doom. Regret. Loathing. Guilt. These qualities have been the stock in trade for The Walkabouts on each of their albums over a long and prolific career. But with the end of the century quickly approaching the band has crawled even further into the shadows with its new release „Trail Of Stars.“.…
Die Teenager-Komödien, die die 80er gerockt haben, sind ja jetzt wieder schwer im Kommen, aber was dann dieser Soundtrack mit einem Teenage-Film der 90er zu tun hat, geht mir nicht ganz auf. Denn Songs von George Clinton, Madness oder Joan Armatrading sind ja wohl nicht mehr ganz so zeitgemäß. OK, auf der anderen Seite gibt…
Eine ganz erstaunliche Scheibe kredenzt uns da das Glitterhouse Label: Das Projekt Knife In The Water um Aaron Blount verlangt nämlich vom Zuhörer Geduld und Toleranz. Denn weder gibt es sichere Hits zum schnellen Gebrauch noch Schubladen, in die sich diese Musik stecken ließe. Die Tracks sind lang und unberechenbar. Stille reibt sich am Chaos,…
Das Problem mit der neuen Scheibe von Julian Dawson ist, daß der Mann mittlerweile soviel Routine hat, daß er das offensichtlich gar nicht mehr bemerkt. Und so klingt diese Scheibe denn auch wie eine Sache, die entstand, weil es mal wieder an der Zeit war, eine zu produzieren. Da fehlt jenes Brennen und Sehnen, was…
Witzischkeit kennt keine Grenzen. Aber wenn 30jährige Texte für 15jährige singen, hat das wenig mit Witzischkeit zu tun. Da hilft es denn auch nicht, wenn diese Malaise von der Band selbst erkannt wird. Zumal diese Texte dann auch nicht sonderlich gut sind. Von den üblichen Knittelreimen mal abgesehen – das kriegen andere auch nicht besser…
Count Basic könnte man als modernes Soul-Projekt bezeichnen. Zum großen Teil handgemachte Sounds, Arrangements die sich angenehm dem Jazz nähern, eine große Stimme und gefällige Präsentation zeichnen diese Geschichte aus. Leider – und das hat man ja oft bei dieser Herangehensweise – hapert’s am Songwriting. Insbesondere die extrem banalen Texte gehen gehörig auf den Keks.…