Kerl, die Ministry-Leute müssen ja eine unglaubliche innere Unruhe besitzen – wer solche Platten macht, der muß einfach unruhig sein.…
Kerl, die Ministry-Leute müssen ja eine unglaubliche innere Unruhe besitzen – wer solche Platten macht, der muß einfach unruhig sein. Obwohl „The Dark Side…“ im Vergleich zu „Psalm 69“ doch recht zurückhaltend ist – hier gibt es nicht dauernd irgendwelche Schläge mitten in’s Gesicht, nein, diesmal haben sie ein wenig mehr mit Sampling herumexperimentiert, und…
Witziger Name. Toller Album-Titel. Blödes Cover. Hatten wir das nicht schon mal. Doch. Und die Musik, die diese Power-Pop-Truppe aus Atlanta bietet, gab’s auch irgendwo schon mal (und nicht nur auf dem Debut der Band). Dennoch bietet diese ungestüme Mischung von Versatzstücken, mit Verve dargeboten und klangtechnisch kompetent präsentiert, einen gewissen Unterhaltungswert. Der eine oder…
Los Lobos haben eine interessante Entwicklung durchlaufen: Von den puristischen Tex-Mex Anfängen in den 80ern über eine solide Rhythm & Blues Phase bis hin zu den gesuchten Soundtrack-Doktoren der Neuzeit ging es jeweils in erkennbaren Entwicklungsschüben nach vorne. Heute sind die Wölfe eine der modernsten, innovativsten Traditionsbands der Gegenwart. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich beim…
Es ist jetzt schon über 12 Jahre her, als die Happy Mondays aus Manchester mit „24 Hour Party People“ ihr erstes Lebenszeichen von sich gaben, und sie waren damals ein großer Bestandteil des Madchester Raves. Jetzt kommt mit dieser CD eine kleine Erinnerung an diese großartige Zeit – los geht’s mit „Step On“, über „Kinky…
Hier mal ein wenig amerikanisches Songwriting von den Jungs aus Bloomington, Indiana. Die Cutters scheinen in den Staaten schon etwas bekannter zu sein, und hierzulande gibt’s nun „Sonic Wave Love“, ein Album, das mit schönen Melodien aufwartet, untermalt vom passenden Sound, öfters mal eher ruhiger, dann mal wieder krachiger und fülliger mit der guten alten…
Toller Name. Zutreffender Titel. Modischer Sound. Doofes Cover. So in etwa ist dieses Produkt schon recht treffend eingekreist. Gay Dad aus dem Englischen treten wieder einmal an, das nächste große Ding zu sein. Will meinen: Große Gesten, große Gesten, große Gesten. Insofern klingt die Musik denn auch etwas größer, als sie von der Substanz her…
The Seething Floors sind kleine Knetgummimännchen mit vielen Gitarren, einer Wohnzimmerlampe, verschnörkelter Grateful Dead Schrift und gesundem, aber schrägen Humor, der sich z.B. darin äußert, daß sie lustige Doobie Brothers Emulationen produzieren. Textlich vergeht man sich dabei auf angelernt anglophile Weise an den Standardthemen des Rock und Roll („Rock til Death“). Auf der Scheibe gibt…
Schön, daß es immer wieder auch mal CDs gibt, die vollkommen anders sind. Dieses ist so eine. Sandy Dillon hatte das Pech, gleich am Anfang ihrer Karriere einen Plattenvertrag bei einem Major bekommen zu haben. Was dazu führte, daß zwei Scheiben produziert, aber nicht veröffentlich wurden. Insofern hat sie Glück, daß es beim dritten Anlauf…
David Thomas ist der Kopf der alten Avantgarde-Recken Pere Ubu. Das Pale Orchestra ist quasi ein virtuelles Konstrukt, welches sich anläßlich einer Auftragsarbeit für einen Auftritt in London zusammengefunden hat. Es ist dies eine illustre Gruppe von Musikern, Künstlern und Poeten, die ein ziemlich einzigartiges Stück Musik produzierte. In der Art eines Kettenbriefes, über lose…