Nicht eigentlich unsere Zielrichtung, aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Big Rude Jake springt im Prinzip auf den gerade modischen Zug des…
Nicht eigentlich unsere Zielrichtung, aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Big Rude Jake springt im Prinzip auf den gerade modischen Zug des Swing-Revivals auf. Aber wie! Das knallt und dröhnt richtig schön schmutzig und knackig aus den Boxen. Jake bewegt sich auf einem geschickten Taumelpfad zwischen Swing, Blues, Rock’n’Roll und sogar Punk. Das macht erstaunlich Spaß beim…
Wurde hier bei der Will Oldham Rezension noch an Tom Waits‘ Zurechnungsfähigkeit gezweifelt, so überrascht der Meister einen Monat später mit einer unglaublich homogenen und überzeugenden Platte. Auf „Mule Variantions“ schlägt Waits einen gigantischen Bogen durch sein gesamtes Schaffen und kehrt gleichermaßen zu seinen Wurzeln zurück wie er sich zudem weiter entwickelt. Der Titel des…
Nachdem die Klagenfurter Jungs mit ihrem letzten Album „Superstardom“ einen totalen kommerziellen Flop gelandet hatten – was man bis heute nicht verstehen kann -, wurde es verständlicherweise erstmal ruhig um die Band. Aber, jetzt sind wieder da, und darüber sollte man sich doch freuen, oder nicht?!? Über die Platte kann man sich auch freuen, denn…
Wenn es irgendsowas gibt wie eine „widerliche“ Platte, dann ist es die der Natural Born Hippies aus Schweden. Widerlich z.B. die Art und Weise, wie der Kinks-Klassiker „Lola“ hier dekonstruiert wird. Widerlich die banalen Texte mit snobistischen Anspielungen aus dem Fäkalbereich. Widerlich die Art und Weise, wie mit Hilfe simpler Popmelodien, die sich – besonders…
Denkt man an Italien, denkt man an Eros & Consorten, schlimmste Eurodisco-Mucke und Pasta – aber nicht unbedingt an interessante Trip-Hop-Musik. Mucca Macca aus Sardinien beweisen, daß es doch noch Leute mit gutem Geschmack in Italien gibt. Diese Musik kann man natürlich in die berühmte Bristol-Sound-Ecke stecken, aber dies wird dem ganzen nicht gerecht. Alleine…
Wenn bei Glitterhouse englische Sachen erscheinen, darf man nicht eben Oasis erwarten. So auch bei Dakota Suite aus Yorkshire. Zwar wird’s nicht „ganz so schlimm“ wie den Good Sons, die zwar englisch reden, aber amerikanisch denken und musizieren, aber die typische Brit-Pop Platte legen DS auch nicht gerade hin. „Alone With Everybody“ ist auch in…
Vor dieser Platte muß man fast schon warnen. Allerdings im positiven Sinne. Der Reihe nach: The Crocketts kommen aus Irland, Wales und England (in keiner bestimmten Reihenfolge). Die Crocketts sind – rein optisch – eine wilde Mischung aus Heavy Metal und Hillibilly. In den Texten setzt sich das fort: „I was born on a Mountain…
Wer erinnert sich noch an ’74 – ’75? Nicht unbedingt die glorreichen Jahre der unbeschwerten Kindheit, sondern jener plakativer Hit, der vor einigen Jahren durch die Radios geisterte. Dieses war einer jener seltsamen Glückfsfälle, mit denen die eine oder andere Band sich ein Kapitel in den Annalen der Rockgeschichte sichert. So geschehen mit den Connells.…
Chester kommen nach wie vor aus Köln und machen nach wie vor keinen Brit Pop. Wohl aber Pop. Und das ist ja auch das eigentliche und erklärte Ziel der smarten Jungs um Sänger und Frontmann Olaf Didolff. Das Problem bei Chester ist eigentlich lediglich, daß ihre rockigen oder folkigen Sachen eigentlich meist besser funktionieren als…