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  • David Crosby – For Free

    Bob Dylan und Neil Young haben ihre Musikrechte verkauft, um mit dem Erlös noch mal so richtig abzusahnen. David Crosby tat dies neulich auch – allerdings notgedrungen, wie er sagte, um seine Familie über die Runden zu bekommen und seine Hypotheken abbezahlen zu können. Nun ja: Der pflegeleichteste und erfolgsorientierteste Charakter war der Mann ja…

  • Alasdair Roberts og Völvur – The Old Fabled River

    Es ist schon ein wenig verwunderlich, dass ausgerechnet ein Künstler wie Alasdair Roberts, der sich ja von Beginn seiner Karriere an der Pflege traditioneller musikalischer Kulturgüter und Musikformen verschrieben hat, immer wieder für Überraschungen gut ist. Nachdem er sich auf seiner letzten Veröffentlichung etwa mit dem Elektronik-Spezialisten Amble Skuse zusammentat, geht es auf dem neuen…

  • Clairo – Sling

    Platte der Woche KW 28/2021 Irgendwie hat es Claire Elizabeth Cottrill – oder kurz Clairo – geschafft, sich mit ihrem Debütalbum „Immunity“ jenseits der üblichen Pfade in die Riege der üblichen verdächtigen Indie-Queens einzureihen%3B obwohl dieses Werk weiland prinzipiell noch als Pop-Projekt angelegt war. Dass das nun vorliegende, zweite Album „Sling“ aus einem ganz anderen…

  • Wavves – Hideaway

    Es ist nicht lang. Aber es ist voll. Richtig voll. Das neue Wavves-Album hat nur neun Songs und nicht mal alle sind wirklich lang, aber auf „Hideaway“, mit dem Wavves ihre Fat Possum-Rückkehr feiern, passiert trotzdem viel, viel mehr, als auch manch vollbepackten anderem Album. Ganz stark! Zusammen mit Produzent Dave Sitek von TV On…

  • Karen Black – Dreaming Of You (1971-1976)

    Dieses bemerkenswerte Musikdokument haben wir einer ungewöhnlichen Begegnung zu verdanken. Als Cass McCombs 2008 an seiner vierten Scheibe „Catacombs“ arbeitete, traf er die US-Schauspielerin Karen Black, mit der er sich im folgenden anfreundete und sogar anfing, gemeinsam an Musik zu arbeiten. Ungewöhnlich war das insofern, als dass McCombs erst 2004 als leicht verstörter Autodidakt begonnen…

  • Blondie – Vivir En La Habana

    2019 spielten Blondie zwei Shows in Havanna. Es war ihr erstes Mal und es sollte etwas Besonderes werden. Und es sollte festgehalten werden. Wurde es. Noch in diesem Jahr soll der Kurzfilm „Blondie: Vivir En La Habana“ erscheinen. Vorab erscheint der Soundtrack dazu. Sechs Songs, digital und auf blauem Vinyl. Zurück zum Besonderen: Blondie holten…

  • Charli Adams – Bullseye

    Die jungen Songwriter(innen) von heute werden ja mittels der sozialen Medien dergestalt schnell ins Rampenlicht katapultiert, dass da für eine solide musikhistorische Grundausbildung einfach keine Zeit bleibt. Die Folge ist dann, dass jede Generation weniger solide Roots entwickeln kann und sich mittlerweile einfach an Zeitgenossen orientiert, anstatt sich zunächst in Sachen Folk, Blues oder Rock’n’Roll…

  • The Interrupters – Live In Tokyo!

    Selten machte ein Live-Album mehr Sinn als dieses. Sind es doch The Interrupters. Nicht nur eine großartige Band, sondern auch noch eine der großartigsten Live-Bands überhaupt, die es da draußen gerade so gibt. Überragend leidenschaftlich gehen sie die Sache auf der Bühne an, sehr sympathisch und voller Herz, Euphorie und Intensität. Und dazu noch spielen…

  • Tedeschi Trucks Band – Layla Revisited (Live at Lockin)

    Warum die Tedeschi Trucks Band auf die Idee gekommen ist, das erste und einzige Album von Eric Claptons Pseudonym-Projekt Derek And The Dominos komplett neu einzuspielen, erklärt Derek Trucks in den ausführlichen Liner Notes des Doppel-Live-Albums: In frühester Jugend wurde er geprägt von dem Album „Layla And Other Assorted Lovesongs“. Insbesondere Duane Allmans Gitarrenparts inspirierten…

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