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  • Sébastien Tellier – Domesticated

    Auf seinem neuen Album beschäftigt sich der französische Soundfrickler Sébastien Tellier nach fünf Jahren Denkpause mit der Schönheit des Banalen. Denn als frisch gebackener Familienvater entdeckte er irgendwann die Faszination des Lebens in gesitteten Verhältnissen als „domestizierter Hausmann“ und fand dann Gefallen daran, Alltägliches (wie z.B. einen Toaster) als Inspirationsquelle für seine Kunst herzunehmen. Leider…

  • Polaroyds – Polaroyds

    Es ist zwar nur eine EP – aber eine auf der das Augsburger/Wiener E-Pop-Duo Polaroyds so ziemlich das ganze Spektrum dessen, was es so drauf hat, umreißt. Der Projektname Polaroyds umreißt dabei ganz gut, worauf es Anastasiya und Moritz ankommt – nämlich um ein gewisses Retro Flair mit modernistischem Touch. „Augsburgs Antwort auf The Knife“…

  • Badly Drawn Boy – Banana Skin Shoes

    Platte der Woche KW 21/2020 In den „Naughties“ war Damon Gough der Mann der Stunde. Mit heiterer Gelassenheit, Wollmütze und 35-Tage-Bart schlurfte der Mann nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „The Hour Of The Bewilderbeast“ nach dem Motto „was kostet die Welt“ über die größten Bühnen, landete echte Hits wie den Soundtrack zu dem Film „About…

  • Tim Burgess – I Love The New Sky

    Tim Burgess ist ein Musikverrückter im positivsten Sinne. Ganz egal, ob er die Plattenläden der Welt unsicher macht oder wie zuletzt mit seinen Twitter-Listening-Partys für wohltuende Abwechslung und großes Entertainment in Quarantäne-Zeiten sorgt – seine Liebe zur Musik scheint oft grenzenlos. Das unterstreicht nun auch sein neuestes Soloalbum „I Love The New Sky“. Denn obwohl…

  • Thao & The Get Down Stay Down – Temple

    Es ist fast schon unheimlich – aber das Album „Temple“ ist bereits das fünfte Album der Band aus San Francisco um die Songwriterin Thao Nguyen. Unheimlich deswegen, weil sich Thao und ihre Musiker sich mit ihrem nervösen New Wave Indie-Pop ein sehr spezifisches, stilistisch ziemlich eng abgestecktes, aber im Detail unglaublich reichhaltig variiertes Nischen-Genre als…

  • Steve Earle & The Dukes – Ghosts Of West Virginia

    Die zweifelsohne beste Idee, die Steve Earle in den letzten Jahren hatte, war das Ehepaar The Mastersons, die er ursprünglich als Support-Act für seine Live-Touren gebucht hatte, als feste Mitglieder in das Besetzungskarussell seiner Band The Dukes zu integrieren. Denn auf diese Weise sind alle Anwandlungen des gefürchteten Dukes-Schweinerock-Trademarksounds aus jener Phase Mitte der Naughties…

  • Maple & Rye – For Everything

    Das schwedische Quartett Maple & Rye macht das Beste aus dem Umstand, dass sich alle vier Bandmitglieder gleichberechtigt um das Songwriting und die Präsentation kümmern. Vielleicht ist das auch der Grund, warm das Debütalbum der Combo aus Göteborg – obwohl die Grundvoraussetzungen durchaus gegeben wären – auch nicht als Rock-Scheibe daherkommt, sondern sich eher im…

  • Joe Edwards – Keep On Running

    Auch wenn es jetzt nicht so besonders originell ist, funktioniert es dennoch ganz prächtig: Der weitgereiste britische Troubadour Joe Edwards dokumentiert auf diesem in Nashville produzierten Debütalbum sein unstetes Leben als Troubadour im Stil etwa eines Highway 61-Travelogues. Dabei erfüllte sich Edwards gleich mehrere seiner Musikantenträume und begab sich mit seinem Bruder Alex unter die…

  • Douglas Linton & The Plan Bs – Gloryland

    Ein schöner Coup gelang dem Wiener Label Lindo Records mit dieser Veröffentlichung. Denn anstatt – wie gewohnt – österreichische Musiker zu bemühen, die sich insbesondere auf dem Folk-(Pop)-Sektor bewegen, gelang es Lindo dieses Mal den in Wien lebenden texanischen Songwriter Douglas Linton zu verpflichten, der den Zuhörer mit Unterstützung seiner aus lokalen Musikern bestehenden Band…

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