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  • Steep Canyon Rangers & Asheville Symphony – Be Still Moses

    Huch – was ist das denn? Als sich im letzten Jahr die Bluegrass-Band Steep Canyon Rangers aus North Carolina für einen Song mit dem Asheville Symphony-Orchester, eine Rockband-Besetzung UND den R’n’B-Veteranen von der Vokal-Band Boyz II Men zusammentaten, hätte man das Ganze noch für einen Irrtum halten können. Nun allerdings gibt es – in derselben…

  • Garrett Kato – s. hemisphere

    2010 brach der gebürtige Kanadier Garrett Kato auf, um sich in Australien – zunächst als Straßenmusiker und zunehmend als Hansdampf in allen Gassen – ein neues musikalisches Standbein aufzubauen. Seine Erfahrungen in der „Southern Hemisphere“ schnürt er nun auf dieser aktuellen EP zu einem Bündel totsicherere potentieller Hits. Das Interessante dabei ist eigentlich, dass er…

  • Compilation – The Early Days Vol. 2

    Reden wir nicht über die alten Zeiten. Feiern wir die alten Zeiten. Mit einer guten alten neuen Compilation und damit einem Format, das auch 2020 einfach noch funktioniert. Auflegen, hinsetzen, zuhören, aufstehen, umdrehen, hinsetzen, zuhören. Perfekt!Waren es 2017 Bands wie Joy Division, The Cure oder Editors, Wire, Ideal und Foals, die die via Unter Schafen…

  • Ayu – I Changed My Mind

    Die in Hamburg residierende Schweizerin Ayu hat verstanden, worum es bei der zeitgenössischen Popmusik geht: Sich nämlich bloß nicht in ein Marketing-Konzept einbinden zu lassen, bei dem versucht wird, Erwartungshaltungen proaktiv zu erfüllen. Stattdessen macht die Gute das, was sie will. Und das ist so Einiges. Auf dem letzten Reeperbahn Festival etwa überraschte Ayu als…

  • Wood River – More Than I Can See

    Charlotte Greve gebührt die Ehre, mit ihrem Projekt Wood River ein Genre aus der Versenkung geholt zu haben, das dessen Erfinder (Miles Davis) daselbst dereinst als eingestandenen Irrweg dorthin befördert hatte: Den Fusion-Jazzrock nämlich. Freilich tut sie das auf eine sehr eigenständige, frische und spielerische Art und Weise. Denn anstatt nämlich einfach endlose Jazz-Soli mit…

  • Thick – 5 Years Behind

    Was für ein wundervolles Album. Wunderschön, wichtig, spannend. Und tatsächlich ein Debüt, was „5 Years Behind“ einfach noch mal beeindruckender macht. Gemacht haben es Sängerin und Gitarrist Nikki Sisti, Bassistin und Sängerin Kate Black und Drummerin und Sängerin Shari Page, die sich hier durch Pop, Punk, Poppunk, Garage und Indie spielen. Manchmal butterweich, dann wieder…

  • The Weight – In Control

    Auch auf dem zweiten Album pflegen der Wieder Tobias Jussel und seine Kumpel im verflixten siebten Jahr des gemeinsamen Werkelns wieder Tradition des „Heavy Rhythmn & Roll“. Das bedeutet im Wesentlichen, dass sich die Österreicher (übrigens anders als zur Zeit viele ihrer Landsleute) nicht für eigenständige musikalische Experimente interessieren, sondern stattdessen ganz auf den klassischen…

  • Silverstein – A Beautiful Place To Drown

    Nach Victory Records, Hopeless und zuletzt Rise Records haben Silverstein wieder mal das Label gewechselt und feiern ihren 20. Geburtstag nun bei UNFD (und damit als Labelmates von unter anderem While She Sleeps und Stray From The Path). Dafür haben sie sich reichlich prominente Gäste eingeladen – und ein ganz starkes, ein einfach aufregendes neuntes Studio-Album…

  • Sadler Vaden – Anybody Out There?

    Als Mitglied von Jason Isbells Live-Band The 400 Unit hat Sadler Vaden hinlänglich bewiesen, dass er etwas von der Rockmusik versteht. Auf diesem zweiten Solo-Album präsentiert sich Sadler nun als glühender Verehrer des 70er Jahre Schweine-Hardrock. Es ist unmöglich, sich den Mann mit geschlossenen Augen etwa nicht als Big-Hair-Old-School-Lederjacken-Rocker vorzustellen. Auch als Gitarrenheld macht Sadler…

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