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  • Activity – Unmask Whoever

    Das avantgardistisch ausgerichtete New Yorker Psychedelia-Dreampop-Quartett Activity ist eine Art Supergroup aus Mitgliedern der szenerelevanten Indie-Bands Grooms, Field Mouse und Russian Baths. Obwohl sich in den im Songformat integrierten, abenteuerlichen Klanginstallationen von Activity durchaus Spuren von klassischem NY-E-Pop, Urban-Rock und Psychedelia und auch zugängliche, fast schon poppige Strukturen und pulsierende Grooves finden, steht doch nicht…

  • The Sweet Serenades – City Lights

    Seit nunmehr auch schon wieder 15 Jahren sind The Sweet Serenades im Geschäft. Allerdings ist ihr viertes Album“City Lights“ das erste Lebenszeichen seit fünf Jahren. Zwischenzeitlich ist das ehemalige Duo-Projekt zur alleinigen Spielwiese des Projektgründers Martin Nordvall geworden, der sich allerdings der Mithilfe des schwedischen Straproduzenten Johannes Berglund versicherte, um seine Version des New Wave-Pop…

  • The Remaining Part – Northern Tales – The Windy Coast Of St. Ives

    Es gehört gewiss eine gehörige Portion Chuzpe dazu, ein Unternehmen wie dieses überhaupt erst anzudenken. The Remaining Part ist nämlich kein klassisches Bandprojekt, sondern ein Zusammenschluss diverser Komponistinnen, Songwriterinnen und Performerinnen, die es sich in den Kopf gesetzt hatten, zusammen mit dem Film Orchester Babelsberg (unter der Leitung von Klaus-Peter Beyer) ein monumentales Statement in…

  • The No Ones – The Great Lost No Ones Album

    Es ist ja langsam schwierig, den Überblick über die Bands zu behalten, in die Scott McCaughey und Peter Buck verwickelt sind. Was dieses Projekt (das bereits im Jahre 2017 zustande kam) von The Minus 5, R.E.M., The Baseball Project, Young Fresh Fellows oder den Filthy Friends unterscheidet, ist der Umstand, dass neben McCaughey und Buck…

  • Tamikrest – Tamotaït

    Als die Tuareg-Band Tinariwen als erste ihrer Zunft einen über die heimatliche Sahara hinausgehenden Bekanntheitsstatus erzielte, war damals schnell von den „afrikanischen Rolling Stones“ die Rede – einfach weil Tinariwen eine der ersten Mali-Blues-Bands war, die weiland elektrische Gitarren mit ins folkloristische Geschehen einwoben. Während sich die Gründervater allerdings heutzutage eher wieder zu ihren Roots…

  • Parkway Drive – Viva The Underdogs

    Es sind die kleinen, kurzen Augenblicke zwischen den Songs, zwischen dem Gesang, die die Großartigkeit dieser Geschichte zeigen. Wenn man hört, wie Sänger Winston McCall tatsächlich beeindruckt ist, was da gerade passiert. Wenn er ehrlich staunt, wenn er wohl spürt, was da gerade passiert. Denn natürlich sind Parkway Drive längst eine der größten Metal(core)-Bands der Welt,…

  • Malia – The Garden Of Eve

    Platte der Woche KW 12/2020 Dass die aus Malawi stammende Songwriterin Malia stets bereit ist, über den eigenen musikalischen Tellerrand hinauszublicken, hat sie ein ums andere Mal bewiesen. Nachdem sie sich zunächst an Soulpop, Jazz und (in Kollaboration mit Boris Blank) E-Pop versucht hat, legt sie auf dem neuen Album ihr Haupt-Augenmerk auf den Blues.…

  • Låpsley – Through Water

    Auf ihrem zweiten Album bezieht sich Holly Fletcher a.k.a. Låpsley stärker auf sich selbst, als sie das noch auf ihrem Debütalbum „Long Way Home“ tat. So arbeitete sie dieses Mal nicht mit einer Vielzahl angesagter Produzenten zusammen, sondern nur mit Theo Brown und legte diesbezüglich auch selbst Hand an. Musikalisch bezieht sie sich dabei stärker…

  • Becca Stevens – Wonderbloom

    Bisher schien es ja so, dass die New Yorker Songwriterin, Multiinstrumentalistin und mittlerweile auch Produzentin Becca Stevens auf ihren Solo-Projekten nach einem eigenen musikalischen Stil suchte. Spätestens mit diesem Album wird aber deutlich, dass das gar nicht so ist, denn der Umstand, dass Beccas Songs stilistisch nicht einzuordnen sind, hat schlicht damit zu tun, dass…

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