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  • SadGirl – Water

    Dass eine Band, die sich SadGirl nennt, nun nicht unbedingt fröhliche Musik macht, leuchtet ein. Auch dass es sich bei dem Trio aus Los Angeles nicht um traurige Mädchen, sondern lamentierende Herren handelt, ist heutzutage nicht unbedingt ungewöhnlich. Was indes überrascht, ist, dass sich Misha Landes und seine Jungs sich musikalisch eher der klassischen Torch-Song-Pop-Musik…

  • Pinky Pinky – Turkey Dinner

    Dem gesitteten Power-Pop nach Old School-Manier hat sich das Frauen-Trio Pinky Pinky aus Los Angeles verschrieben. Mit einer für die Westcoast-Metrople ungewohnten Rotzigkeit und fast ohne Referenzen an das, was man gemeinhin als Westcoast-Sound bezeichnet, schufen Anastasia Sanchez und ihre beiden Kolleginnen einen ebenso bodenständige wie erdige Genre-Klassiker mit einer grundsätzlich munteren Anmutung, aber auch…

  • Moritz Ecker – No Way Out Of The Universe

    Von Berlin aus radelte Moritz Ecker über Asien bis nach Melbourne in Australien – unter anderem auch, um Material für seine zweite LP zusammenzutragen. Das ist doch mal eine Art von Einsatz, die man sich auch von anderen Musikanten wünschte. Es erklärt auch, dass dann am Ende eine Art moderner Folk-Scheibe daraus wurde, denn die…

  • Lukas Nelson & Promise Of The Real – Turn Off The News (Build A Garden)

    Sheryl Crow, Kesha, Margo Price, Willie Nelson, Shooter Hennings, Lucius, Neil Young u.s.w., u.s.w. – da hat Lukas Nelson, der Sohn vom großen Willie, scheinbar jeden eingeladen, den er irgendwann ein Mal getroffen hatte, auf seiner neuen Scheibe mitzumachen. Nicht, dass man das irgendwie raushören könnte – außer vielleicht als dass das gemeinsame Miteinander allen…

  • Kill J – Superposition

    Es hat schon seinen Grund, warum die Tracks auf dem Debütalbum der dänischen Artpop-Künstlerin Kill J allesamt so merkwürdig verschleppt daherkommen. Denn wer sie schon ein Mal live erlebt hat, der weiß, dass die Dame großen Wert darauf legt, die zweifelsohne vorhandene Dramatik ihres Materials auf der Bühne mit entsprechenden, weit ausholenden und selbstredend ebenfalls…

  • Jordan Rakei – Origin

    Auf seinem dritten Album kommt Jordan Rakei sozusagen auf den Punkt. Den Ursprung („Origin“) seiner neuen Songs sieht er in düster/mystischen Dystopien wie „Black Mirror“, „The Handmaid’s Tale“ oder „Twin Peaks“, die Rakei in seinen Lyrics als Backdrop für eine eher pessimistische, isolationistische Zukunftsvision verdichtet. Dabei wird das musikalisch gar nicht so deutlich, denn der…

  • Gina Eté – Oak Tree

    Sophie Hunger kann sich schon mal warm anziehen, denn mit Gina Eté steht da eine Landsfrau ihrer selbst in den Startlöchern, die der großen Vorreiterin in vielerlei Hinsicht das Wasser reichen kann. Nicht nur in dem Sinne, dass sie da in typisch schweizer Manier die Sprachen durcheinanderwirbelt, dass es ein reine Freude ist und insofern…

  • Dressy Bessy – Fast Faster Disaster

    Besonders uneigennützig sei das neue Album der Power Pop Band Dressy Bessy aus Denver, das nun zum 20-jährigen Jubiläum herauskommt. Das sagt jedenfalls Tammy Ealon, die Frontfrau des Ensembles, dem nach wie vor auch noch Gitarrist John Hill angehört (der den gleichen Job in Personalunion auch bei Apples In Stereo ausübt). Was sie damit meint…

  • DeWolff – Live & Outta Sight II

    Was Fan möchte… bekommt Fan? In diesem Fall: yo. Pablo van den Poel, Gitarrist von DeWolff, sagt: „Die Fans finden unsere bisherigen Platten sehr gut. Manche meinen aber, dass wir live darüber hinaus etwas ganz Besonderes über die Rampe bringen.“ Und auch deshalb gibt es nur vier Jahre nach „Live & Outta Sight“ einen zweiten…

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