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  • The Veils – Asphodels

    Hinsetzen. Zuhören. Gesabbelt wird nicht. Das würde nicht passen, wenn The Veils hier ihren betörenden und berührenden Klavierpop zum Besten geben. Pop im besten Sinne der Sache. A-ha-Balladen-Pop meets sanfter BritPOP mit Bryan-Ferry-Coolness. Manche hören hier auch noch Folk. Aber ist das so? Na ja… Zurück zum Sabbeln. Sollte man sich verkneifen. Wenn die Platte…

  • Mogwai – The Bad Fire

    Dass Mogwai ein Album mit dem Titel „The Bad Fire“ veröffentlichen, während außer Kontrolle geratene Waldbrände in Los Angeles ganze Stadtviertel auslöschen, ist natürlich nur Zufall. Vielmehr spielt der Titel – eine archaische schottische Bezeichnung für die Hölle – auf die persönlichen Schicksalsschläge an, die der Post-Rock-Institution aus Glasgow in den zurückliegenden Jahren immer wieder…

  • Mary Chapin Carpenter, Julie Fowlis & Karine Polwart – Looking For The Thread

    Was passieren kann, wenn amerikanische Amerikana-Traditionen und schottische Folk-Sensibilität in einem stilistisch offenen Adult-Contemporary-Setting unter der Regie des renommierten Produzenten Josh Kaufman in Peter Gabriels Real World Studios zusammentreffen, demonstrieren die US-amerikanische Songwriterin Mary Chapin Carpenter und ihre schottischen Kolleginnen Julie Fowlis und Karine Polwart mit diesem gemeinsamen Projekt auf recht überzeugende und einfühlsame Weise.…

  • Luna Morgenstern – Heartbreak Hotel

    Noch bevor die Berliner Produzentin und Songwriterin Luna Morgenstern im März auf ihre erste Headliner-Tour geht, gibt es mit „Heartbreak Hotel“ noch ein neues musikalisches Lebenszeichen. Zwar handelt es sich dabei „nur“ um die dritte EP – die aber doch mit dem Aplomb eines Konzept-Albums daher kommt. Auf „Heartbreak Hotel“ chronologisiert Luna nämlich den Verlauf…

  • Kent Nielsen – Too Many Train Rides

    Der in Lübeck lebende dänische Musikus Kent Nielsen ist in seiner Eigenschaft als Songwriter und Live-Musiker natürlich schon ein umtriebiger Troubadour. Kein Wunder also, dass er im Laufe seiner Karriere einige Zugfahrten zuviel angesammelt hat. Auf seinem neuen Album geht es jedenfalls um Bewegung. Eigentlich also ein klassisches US-Thema – und da wundert es dann…

  • Harakiri For The Sky – Scorched Earth

    Puh. Doppel-Puh. Endlich Pause. Oder sie einfach mal machen. Denn was die hier machen, was Harakiri For The Sky auf ihrer neuen Platte machen, das ist… anstrengend. Sehr interessant, manchmal faszinierend, oft richtig klasse, aber eben auch: anstrengend. Harakiri For The Sky spielen ihre ganz eigene Variante des derben Metal. Teilweise extreme Härte trifft auf…

  • Goblyn – Stray

    Nicht immer leicht, aber auch niemals langweilig: Goblyn melden sich mit einer spannenden wie schönen ersten Platte im Game an und machen Lust auf eine gemeinsame Zukunft. Hören, lauschen, tanzen, feiern, träumen. Alles geht, alles darf. Hummel, Hummel! Goblyn sind (wohl nur noch) ein Duo, kommen aus Hamburg und spielen Post-Punk. Und zwar von der…

  • Chris Wenner – Not Old Enough

    Kurz gesagt: Mit Musik wie jener, die Chris Wenner auf seinem neuen Album macht, hätte man in den 70ern in den USA in die Charts kommen können. Dabei geht es gar nicht darum, dass Wenner auf seiner neuen Songsammlung es bewusst darauf anlegt, den Sound der 70er zu emulieren (die Produktion des Albums klingt nämlich…

  • Chris Eckman – The Land We Knew The Best

    Nachdem Chris Eckman sein letztes Album „Where The Spirit Rests“ nach acht Jahren Pause ausgerechnet in der für ihn desolatesten Situation seines bisherigen Lebens schrieb und somit sein bislang nihilistischstes Werk schuf, geht es mit dem neuen Album „The Land We Knew The Best“ stimmungsmäßig wieder bergauf. Nicht, dass Eckman hier in rührseliger Belanglosigkeit machte,…

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