Neulich so. Bei welcher Musik musst du immer heulen? Nun. Es gibt da eine Band, bei der die Tränen zumindest…
Neulich so. Bei welcher Musik musst du immer heulen? Nun. Es gibt da eine Band, bei der die Tränen zumindest immer in Sichtweite sind: No Use For A Name. Weil ihre Songs bis heute einfach der emotionalste Skatepunk aller Zeiten sind und weil Tony Sly natürlich viel zu früh gestorben ist. So ein Drama, so…
Jungs, also bitte, was seid ihr alt geworden. Und reif und weise und gar nicht milde. Also nicht immer. Doch vor allem: Was klingt ihr wieder großartig. „Please“, wirklich, was für eine wunderschöne neue Platte. Die erste seit sieben Jahren, seit „Yours“. Die erste neue Musik seit der 2020er Cover-EP „In The Presence Of“. Willkommen…
Platte der Woche KW 26/2024 Stellen wir mal eine steile These auf: Noch nie hat sich vertontes Heimweh so schön, tröstlich, friedfertig, einschmeichelnd und emotional angehört, wie auf dem zweiten Album der Wahlberliner Künstlerin Joanna Gemma Auguri. Und dabei bedeutet der LP-Titel doch so viel mehr als Heimweh. „Hiraeth“ ist nämlich ein walisisches Wort für…
Von ihrem zentralen Thema – dem erdigen Blues- und Southern-Rock als Basis für die endlose Gitarrenarbeit des namensgebenden Bandleaders Robert Jon Burrison und vor allen Dingen des Lead-Gitarristen Henry James (Schneekluth) – hat sich das kalifornische Ensemble Robert Jon & The Wreck auch auf dem neunten Studioalbum „Red Moon Rising“ wieder ein Stück weit abgesetzt…
Natürlich ist auch das vierte Studio-Album von Nathaniel Rateliff und seinen Night Sweats wieder auf dem legendären Stax-Label erschienen – denn dort reüssierte das Ensemble dereinst vor allen Dingen wegen seiner souligen Ausrichtung und des Einsatzes einer Bläser-Sektion. Mit dem vierten Night Sweats-Album stellte Rateliff auf Anraten des Produzenten Brad Cook seine songwriterischen Fähigkeiten –…
Bislang bewegte sich die Songwriterin Madeleine Peyroux in einer künstlerisch „sicheren“ Alternativ-Welt, in der es vor allen Dingen um die künstlerische Integrität und die Perfektion ihrer technischen Fähigkeiten ging. Eine klassische Storytellerin war Peyroux dabei nie – und erst mit ihren beiden Alben „Secular Hymns“ und „Anthem“ (benannt nach einem Leonard Cohen-Cover) schien sie sich…
Das hat man ja nun wirklich auch nicht alle Tage: Lovesick ist in dem Fall ein aus Paolo Roberto Pianezza und Francesca Alinovi bestehende, italienisches Retro-Duo-Projekt, das sich der musikalischen Traditionspflege verschrieben hat und sich dabei der Jetztzeit nicht weiter als bis auf ca. 70 Jahre nähert. Die Welt von Lovesick ist die des frühen…
Der zugegebenermaßen originelle Titel des Debüt-Albums des Gelsenkirchener Quintetts führt ein wenig in die Irre, denn mit den Red Hot Chili Peppers haben Desolat nur eine allgemeine Haltung gemein. Musikalisch setzen die Jungs (und Bassistin Lilly) auf ganz andere Grundwerte: Punk, Schrammel-Power-Pop, Metal und insbesondere Grunge-Rock (dafür aber dezidiert kein Postpunk) sind das, wovon sich…
Platte der Woche KW 25/2024 Dass zwischen „Tookah“, dem vierten internationalen Solo-Album der isländischen Songwriterin Emiliana Torrini und dem nun vorliegenden fünften Album „Miss Flower“ satte zehn Jahre ins Land gegangen sind, ist gar nicht so wichtig. Denn einerseits hatte Emiliana Gründe für die lange Auszeit („Babies“, wie sie sagt), andererseits machte sie ja auch…