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  • Skid Row – Live In London

    Sie geben nicht auf, sie liefern live und auf Platte – und jetzt auch auf Live-Platte. Sie machen immer weiter und sie machen so viel richtig. Man darf allerdings gespannt sein, wie Skid Row mit dem nächsten Wechsel am Mikrofon umgehen, nachdem Erik Grönwall die Band aus gesundheitlichen Gründen schon wieder verlassen hat. Dabei klappte…

  • Philipp Eisenblätter – Rom

    Dass das vierte Album des Duisburger Musik-Kumpels Philipp Eisenblätter von Stefan Stoppok produziert wurde, hört man nicht nur deswegen raus, weil Stoppok fast alle Instrumente einspielte (übrigens mit einer Spur Blues, die man so gar nicht von ihm gewohnt ist), sondern auch weil Eisenblätter die Schluffigkeit Stoppoks beim Gesang auch gleich mit übernimmt. Muss wohl…

  • Pearl & The Oysters – Planet Pearl

    Schon alleine deswegen, weil Pearl & The Oysters alles anders machen, als ihre Kollegen aus dem Indie-Pop-Zirkus und sich z.B. dieses Mal in Sachen Eskapismus und Science Fiction ausleben, anstatt sich in Dystopie oder Selbstreflexion zu ergehen und dazu auch noch echt schön Querflöte und zwitschernde Synthesizer spielen, gehört auch dem neuen Album „Planet Pearl“…

  • Meadowlake – Where The Mountain Meets The Sea

    Irgendwie hat es das Groninger Trio Meadowlake geschafft, Buck Meek (seines Zeichens Gitarren-Whiz bei Big Thief) zu gewinnen, das dritte Album der Band zu produzieren – und das auch noch im kalifornischen Topanga Valley in Bucks neuem Studio. Gemischt wurde dann in New York von Phil Weinrobe (der auch schon für Buck Meek arbeitete, aber…

  • Bird’s View – House Of Commando

    Kurve gekriegt, souverän abgeliefert, eine tolle Platte gemacht! Der Zweitling der Frankfurter Irgendwie-Rockband gefällt sehr, weil der Vierer hier eine ganze Menge mehr macht, viel probiert und sich niemals ausruht. Dass da manchmal manches nicht alles gleicht abgefeiert wird ist normal. Und egal. Bitte hören sie: Bird’s View. Kritik vorab: „Vienna“ eröffnet mit zu großer…

  • Die Nerven – Wir waren hier

    Platte der Woche KW 37/2024 Der Titel klingt nach Abschied. Letztes Album und auf Wiedersehen. Aber: Das ist wohl nicht so gemeint, wie man liest. Und es wäre auch eine Schande. Eine Katastrophe. Weil Die Nerven viel zu gut, viel zu relevant, viel zu wundervoll sind. Waren sie und sind sie jetzt ganz besonders. „Wir…

  • Nilüfer Yanya – My Method Actor

    Also eines steht mal fest: Eine gefällige Pop-Scheibe hatten Nilüfer Yanya und ihr kreativer Partner Will Archer nun wirklich nicht im Sinn, als sie ihr drittes Album „My Method Actor“ in Angriff nahmen. Stattdessen ging es dem Paar darum, in der Abgeschiedenheit einer selbst gewählten Isolation gemeinsam zu möglichst spannungsreichen Ergebnissen zu kommen und dabei…

  • Allegra Krieger – Art Of The Unseen Infinty Machine

    Ein rechter Bastard – oder doch zumindest ein Hybrid – ist das fünfte Album der New Yorker Songwriterin Allegra Krieger geworden. Das könnte damit zusammenhängen, dass die für ihre philosophisch/surrealistischen Songtitel und Lyrics bekannte Musikerin die musikalischen Bestandteile ihres Tuns deutlicher voneinander trennte und gegenüberstellte als noch auf ihren letzten Alben. Die Sache ist nämlich…

  • Suki Waterhouse – Memoir Of A Sparklemuffin

    Ein „Sparklemuffin“ ist eine fast schon psychedelisch kolorierte Spinne, die dafür bekannt ist, den potentiellen Partner aufzufressen, wenn dieser seinen wilden Balztanz nicht korrekt ausführt. Wohlgemerkt, bevor es zum Zeugungsakt gekommen wäre. Suki Waterhouse wählte dieses Tierchen als Sinnbild für die Metamorphose, die sie als Künstlerin auf ihrer zweiten Scheibe durchlaufen hat – hatte aber…

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