Wir schreiben das Jahr 2000. Mest releasen auf Madonnas Maverick-Label das Album „Wasting Time“ – und wir finden das doof.…
Wir schreiben das Jahr 2000. Mest releasen auf Madonnas Maverick-Label das Album „Wasting Time“ – und wir finden das doof. „Schamlos werden die wohl zur Zeit mit erfolgreichsten Bands Blink 182, Lit und Sublime in einen Topf geworfen, einmal gut schütteln und fertig ist’s.“ Heute wissen wir: Das musste so sein, was sie da gemacht…
Man möchte über den Witz eigentlich nicht mehr lachen. Und findet ihn doch wieder ganz gut. Me First And The Gimme Gimmes eben. Wieder Punk, wieder Cover, wieder einmal live und in klein. Wieder ganz gut. Immerhin. Denn sicher, diese Band hat längst nicht mehr den Effekt wie früher. Heute ist das alles doch gelernt…
Zunächst mal: Bessere Songs als die, die auf dem beeindruckenden neuen Doppel-Album der Decemberists versammelt sind, hätten Colin Meloy und seine Getreuen vermutlich nicht mal dann hinbekommen, wenn sie es ernsthaft versucht hätten. Das ist dann ausdrücklich als Lob gemeint, denn der Eindruck, der sich beim Hören der neuen Songsammlung einstellt, ist der von unangestrengter…
Platte der Woche KW 24/2024 Zunächst mal: Bessere Songs als die, die auf dem beeindruckenden neuen Doppel-Album der Decemberists versammelt sind, hätten Colin Meloy und seine Getreuen vermutlich nicht mal dann hinbekommen, wenn sie es ernsthaft versucht hätten. Das ist dann ausdrücklich als Lob gemeint, denn der Eindruck, der sich beim Hören der neuen Songsammlung…
Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…
Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…
Sam Morton ist ein ziemlich überraschendes Duo-Projekt, das die (mehrfach Oscar-nominierte) britische Schauspielerin Samantha Morton und der Chef des XL Recordings-Label Richard Russell losgetreten haben, nachdem Russell Morton in einer Radiosendung gehört hatte, wo sie aus ihrem Leben erzählte und die Musik dazu ausgewählt hatte. Russell kam so auf die Idee, aus diesem Setting heraus…
Kurz gesagt treibt John Grant sein Konzept abstrakter Popmusik mit seinem neuen Album musikalisch erneut auf die Spitze, während er tiefer denn je in seine Psyche eintaucht und dort die Abgründe der Verachtung, die er für die Welt um sich herum hegt, mit Gusto abgrast. Gleich mit dem ersten Track „All That School For Nothing“…
Vor rund zwei Jahren nutzte Altmeister John Cale bedrohliche Synth-Soundscapes, um auf seinem vielbeachteten Album „Mercy“ eine klaustrophobische und beunruhigende Atmosphäre zu erzeugen – das klangliche Sinnbild für eine dem Untergang geweihte Zivilisation, eine Welt am Abgrund, um die sich die Songs inhaltlich drehten. Auch die Texte des nun erscheinenden Nachfolgers sind von Wut, Sorge,…