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  • Sam Morton – Daffodils & Dirt

    Sam Morton ist ein ziemlich überraschendes Duo-Projekt, das die (mehrfach Oscar-nominierte) britische Schauspielerin Samantha Morton und der Chef des XL Recordings-Label Richard Russell losgetreten haben, nachdem Russell Morton in einer Radiosendung gehört hatte, wo sie aus ihrem Leben erzählte und die Musik dazu ausgewählt hatte. Russell kam so auf die Idee, aus diesem Setting heraus…

  • John Grant – The Art Of The Lie

    Kurz gesagt treibt John Grant sein Konzept abstrakter Popmusik mit seinem neuen Album musikalisch erneut auf die Spitze, während er tiefer denn je in seine Psyche eintaucht und dort die Abgründe der Verachtung, die er für die Welt um sich herum hegt, mit Gusto abgrast. Gleich mit dem ersten Track „All That School For Nothing“…

  • John Cale – POPtical Illusion

    Vor rund zwei Jahren nutzte Altmeister John Cale bedrohliche Synth-Soundscapes, um auf seinem vielbeachteten Album „Mercy“ eine klaustrophobische und beunruhigende Atmosphäre zu erzeugen – das klangliche Sinnbild für eine dem Untergang geweihte Zivilisation, eine Welt am Abgrund, um die sich die Songs inhaltlich drehten. Auch die Texte des nun erscheinenden Nachfolgers sind von Wut, Sorge,…

  • Jill Barber – Encore!

    Franco-Kanadische MusikerInnen haben ja ein nicht ganz so entspanntes Verhältnis zur französischen Sprache. Selbst etablierte Größen wie z.B. Martha Wainwright brauchten – aus Angst davor, essentielle Nuancen der französischen Sprache nicht genügend verinnerlicht zu haben – eine Weile, um sich auf französisch künstlerisch zu äußern. So ähnlich ist das wohl auch mit Jill Barber, die…

  • Jenny Don’t And The Spurs – Broken Hearted Blue

    Wenn das neue Album der vermutlich einzigen Band aus Portland, Oregon, die sich nach wie vor hauptsächlich dem Cowpunk-Genre verpflichtet fühlt, nun „Broken Hearted Blue“ heißt und dann doch zumindest punktuell eine Spur düsterer und nachdenklicher klingt als gewohnt, dann hat das insofern einen bedauerlichen Hintergrund, als dass 2022 Sam Henry, der langjährige Drummer des…

  • Bonny Light Horseman – Keep Me On Your Mind / See You Free

    Das dritte Werk von Anaïs Mitchell, Josh Kaufman und Eric D. Johnson a.k.a. Bonny Light Horseman trägt zurecht gleich zwei Titel, denn die 18 neuen Tracks (und zwei Sound-Schnipsel) mit einer Gesamtspiellänge von deutlich über einer Stunde hätten zumindest nicht auf einer einzelnen Vinyl-Scheibe Platz gefunden, weswegen das Projekt von vorneherein als Doppel-LP konzipiert wurde.…

  • Beings – There Is A Garden

    Wenn alles kann und nichts muss: Beings sind Zoh Amba, Steve Gunn, Shahzad Ismaily und Jim White, vier außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker aus New York, die sich schon in ihren Solokarrieren dem Überschreiten enger Genregrenzen verschrieben haben und nun auf ihrem ersten gemeinsamen Album im freien Improvisieren spielerisch Gemeinsamkeiten suchen – und in einem oft…

  • Goat Girl – Below The Waste

    Nachdem das Londoner Ensemble Goat Girl sich inzwischen zum Trio mit Lottie Pendlebury, Rosy Jones und Holly Mullineaux gesundgeschrumpft hat, ist wohl ein wenig mehr Ruhe in das ansonsten stets irgendwie hektische Geschehen eingekehrt, das sich bei den ersten beiden Alben im Studio abgespielt hat. So viel Ruhe sogar, dass einige der Songs, die während…

  • Bathe Alone – I Don’t Do Humidity

    Sich heutzutage als SongwriterIn von der unübersehbaren Masse an Gleichgesinnten absetzen zu wollen, ist ja an sich schon eine anspruchsvolle Aufgabe. Bailey „Bathe Alone“ Crone aus Atlanta hat diesbezüglich aber einige Asse im Ärmel, die dafür sprechen, dass ihr das mit ihrem dritten Album durchaus gelingen könnte. So hat die Gute nämlich vor allen Dingen…

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