Eine Platte, die Lust macht. Lust auf draußen, auf Strand, auf Stadtpark, auf Grillen, Trinken und Küssen, auf gemeinsame Zeiten,…
Eine Platte, die Lust macht. Lust auf draußen, auf Strand, auf Stadtpark, auf Grillen, Trinken und Küssen, auf gemeinsame Zeiten, auf Lachen und Tanzen und noch mehr Küssen, auf Wärme und blauen Himmel, auf gute Zeiten, bessere Zeiten. Baldige Zeiten. Hoffentlich. Eine Platte, die für den Moment glücklich macht. Danke, Cadet Carter. „Self Maintenance“, das…
Auch mal eine gute Idee. Ohne zu wissen, ob es so gewollt war. Denn während viele ihre Best Of Compilations chronologisch füllen, haben Linkin Park so etwas wie eine Setlist entworfen. Fühlt sich zumindest etwas so an und gäbe es die Band noch und würden sie diese Songs in dieser Reihenfolge so live spielen, dann…
Das ist ja heutzutage gar nicht mehr so einfach: Die australische Songwriterin Asha Jefferies präsentiert auf ihrem Debütalbum „Ego Ride“ klassischen Girlie-Pop, wie man ihn heutzutage am ehesten von amerikanischen Newcomerinnen erwartet, die durch eine ganze Generation von diesbezüglich agierenden und inzwischen etablierten Kolleginnen geprägt sind, die auch nicht älter sind als Asha selbst mit…
Nachdem sich Maggie Rogers unter dem Eindruck der Lobhudeleien eines Pharell Williams (und natürlich des Zuspruches der Fans) dazu hinreißen hatte lassen, ihre beiden letzten Major-Scheiben mehr oder minder hemmungslos in einem – zugegebenermaßen ansprechenden und intelligent geschusterten – Pop-Setting anzulegen, tritt sie mit dem nun vorliegenden, dritten Major-Werk „Don’t Forget Me“ einen Schritt zurück,…
Was nicht kaputt ist, kann man auch nicht reparieren: Seit Still Corners mit „The Trip“ ihren Song für die Ewigkeit veröffentlicht haben, sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, doch auch auf seinem inzwischen sechsten Album setzt das amerikanisch-britische Duo weiter höchst erfolgreich auf die Zutaten, mit denen es schon damals faszinieren konnte. So ist…
Obacht: Bei dem aktuellen Projekt des kanadischen Americana-Trios Elliott Brood handelt es sich (noch) nicht um eine Doppel-LP, sondern zwei eigenständigen LP-Veröffentlichungen, von denen der erste Teil – „Town“ – bereits im letzten Jahr digital erschien, nun aber mit seinem Gegenstück „Country“ auch physisch vorliegt. Locker angepeilt ist die Absicht, später im Jahr dann noch…
Dass sich auf dem vierten Album der in Kopenhagen lebenden, schottischen Songwriterin, Produzentin und Multiinstrumentalistin Clarissa Connelly des Öfteren eine geradezu liturgische Grundstimmung breit macht, hat einen bestimmten Grund, denn bei ihrer Suche nach spiritueller Erleuchtung nach dem Wirken des französischen Philosophen Georges Bataille greift die Gute gerne mal auf Bilder von geradezu biblischer Grandezza…
Der tiefe Fluss, den Altmeister Mark Knopfler auf seinem zehnten Solo-Studioalbum besingt, ist der River Tyne, den Knopfler in seinem Leben immer dann überqueren musste, wenn er entweder das Zuhause seiner Jugend verließ oder dorthin zurückkehrte. Es sind solche, mit spezifischen Details angereicherten Erinnerungen, die Knopfler einen unaufgeregten Rückblick auf sein Leben ermöglichen. Dazu gehören…
Die in New York geborene, heute aber in New Orleans lebende Musikerin Leyla McCalla wurde als „Tochter haitianischer Emigranten und Aktivisten“ geboren. Fast schon logisch, dass es der Frau nicht genügen kann, in ihrer Musik mit US-amerikanischen R’n’B-Klischees zu hantieren. Nachdem McCalla zunächst als assoziiertes Mitglied der Carolina Chocolate Drops bei ihrer Kollegin Rhiannon Giddens…