Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen…
Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…
Sam Morton ist ein ziemlich überraschendes Duo-Projekt, das die (mehrfach Oscar-nominierte) britische Schauspielerin Samantha Morton und der Chef des XL Recordings-Label Richard Russell losgetreten haben, nachdem Russell Morton in einer Radiosendung gehört hatte, wo sie aus ihrem Leben erzählte und die Musik dazu ausgewählt hatte. Russell kam so auf die Idee, aus diesem Setting heraus…
Kurz gesagt treibt John Grant sein Konzept abstrakter Popmusik mit seinem neuen Album musikalisch erneut auf die Spitze, während er tiefer denn je in seine Psyche eintaucht und dort die Abgründe der Verachtung, die er für die Welt um sich herum hegt, mit Gusto abgrast. Gleich mit dem ersten Track „All That School For Nothing“…
Vor rund zwei Jahren nutzte Altmeister John Cale bedrohliche Synth-Soundscapes, um auf seinem vielbeachteten Album „Mercy“ eine klaustrophobische und beunruhigende Atmosphäre zu erzeugen – das klangliche Sinnbild für eine dem Untergang geweihte Zivilisation, eine Welt am Abgrund, um die sich die Songs inhaltlich drehten. Auch die Texte des nun erscheinenden Nachfolgers sind von Wut, Sorge,…
Wenn das neue Album der vermutlich einzigen Band aus Portland, Oregon, die sich nach wie vor hauptsächlich dem Cowpunk-Genre verpflichtet fühlt, nun „Broken Hearted Blue“ heißt und dann doch zumindest punktuell eine Spur düsterer und nachdenklicher klingt als gewohnt, dann hat das insofern einen bedauerlichen Hintergrund, als dass 2022 Sam Henry, der langjährige Drummer des…
Das dritte Werk von Anaïs Mitchell, Josh Kaufman und Eric D. Johnson a.k.a. Bonny Light Horseman trägt zurecht gleich zwei Titel, denn die 18 neuen Tracks (und zwei Sound-Schnipsel) mit einer Gesamtspiellänge von deutlich über einer Stunde hätten zumindest nicht auf einer einzelnen Vinyl-Scheibe Platz gefunden, weswegen das Projekt von vorneherein als Doppel-LP konzipiert wurde.…
Wenn alles kann und nichts muss: Beings sind Zoh Amba, Steve Gunn, Shahzad Ismaily und Jim White, vier außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker aus New York, die sich schon in ihren Solokarrieren dem Überschreiten enger Genregrenzen verschrieben haben und nun auf ihrem ersten gemeinsamen Album im freien Improvisieren spielerisch Gemeinsamkeiten suchen – und in einem oft…
Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…