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  • Midlake – The Courage Of Others

    Nach ihrem mit Lobpreisungen überschütteten zweiten Album „The Trials Of Van Occupanther“ ließen sich Midlake Zeit: Erst für eine ausgedehnte Tournee, die ganze achtzehn Monate andauern sollte, und danach für die Aufnahme des Nachfolgers „The Courage Of Others“. Schließlich wollten sie sich nicht wiederholen, aber trotzdem ein weiteres, nach eigenen Angaben „richtig gutes“ Album aufnehmen.…

  • Laura Veirs – July Flame

    Colin Meloy von den Decemberists nennt das siebte Album von Laura Veirs mutig „das Beste des Jahres 2010“ (und das sagte er bereits 2009). Und wenn man dann noch weiß, dass das Ding wieder von Tucker Martine produziert wurde und Laura dieses mal weniger auf eine komplette Band setzte, sondern auf gelegentliche Gastbeiträge und den…

  • Lawrence Arabia – Chant Darling

    Einen skurrilen Humor hat der Wahl-Londener und gebürtige Neusseländer mit dem epischen Nom de Plume Lawrence Arabia schon. Der Mann, der durch diverse Indie-Bands migrierte, bei Okkervil River ein Gastspiel gab und Film- und Theater-Scores schrieb, bevor er dieses Werk zusammenstellte, überzeugt, auch was die Titel und Texte seiner Songs betrifft – und letztlich auch…

  • Emily Loizeau – Pays Sauvage

    Emily Loizeau nennt ihr zweites Werk nur halb scherzhaft ihre „Hippie Scheibe“. Mit Unterstützung von Herman Düne und Moriarty – beides Acts, die sie als Fan kennen und schätzen lernte und ergo einlud, ihr bei den Aufnahmen zum neuen Werk in Paris zur Seite zu stehen – schuf sie so etwas wie eine abgehobene, moderne…

  • J. Tillman – A Year In The Kingdom

    Das Jahr im Königreich hat der Fleet Foxes-Drummer und Songwriter in eigener Person Josh Tillman genutzt, um endlich ein Mal ein wenig aus seiner fast katatonischen Starre als Songwriter auszubrechen. Zwar konnte man bislang auch schon Joshs Songs nicht den Reiz der mondänen Tristesse absprechen – doch klangen diese immer wieder auch gerne ganz schön…

  • The Low Anthem – Oh My God, Charlie Darwin

    Warum The Low Anthem Charles Darwin im Titel des neuen Werkes erwähnt, wird schnell klar, denn die Songs des Kollektivs verfolgen verschiedene Evolutionslinien, die sich parallel zueinander entwickeln. Da sind zum einen zurückhaltende, fast ätherische Folksongs mit Falsett-Stimme, dann gibt es ruppigen Alternative-Rock mit verzerrten Gitarren und übersteuerten Vocals und letztlich Blues-infizierte Folkrock-Nummern, die auch…

  • Sleeping States – In The Gardens Of The North

    Man möchte ja angesichts des Namens nicht gleich so weit gehen, das Debüt des Bristoler Soundtüftlers Markland Starkie als schläfrig zu bezeichnen – sehr ruhig ist es aber dennoch geworden. Das von literarischen Größen inspirierte Werk bietet feinsinnige, filigrane, vielschichtige und eben ruhige Songs irgendwo zwischen Folk und jazzigem Indie-Pop, die mehr von der Atmosphäre…

  • Wavves – Wavvves

    Der Mann, der da ein paar Vs zuviel hat, ist Nathan Daniel William aus San Diego – seines Zeichens eifriger Web-Blogger und eben Kern des Projektes Wavves. Der Mann hat laut Bio sein ganzes, 22 Jahre altes Leben damit verbracht, über Musik nachzudenken und ist nun bemüht, dies alles in seinen Songs zu kanalisieren –…

  • Ohbijou – Beacons

    Ohbijou heißt wohl soviel wie „Oh, Schatzi!“ Es ist aber vor allen Dingen der Name des ambitionierten Bandprojektes von Casey Mecija aus Toronto, die mit ihrer jüngeren Schwester Kasey und fünf weiteren gleichgesinnten Musikanten ein recht eigenständiges Indie-Folkpop-Kleinorchester losgetreten hat. Mit der reichhaltigen Orchestrierung, die 14 Hände und ein Sammelsurium organischer Instrumente zustande bringen, unterlegt,…

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