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  • Courtney Barnett – End Of The Day (Music From The Film „Anonymous Club“)

    „A deeply intimate portrait of creativity and anxiety“ – so beschrieb im vergangenen Jahr eine britische Reviewerin die Dokumentation „Anonymous Club“, mit der Filmemacher Danny Cohen die hart erkämpften Triumphe der australischen Indierock-Lichtgestalt Courtney Barnett genauso nachzeichnete wie die persönlichen Mühen, die für die bekanntermaßen extrem schüchterne Musikerin mit einer Karriere im ständigen Rampenlicht einhergegangen…

  • Ratboys – Vier gewinnt

    „Man ist nie fertig damit, besser zu werden!“ Diesen gerade in Zeiten des „Style over substance“-Overkills bemerkenswerten Satz diktierte uns Ratboys-Frontfrau Julia Steiner bei unserem letztjährigen Treffen ins Notizbuch, jetzt unterstreicht die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin, wie ernst es ihr mit dieser Aussage ist: Auf seinem famosen neuen Album „The Window“ verleiht das Quartett aus…

  • Speedy Ortiz – Rabbit Rabbit

    Auf dem fünften Album ihrer Band Speedy Ortiz stellt sich Mastermind Sadie Dupuis den Traumata ihrer Kindheit, die sie lange unterdrückt hatte, doch auch wenn – oder gerade weil? – sie sich textlich mit Songs wie „Cry, Cry, Cry“ tiefer in die Karten schauen lässt als je zuvor, bleibt sich die 35-jährige Amerikanerin musikalisch treu.…

  • Die Regierung – Nur

    Mit ihrem neuen Album löst Die Regierung das Versprechen ein, das sie uns mit dem Vorgänger „Was“ gegeben hatte. Konsequenter denn je lässt Tilman Rossmys einst in Essen gegründete Band auf diesem neuen, bemerkenswerterweise von O.L.A.F. Opal produzierten Album ihre bahnbrechende Vergangenheit aus den 80ern und 90ern hinter sich und benutzt eher die drei seit…

  • Paerish – You’re In Both Dreams (And You’re Scared)

    „Ein neues Lieblingsalbum für die Generation Post-Emo“ nannten wir den Vorgänger. „Das nächste“ nennen wir dieses. Paerish kommen nur zwei Jahre nach „Fixed It All“ mit der nächsten Platte um die Ecke und wieder kann man sich an ihr nicht satthören. Wieder ist sie außergewöhnlich schön und in jedem Moment spannend. Aber ein wenig anders…

  • Tell A Vision – Tell A Vision

    Sicher, es ist immer noch nur eine Wortspielerei – aber in den Projektnamen der Berliner Künstlerin Fee Kürten kann man heutzutage deutlich mehr reininterpretieren, seit sie diesen in der Schreibweise geändert hat, nachdem sie das Projekt extra für ihr Debüt auf dem rührigen Duchess Box Label neu aufgesetzt hatte. (Zwischen 2011 und 2019 firmierte sie…

  • SunYears – Come Fetch My Soul!

    Platte der Woche KW 24/2023 Peter Morén kennt die breitere Öffentlichkeit ja noch von dem schwedischen Projekt Peter Bjorn And John (bzw. deren One Hit-Wonder „Young Folks“). Unter Kollegen ist Morén hingegen auch als Produzent, Songwriter und Musikus gesucht. Insofern ist es nicht allzu verwunderlich, dass er für sein neues Projekt SunYears ohne Mühe eine…

  • Joanna Connor – Best Of Me

    Dass der Blues in Chicago immer noch quicklebendig ist, zeigt die neueste Veröffentlichung der Gitarrenvirtuosin Joanna Connor, die zu Beginn ihrer Karriere noch mit Größen des ursprünglichen City-Blues aufspielte und bis heute regelmäßig im legendären Kingston Mines-Club auftritt. Mike Zito, seines Zeichens selbst ein gewiefter Blues-Profi, Mitbegründern der Allstar-Band Royal Southern Brotherhood und Chef des…

  • Ruen Brothers – Warum nicht?

    So mancher könnte die in der britischen Industriestadt Scunthorpe aufgewachsenen, heute in Louisville, Kentucky, heimischen Ruen Brothers für echte Newcomer halten. Doch nicht nur, dass ihre neue LP „Ten Paces“ bereits das dritte Album der Brüder ist, vor ziemlich genau zehn Jahren durften Henry und Rupert Stansall, wie die beiden im richtigen Leben heißen, schon…

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