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  • Clara Luzia – When I Take Your Hand

    Mal abgesehen von dem Umstand, dass die österreichische Songwriterin Clara Luzia so gut wie nie in Westdeutschland gastiert, kann man sich in musikalischer Hinsicht blind auf die smarte Musikantin verlassen. Das neue Werk kommt mit der gleichen rauen Schärfe daher wie das Vorgängeralbum „Here’s To Nemesis“ (was daran liegen mag, dass erneut der Brite Julian…

  • Klô Pelgag – L’ètoile thoracique

    Die Franco-Kanadierin Klô Pelgag ist mittlerweile zu so etwas wie der ungekrönten Königin des frankophilen Kook-Pop aufgestiegen. Auf dem neuen Werk hantiert sie mit nonchalanter Art mit allen Facetten des Genres und verbindet die musikalisch reichhaltig inszenierten Elemente mit ihrer unbekümmerten Art, dem sehr speziellen Humor, ihrer Vorliebe für barocke Opulenz, ihrem Sinn für operettenhafte…

  • Sofia Härdig – Changing The Order

    Die Schwedin Sofia Härdig hat sich seit Jahren einen Namen in der experimentellen Avantgarde-Pop Szene gemacht und präsentiert sich auch auf dem neuen, großteils selbst am heimischen Computer zusammengebauten Werk „Changing The Order“ wenig kompromissbereit. Zwar beginnt das Album unerwartet melodisch und poppig – aber dann schleicht sich doch die in diesem Genre unabdingbare Unerbittlichkeit…

  • Arterials – Constructive Summer

    Ist man sich im Fußball nicht immer ganz… grün. Klappt das im Punkrock deutlich besser. Das wunderbare Bremer Gunner-Label (Mobina Galore, Red City Radio, The Shell Corporation) veröffentlicht das neue Album der Hamburger Punkband Arterials. Und auch wenn es sich dabei um das Debüt der Band handelt, sind diese Jungs doch alles andere als… Grünschnäbel, haben…

  • The Shell Corporation – Fucked

    Fing zumindest das deutsche Punkrock-Jahr 2018 mit neuen Platten von den Donots oder natürlich Feine Sahne Fischfilet schon gut an, ziehen jetzt auch die internationalen Punks nach. Bevor im April zum Beispiel das Comeback-Album der noch immer famosen Satanic Surfers erscheint und zuletzt schon The Last Gang oder natürlich The  Baboon Show komplett überzeugen konnte,…

  • Acht Eimer Hühnerherzen – Acht Eimer Hühnerherzen

    Jacho von der Terrorgruppe und The Bottrops hat sich mit Sängerin Apocalypse Vega und Drummer Bene von Huck Blues zusammen getan und als Acht Eimer Hühnerherzen eine Platte gemacht, die genau so klingt, wie der Name der Band vermuten lässt. Bisschen albern, bisschen verrückt, bisschen anders. Nylon-Punk steht irgendwo, halb-akustisch oder auch „Powerviolence-Folk“, „Irgendwo zwischen Hansaplast und Violent…

  • Hey Elbow – C0c0c0

    Das zweite Album des schwedischen Art-Pop-Trios heißt keineswegs „Cococo“ – sondern es ist tatsächlich ein Aufeinanderfolgen von „Cs“ und Nullen. Was wohl bedeuten soll, dass es hier im digitalen Sinne um eine Dreifaltigkeit geht – es sich ergo um eine echte Gemeinschaftsproduktion handelt. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn die komplexe Struktur der meist episch…

  • Nada Surf – Zurück zum Neubeginn

    Vor 15 Jahren veröffentlichten Nada Surf „Let Go“ und damit nicht nur ihr unangefochtenes persönliches Meisterwerk, sondern eine der schönsten, perfektesten Indierock-Platten des neuen Jahrtausends. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, wird die New Yorker Band das Album im April bei Konzerten in München, Köln, Berlin und Hamburg nicht zuletzt als Dankeschön für ihre treue…

  • Poems For Laila – Dark Timber

    Als PFL-Mastermind Nikolai Tomás 2015 auf Joanna Gemma Auguri traf, war das ein Glücksfall, denn nicht nur passte deren melancholisch/larmoyante Stimme hervorragend zum spröde/knarzigen Organ des Meisters, sondern Tomás sah sich auch beflügelt, ein neues Kapitel in der Geschichte des eigentlich bereits aufgelösten PFL-Projektes aufzuschlagen. Nach dem Album „Tik Tak“ ist das nun die zweite…

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