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  • Helgen – Halb oder gar nicht

    Getroffen haben sich die drei Herren aus dem hohen Norden, die sich heute nach ihrem Sänger Helge(n) nennen, als sie sich in Hannover für einen „Popmusik-Studiengang“ eingeschrieben hatten. Zum Glück haben sie das dann nicht in aller Konsequenz weiter verfolgt, sondern stattdessen lieber – von Hamburg aus – in der praktischen Ausübung ihr Heil gesucht.…

  • Eamonn McCormack – Like There’s No Tomorrow

    Blues bedeutet in Irland gemeinhin ja Blues-Rock. Auch Eamonn McCormack ist in dieser Tradition groß geworden. Nicht umsonst arbeitet der Mann, der auch schon mit dem legendären Rory Gallagher spielte, heutzutage mit der Rhythmusgruppe von Gary Moore zusammen: Auf diese Weise bleibt alles schön in der Familie. Dabei bietet McCormack auf dieser Doppel-CD einen grandiosen…

  • John Murry – A Short History Of Decay

    Der Mann aus dem Staate Mississippi hat einiges zu bieten, aus dem sich das Garn von Legenden flechten ließe: Als Kind in die Familie des legendären William Faulkner adoptiert, aufgewachsen in Tupelo, nach einer Medikamentenabhängigkeit, in die er geraten war, weil sein Autismus als Kind nicht diagnostiziert war, eingesperrt und schließlich auf die Straßen von…

  • Almost Charlie – A Different Kind Of Here

    Dirk Homuth lebt und arbeitet in Berlin und schreibt angenehm temperierte Folkpop-Songs mit Nordwest-Flair (Elliott Smith klingt z.B. als Inspirationsquelle zuweilen durch), die zuweilen auch beim klassischen Gitarrenpop der 60s wildern. Anders als viele seiner Kollegen hat er aber erkannt, dass das übersetzen eigener Texte ins Englische nicht unbedingt glaubwürdige Ergebnisse zeitigt, und arbeitet statt…

  • Egotronic – Onkel Torsun

    Waren es auf „Egotronic C’est Moi!“ vor zwei Jahren alte Songs im neuen Gewand, machen Egotronic jetzt den nächsten Schritt und veröffentlichen mit „Keine Argumente“ ein komplett frisches Punkrock-Album. Ein radikales, ein politisches, ein konsequentes Album. Ein tolles Album mit toller Musik. Mit elektronischen Spielereien hier und da zwar, aber am Ende doch – krachender,…

  • Hoch/Tief – Detroit -> Stuttgart

    Sechs Jahre ist es jetzt her, dass Hoch/Tief ihr gleichnamiges Debüt veröffentlichten, jetzt kommt der Nachfolger. Und waren wir damals nicht so ganz angetan, macht „Detroit -> Stuttgart“ richtig viel Spaß. Denn irgendwie haben die neuen Songs noch mehr Biss, einfach mehr Klasse, sind die besseren Nummern. Songs zwischen Indie, dem, was früher mal Emo-Core…

  • Krälfe – Konserve

    Es gibt da genau zwei Stimmungen auf dem neuen Album des „Minimal-Noise-Rock“-Duos Krälfe – obwohl die Sache konzeptionell für diese Veröffentlichung in Richtung konventioneller Bandsound aufgebohrt wurde und somit erstmalig auch Gitarren und vor allen Dingen Gesang (via Cläre Casper, der einen Krälfe-Hälfte) enthält: Das ist zum einen der zärtlich hingehauchte musikalische Liebesbrief und zum…

  • The Electric Family – Terra Circus

    Tatsächlich ist das nun ein brandneues Album der musikalischen Späthippie-Kommune The Electric Family, die Tom „The Perc“ Redecker dereinst ins Leben rief, um seinen astralen musikalischen Gedankengängen in kollaborativer und vielfältiger Manier freien Lauf zu lassen. Keine Frage: Das Werk lebt von konzeptionellen und musikalischen Gegensätzen. Es ist das erste neue Werk nach zehn Jahren…

  • Piers Faccini – I Dreamed An Island

    Eine besondere Art von Weltmusik pflegt der Italiener Piers Faccini. Denn nicht nur singt der Mann – zumindest teilweise – auf Englisch, Französisch, Arabisch und Italienisch%3B auch musikalisch vereint er verschiedenste Einflüsse. Nominell agiert Faccini auf einem klassischen Singer-Songwriter-Korsett westlicher Prägung – bricht dieses allerdings durch den Einsatz ungewöhnlich kombinierter historischer und exotischer Instrumente mit…

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