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  • Exit Calm – The Future Isn’t What I Used To Be

    Als britische Gitarrenband kommt man natürlich an den großen Vorbildern nicht vorbei. Dennoch ist es schon erstaunlich, wie unverhohlen die Engländer Exit Calm auf diesem neuen Werk dem Sound der frühen U2-Alben huldigen. Was von den früheren Exit Calm-Bemühungen übrig blieb, ist eine Vorliebe für psychedelische Klangwände mit Shoegaze-Faktor, die allerdings hier mit den effektbeladenen…

  • The Pee Wee Bluesgang feat. Drafi Deutscher – Playing Funky

    Ein höchst ulkiges Unikum förderte die Historienforschung des Sireena-Labels mit diesem Werk zu Tage: Im Jahre 1983 kam es – aufgrund gegenseitiger Wertschätzung – zu dieser Kollaboration zwischen Deutschlands dienstältester Blues-Band und der Schlagerlegende Drafi Deutscher. Unglücklicherweise fanden die gemeinsamen Aufnahmen ausgerechnet 1983 statt – und das war die Zeit, in der das Stehaufmännchen Drafi…

  • Arliss Nancy – Wild American Runners

    Wird es irgendwann langweilig? Schon wieder eine Platte einer Band, die sich von Springsteen, Ragan, Country und Folk inspirieren ließ und lässt, die in die Schublade mit G wie The Gaslight Anthem passt und die irgendwie Punkrock ist, aber so gar nicht nach Punkrock klingt? In diesem Falle ist klar: nein. Nicht langweilig. Aber leider…

  • Cinema – The Magix Box

    In den 70er war Jürgen „Pöngse“ Krutzsch bereits mit seiner Krautrock-Combo Tibet tätig. Dass er mit seinem aktuellen Projekt Cinema musikalisch nahtlos an diese Zeiten anschlösse, wäre nun zwar ein wenig übertrieben zu behaupten – den wesentlichen Tugenden des Genres (Hauptsache lang und Instrumental) fühlt er sich indes in der Tat noch verpflichtet. Mit einer…

  • Kazimir – Messlattenblues

    Wieder so eine Band, die 100 Prozent Punkrock ist, aber keinen wirklichen und gleichzeitig viel mehr als Punkrock spielt. Sondern ziemlich großartigen, weil so herrlich hemmungslosen, liebevollen, wunderpoppigen und intelligenten Rock N Roll, der für das gemeine Indie-Volk eigentlich viel zu schade ist.Aber genau die werden dieses Album mit seinen cleveren Texten und dem schnöden…

  • Genevieve Toupin – The Ocean Pictures Project

    Genevieve Toupin ist eine Frankokanadierin, die sich dazu entschlossen hat, ihre musikalische Karriere lieber auf Englisch umzusetzen. Das hat Vor- und Nachteile – denn so erreicht sie ggf. auf Anhieb mehr Leute – muss sich aber auf der anderen Seite nicht nur gegen Coeur De Pirate durchsetzen, sondern gegen die unübersehbare Zahl von englischsprachigen Kolleginnen.…

  • Dota – Wo soll ich suchen

    Rein was die musikalische Thronfolge betrifft, müsste Dota Kehr mittlerweile eher eine Kleingeldkönigin sein. Denn als solche beherrscht sie mittlerweile souverän das Gebiet des „Female Fronted German Songwriting“ – um mal den Begriff des Liedermachens nicht weiter bemühen zu müssen. „Wo soll ich suchen“ ist mittlerweile Dotas 11. Album – dieses Mal ohne Stadtpiraten im…

  • Hattler – The Kite

    Wie macht der Mann das nur? Hellmut Hattler ist ja nun beim besten Willen kein unbedarfter Jungspund mehr – aber jedes seiner Alben (gleich in welcher Konstellation – und dieses Mal wieder unter eigenem Namen) strotzt sozusagen vor musikalischer Neugier und Inspiration. Was dann immer wieder dazu führt, dass Hattler Alben vorlegt, die moderner und…

  • The Toten Crackhuren Im Kofferraum – Mama, ich blute

    Dass die Toten Crackhuren Im Kofferraum bislang eher in Berlin und Umgebung für Furore sorgten, macht Sinn – denn Musik wie diese kann einfach nur aus Berlin kommen. Obwohl das Projekt bereits 2005 gegründet wurde, klingt diese zweite Scheibe kein bisschen erwachsen (oder gar altersweise): Es gibt herrlich kindischen New-Wave-Agit-Punk-Elektro-Pop der Extraklasse. Dabei haben die…

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