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  • Gnill – Ich werde mich mit dieser Makrele ins Ausland absetzen

    Aus dem Grafzahl und Pechsaftha-Umfeld kommt The Original Fat Gerlinger und sein Cheap Soundsystem und legt mit dieser EP einen ersten Testballon in Sachen Retro-Indie-Electro-Pop-Rock hin. Mit an die 80er gemahnenden Soundbits mit einer guten Prise Elektronik, aber auch mit verhallten Rock-Riffs, haarsträubend komischen Texten (und Titeln) und ordentlichen Melodiebögen, Refrains und Hooklines gelingt es…

  • Senore Matze Rossi – Und wie geht es deinen Dämonen?

    Ein geht seinen Weg und wir dürfen ihn dabei begleiten. „Nach Osten oder Westen, Süden oder Norden, solang mich diese Beine tragen, werde ich alles wagen. Solange du nur an mich glaubst, weiß ich, dass mir doch nichts passieren wird. Solange bleib ich unverwundbar und gehe weiter unbeirrt“, singt Senore Matze Rossi in „Unverwundbar“. Wir…

  • Kat Frankie – Pocketknife

    Berlin ist ein seltsames Pflaster. Nicht genug, dass immer mehr Musiker aus der deutschen Provinz sich vom Flair der Hauptstadt inspirieren lassen, nein, auch aus diversen Ländern dieser Welt zieht es junge Kreative in die Stadt an der Spree. Die in Berlin ansässige kanadische Szene ist legendär, auch Schweden hat Einiges zu bieten (u.a die…

  • Rotifer – Coach Number 12 of 11

    Darren Hayman ist ein Fan von Robert Rotifer, den in Canterbury gestrandeten Exil-Wiener, der – nach Hayman – in seiner zweiten Sprache besser schreibe als er, Hayman, in seiner ersten. Gemeint ist Englisch und stimmen tut das irgendwie schon. Denn wie Hayman (und das gemeinsame Vorbild Ray Davies) ist Rotifer ein Meister im zusammenschrauben klassischer…

  • Sambassadeur – Migration

    Schaut man zunächst nur aufs Cover des neuen Sambassadeur-Outputs „Migration“, könnte man denken, die Jungs um Sänger Daniel Pembo und Sängerin Anna Persson hätten sich nun dem gepflegten Erwachsenen-Country hingegeben. Weit gefehlt, wenngleich die lo-fi-artige Herangehensweise nicht mehr im Mittelpunkt steht.Sambassadeur fahren vielmehr großes Geschütz auf. Gemeinsam mit Produzent Mattias Glavå (Dungen, Broder Daniel, Håkan…

  • Dangerboy – Dangerboy

    Es ist ebenso charmant wie erfrischend ehrlich, wenn ein Label sein neuestes Pferd im Stall als „nicht zwingend avantgardistisch oder absolut neu“ bezeichnet. So geschehen bei Ritchie Records, die dieses über Dangerboy schreiben. Gleichzeitig bezeichnen sie die Musik der Band aus Essen als „frech, witzig, nostalgisch und modern zugleich“ und haben damit absolut Recht.Das Quartett…

  • The Choir Practice – The Choir Practice

    Noch ein herzerfrischendes Indie-Rock Kollektiv aus Kanada (was haben die, was wir nicht haben?). Seit 2005 haben variierende Musiker-Formationen aus der Gegend um Vancouver einen Vorwand gefunden, mit Freunden Wein zu trinken und zu singen. Klingt horrormäßig, wenn man bedenkt, dass hier, zumindest technisch gesehen, klassischer Chorgesang (mit dem genretypischen Überschuss an Frauenstimmen) zu Gehör…

  • The Beautiful Kantine Band – Twist auf dem Vulkan

    Dass sich eine Kapelle dieses Namens nicht ganz ernst nimmt, versteht sich von selbst. Ihre Musik, hingegen, nehmen die Jungs schon sehr ernst. So gibt es staubtrockenen (weil ohne eigene Identität) dargebotenen Surf-Twist im Stil der 60er Jahre. Aufgelockert von einem Beatles-Song und einem Track, der mit rückwärts laufenden, psychedelischen Gitarrensoli etwas aus dem Rahmen…

  • Anna Zoitke – Wieviel Liebe kannst du tragen

    Mit viel Herzblut und Enthusiasmus veröffentlicht die deutsche Band Anna Zoitke ihr Debutalbum „Wieviel Liebe kannst du tragen“ und beweist damit, dass Musik in Zeiten der Retortenproduktion doch vor allem noch voller Kreativität steckt kann. Und dass Anna Zoitke (der Name ist eine Zusammensetzung aus einer Hommage an den Schreiberling Kurt Schwitters und dem Nachnamen…

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