Dass das dritte Album der ursprünglich aus Virginia stammenden Songwriterin Jana Horn keinen eigenen Titel braucht, hängt damit zusammen, dass…
Dass das dritte Album der ursprünglich aus Virginia stammenden Songwriterin Jana Horn keinen eigenen Titel braucht, hängt damit zusammen, dass es sich hier um ein Selbstporträt in Form einer Bestandsaufnahme ihres ersten Jahres in New York handelt, wohin sie aus dem beschaulichen Charlottesville gezogen war und wo sie seither ihre Basis hat. Dass das Werk…
Eines ist schon nach wenigen Takten von „III“, dem ersten Pullmann-Album seit 25 Jahren, klar: Ken „Bundy K.“ Brown (Bastro, Gastr Del Sol, Tortoise, Directions in Music), Curtis Harvey (Rex), Chris Brokaw (Codeine, Come), Doug McCombs (Tortoise, Eleventh Dream Day, Brokeback) und Tim Barnes (Silver Jews, Jim O’Rourke) haben nicht vor, sich auf ihren Lorbeeren…
In den Endjahres-Bestenlisten der renommierten Musikmagazine weltweit war eine Band 2025 nicht wegzudenken: Wednesday! Mit ihrem vor wenigen Monaten veröffentlichten Album „Bleeds“ (Dead Oceans/Secretly Canadian/Cargo) räumte die Indierock-Band aus Asheville, North Carolina, so richtig ab – und im Februar sind Mastermind Karly Hartzman und die Ihren nun endlich bei Konzerten in Hamburg. Berlin und München…
Platte der Woche KW 48/2025 „Niemals geht man so ganz“ – dieser Songtitel des Trude Herr-Klassikers ließe sich im Prinzip auch auf das letzte Album der australischen Band The Saints anwenden. Im April 2022 verstarb Chris Bailey – seines Zeichens einziges ständiges Mitglied auf dem Besetzungskarussell der von ihm, Ed Kuepper und Ivor Hay 1973…
Nein, auf die Idee, dass Runo Plum mit ihrem zartbesaiteten Debütalbum das Rad neu erfindet, wird wohl niemand so schnell kommen. Trotzdem ist „Patching“ eine richtig feine Platte geworden, auf der die im ländlichen Minnesota aufgewachsene Musikerin das musikalische Terrain beackert, das Julien Baker und Waxahatchee inzwischen ein gutes Stück hinter sich gelassen haben. Wie…
Steve Gunn macht keine Musik, die laut und schrill um Aufmerksamkeit buhlt. Stattdessen hat sich der in New York City lebende Singer/Songwriter in den letzten zwei Jahrzehnten mit lyrischem Storytelling und brillantem Gitarrenspiel an der Schnittstelle von Folk, Psychedelia und in Richtung Jazz deutender Improvisation eine eigene Welt erschaffen. Nachdem er zuletzt auf Alben wie…
„Ich finde, das neue Album ist viel authentischer. Es ist freudvoller, romantischer, weniger introspektiv und weniger auf meine persönliche Reise bezogen. Es ist eher eine Art Auto-Fiktion. Es ist eine dramatisierte Version der Herzschmerz-Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe“, sagt Harriette Pilbeam über „Licorice“, ihr feines drittes Album unter dem Namen Hatchie. Tatsächlich…