Vor genau zehn Jahren veröffentlichten Funeral For A Friend ihr Album „Hours“. „So etwas nennt man dann wohl eine klassische…
Vor genau zehn Jahren veröffentlichten Funeral For A Friend ihr Album „Hours“. „So etwas nennt man dann wohl eine klassische Weiterentwicklung, einen großen Schritt in Richtung Eigenständigkeit“, schrieben wir in unserer Rezension dazu und fanden „Nummern wie ‚Recovery‘ (geht straight nach vorne), ‚History‘ (eine wirklich schöne Ballade) und ‚Roses For The Dead‘ (eine kleine Hymne…
Das letzte Votolato-Album? Super. Und die Platten davor konnten auch was. Und Chuck Ragan? Der ist auch immer gut. Alleine und mit Band. Kann hier also was schief laufen? Nein. Logisch. „Kindred Spirit“ ist toll. Wunderschön, beeindruckend, berührend. Aber das wusste man schon vorher.Weil die beiden hier Songs von früher spielen. Aus Votolatos „Sparks“ wird…
Zuweilen sind Bios ja doch ganz hilfreich. Bei dem Versuch, das neue Album von Jenny Hval irgendwie in Worte zu fassen, hilft nämlich ein Auszug aus derselben: „Apocalypse Girl ist eine halluzinatorische Geschichte, die in dem kuriosen Zwischenraum zwischen Wahrheit und Fiktion existiert“ heißt es da nicht ganz unpassend. Das Ganze einfach als Musik zu…
Platte der Woche KW 21/2015 Wenn die Fuck Buttons nicht gerade gemeinsam Musik machen und Tracks bauen, mischen sich Andrew Hung und Benjamin John Power gerne mal in die Veröffentlichungen anderer Musiker und Bands ein – oder, was nahe liegt, erschaffen eigenes Material. Hung hat neulich seine „Rave Cave“-EP veröffentlicht (übrigens komplett auf einem Gameboy…
Ähnlich retro wie die soeben in diesem Kino besprochenen Sideburn, dabei aber im Gegensatz zu diesen absolut originell: Die gleichfalls schwedischen Vidunder haben es einfach raus. Da Johannes Cronquists Orgel allgegenwärtig ist und Martin Prims Stimme der von Pablo van de Poel nicht unähnlich ist, hat der mitreißende Aufmacher „Gone With Dawn“ ein wenig DeWolff-Flair.…
Das so humorige wie rasante Banjo-Intro ist irreführend: Diese goldgepflasterte Straße führt nicht „back to the country“, sondern direkt in das Herz des Bluesrock. Und darum ist das sechste Album des schwedischen Trios auch so eine durch und durch coole Angelegenheit geworden. Sänger/Gitarrist Thomas Juneor Andersson hat noch nie so kraftvoll und gleichzeitig so entspannt…
Höchst erfreulich, wenn sich ein Songschmied wie der Kanadier Andy Shauf bemüht, gegen alle möglichen Restriktionen zu einem eigenen Stil zu finden. Und sei es auch nur, wenn er – wie in diesem Fall – seine souverän inszenierten und selbst instrumentierten Folkpop-Songs mit (für dieses Album neu erlernten) Klarinettenspiel verziert. Aber selbst ohne dieses „Gimmick“…
Diese Stimme, diese Musik, diese Klasse. Paper Arms haben eine neue Platte und die ist so gut wie vor zwei Jahren „The Smoke Will Clear“. Vielleicht sogar ein bisschen besser. Denn zwar gibt es hier wieder diesen herrlichen Kumpelpunk, den rauen Vollbart-Rock N Roll und die drei, vier, fünf Cowboy-Akkorde. Doch irgendwie wirkt er hier…
Auf ihren ersten beiden Alben präsentierte sich Tamara Lindeman alias The Weather Station als tief in der Folk-Tradition verwurzelte Singer/Songwriterin, die es auch Arrangement-technisch lieber altmodisch mochte und neben Akustikgitarre oder Banjo wenig Platz für ein modernes Soundgewand ließ. Das ändert sich nun mit ihrem neuen Album. Aufgenommen in einer heruntergekommenen Villa vor den Toren…