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  • Hot Water Music – 20th Anniversary Collection

    Im ersten Moment fragt man sich ja schon, ob man eine Best Of Hot Water Music braucht. Fans haben eh alles im Schrank und als Manchmal-Hörer kann man sich im Grunde jede Platte schnappen und kommt damit voll auf seine Kosten. Warum also eine subjektive Auswahl?Aber. Wenn man sich dieses Schmuckstück dann anhört, dann vergisst…

  • Tikkle Me – What Is Real

    Die etwas andere Damenkapelle stellen Tikkle Me aus Schweden dar. Auf dem Cover ihrer zweiten CD verzichtet die Band um die deutschstämmige Frontfrau Frida Höchtenröther beispielsweise auf ein eigenes Gesicht (die Gesichter sind durch Binden verdeckt) und stellen sich auf diese Weise bewusst hinter (und nicht vor) ihre Songs. Es gibt politisch motivierten, verspielten, perkussiven…

  • Josh Rouse – The Embers Of Time

    Das interessante an Josh Rousens Laufbahn ist der Umstand, dass sich der Mann nie auf eine Rolle festlegen ließ. Denn zunächst sah alles so aus, als würde Josh Rouse ein typischer Vertreter der Zunft „Americana“-Songwriter werden. Doch schon bald zeigte sich, dass da mehr ging: Rouse, der sich inspiriert von britischer Musik der 80er wie…

  • Unwed – Raise The Kids

    Immer diese Erwartungen. Diese fiesen. Denn sie können so viel kaputt machen. Es ist ein bisschen wie mit der Liebe. Eben noch trinken wir rosaroten Kaffee unter der rosaroten Sonne, doch kaum kommt die Sache mit der Unerfülltheit, schmeckt alles scheußlich, tut alles weh. Ganz so extrem ist es hier nicht. Aber hätte man hier…

  • Teenage Bottlerocket – Tales From Wyoming

    Es ist eine nicht gerade Punkrock-arme Zeit gerade. Und es sind gerade die Klassiker, die mit neuen Alben um die Ecke kommen. Good Riddance hauen Ende April ihr Comeback raus, die Paper Arms haben eine neue, The Real McKenzies haben eine neue, Strung Out eine unfassbar gute neue Platte. Und auch Teenage Bottlerocket begeistern wie…

  • Adna – Run, Lucifer

    Das ist Adna, wenn sie lustig ist. Nun – nicht ganz natürlich%3B denn nach wie vor ist die Musik der Schwedin immer noch eher melancholisch und düster angelegt. Aber nachdem Adna nach Berlin umzog und dort die neuen Songs in ihrem Schlafzimmer fabrizierte, schien ein Schleier von ihr gefallen zu sein, denn die bleierne Schwere,…

  • Sufjan Stevens – Carrie & Lowell

    Nachdem sich Sufjan Stevens, der momentan in Brooklyn residiert, sich in der Vergangenheit auf alle mögliche – und zunehmend abstraktere Arten – musikalisch ausgetobt hat, kehrt er nun, mit diesem zurückhaltend inszenierten und sehr intimen Album – überraschenderweise wieder zu seinen Folk-Wurzeln zurück. Das seiner Mutter und seinem Stiefvater gewidmete Werk beschäftigt sich mit „Leben…

  • 10+10 mit: The Satellite Year

    Anfang März erschien „Brooklyn, I AM“ von The Satellite Year. Und auf diesem zelebriert der Fünfer aus Saarbrücken allerfeinsten Indie-Pop britischer Prägung, hat aber auch keine Scheu vor amerikanischem Pop-Punk. Als ersten Eindruckmacher sei mal das Video zu „Hurricane / Welcome Home“ empfohlen. „Brooklyn, I AM“ erscheint auf Midsummer Records (The Hirsch Effekt, City Light…

  • Evans The Death – Expect Delays

    Drei Jahre nach Veröffentlichung des Debüts melden sich Evans The Death mit neuer Platte und Besetzung zum zweiten Anlauf zurück. Während Vorgänger „Evans The Death“ weniger hart eingeschlagen ist, als man noch zu dem Zeitpunkt annahm, da man einer höheren Ausbildung zugunsten der Musik den Laufpass gab, speist „Expect Delays“ seine Hoffnungslosigkeit, seine Ecken und…

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