Längere Zeit war es still um die norwegischen Trashcore-Rockabillies um den charismatischen Frontmann Dag S Vagle. Nachdem sie sich zuletzt…
Längere Zeit war es still um die norwegischen Trashcore-Rockabillies um den charismatischen Frontmann Dag S Vagle. Nachdem sie sich zuletzt – und nach eigener Aussage – musikalisch der mexikanischen Grenze genähert hatten, haben sie sich auf dem neuen Werk komfortabel dort eingerichtet – verleugnen aber keineswegs die Wurzeln aus Twang und Rock, die sie nach…
Platte der Woche KW 15/2013 Ist das jetzt Punk? Das ist mehr. Love A sind mehr, Love A sind besser. Sie sind so gut, dass es schwer fällt, sich nicht ganz und nur und ausschließlich ihren neuen Liedern zu widmen. Es fällt schwer, sich andere Platten anzuhören, andere Musik zu akzeptieren. Weil Love A hier…
Zuerst war es nur eine unbestimmte Auszeit, doch inzwischen sind Rilo Kiley definitiv Geschichte. Zeit also, im Archivkeller mal feucht durchzuwischen und den enttäuschten Fans zumindest noch ein paar liegen gebliebene Demos und Raritäten zugänglich zu machen. Die erste Platte der Doppel-LP enthält unveröffentlichte Songs, die allesamt unterstreichen, wie schlecht das US-Quartett 2007 damit beraten…
„Beautifulcore“ ist das Genre, das The Besnard Lakes von ihrem Label im Waschzettel zu ihrem vierten Album aufgedrückt bekommen. Das ist natürlich augenzwinkernd gemeint, trifft es aber dennoch sehr gut. Die Band aus Montreal stellt auf „Until In Excess, Imperceptible UFO“ nämlich atmosphärische Dichte über musikalische Dringlichkeit. So vernebelt-unscharf das Coverbild ist, so herrlich verwaschen…
Achtung, Zeitreise. Mudhoney haben eine neue Platte und klingen herrlich alt. So wie früher eben. So wie wir sie lieben und immer lieben werden. Weil auf die Helden von damals Verlass ist. Denn wenn die was machen, dann machen sie es richtig.Kommen wir ohne das G-Wort aus? Versuchen wir es. Mudhoney, gegründet 1987 und beheimatet…
Nachdem Pitchfork und der NME sie 2011 als beste Newcomerband gelobt und ihr Debüt „Zeroes QC“ entsprechend abgefeiert haben, wurde dem Zweitwerk der Suuns eine nicht eben geringe Erwartungshaltung beschert. Voilà, „Images Du Futur“. Entstanden vor dem Hintergrund der Studentenproteste in Quebec zwischen Februar und September 2012, wechselten sich „Freude, Hoffnung und Frustration […] ständig…
The Shaking Sensations sind fünf junge Männer aus Kopenhagen. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Band bereits. „Start Stop Worrying“ ist dennoch erst ihr zweites Album. Beim ersten, ausgerechnet fast elfminütigen Stück mit dem Titel „Rocket Summer“ könnte man denken: „Mehr ist euch in zehn Jahren nicht eingefallen“ – bewegt man sich hier doch…
Das musikalisch bisweilen überraschend schroffe letzte The Cave-Singers-Album, „No Witch“ aus dem Jahre 2011, war offenbar nur ein Ausreißer. Nach ihrem Ausflug auf Blues- und Garagen-Rock-Terrain kehren die Amerikaner nun zum vertrauten Indie-Folk zurück und lassen es auf ihrem neuen Werk nur noch bei wenigen Stücken so richtig krachen und knarzen. Trotzdem richtet die Band…
Oha. Was diese Band hier macht, ist schon grenzwertig. Ohne jetzt zu wissen, wie viel Absicht dahinter steckt. Fakt aber ist, dass man hier immer und immer und einfach fast immer an die unvergesslichen No Use For A Name und ihren im vergangenen Sommer verstorbenen Sänger Tony Sly denkt. Musik, Stimme, Stimmung – ganz viel…