„Beautifulcore“ ist das Genre, das The Besnard Lakes von ihrem Label im Waschzettel zu ihrem vierten Album aufgedrückt bekommen. Das…
„Beautifulcore“ ist das Genre, das The Besnard Lakes von ihrem Label im Waschzettel zu ihrem vierten Album aufgedrückt bekommen. Das ist natürlich augenzwinkernd gemeint, trifft es aber dennoch sehr gut. Die Band aus Montreal stellt auf „Until In Excess, Imperceptible UFO“ nämlich atmosphärische Dichte über musikalische Dringlichkeit. So vernebelt-unscharf das Coverbild ist, so herrlich verwaschen…
Nachdem Pitchfork und der NME sie 2011 als beste Newcomerband gelobt und ihr Debüt „Zeroes QC“ entsprechend abgefeiert haben, wurde dem Zweitwerk der Suuns eine nicht eben geringe Erwartungshaltung beschert. Voilà, „Images Du Futur“. Entstanden vor dem Hintergrund der Studentenproteste in Quebec zwischen Februar und September 2012, wechselten sich „Freude, Hoffnung und Frustration […] ständig…
Achtung, Zeitreise. Mudhoney haben eine neue Platte und klingen herrlich alt. So wie früher eben. So wie wir sie lieben und immer lieben werden. Weil auf die Helden von damals Verlass ist. Denn wenn die was machen, dann machen sie es richtig.Kommen wir ohne das G-Wort aus? Versuchen wir es. Mudhoney, gegründet 1987 und beheimatet…
The Shaking Sensations sind fünf junge Männer aus Kopenhagen. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Band bereits. „Start Stop Worrying“ ist dennoch erst ihr zweites Album. Beim ersten, ausgerechnet fast elfminütigen Stück mit dem Titel „Rocket Summer“ könnte man denken: „Mehr ist euch in zehn Jahren nicht eingefallen“ – bewegt man sich hier doch…
Das musikalisch bisweilen überraschend schroffe letzte The Cave-Singers-Album, „No Witch“ aus dem Jahre 2011, war offenbar nur ein Ausreißer. Nach ihrem Ausflug auf Blues- und Garagen-Rock-Terrain kehren die Amerikaner nun zum vertrauten Indie-Folk zurück und lassen es auf ihrem neuen Werk nur noch bei wenigen Stücken so richtig krachen und knarzen. Trotzdem richtet die Band…
Oha. Was diese Band hier macht, ist schon grenzwertig. Ohne jetzt zu wissen, wie viel Absicht dahinter steckt. Fakt aber ist, dass man hier immer und immer und einfach fast immer an die unvergesslichen No Use For A Name und ihren im vergangenen Sommer verstorbenen Sänger Tony Sly denkt. Musik, Stimme, Stimmung – ganz viel…
Eigentlich müsste Tift Merritt längst ein großer Star sein. Dummerweise folgt die schöne Amerikanerin lieber ihrem Herzen als dem Ruf des Geldes und ist deshalb gerade hierzulande trotz eines halben Dutzends großartiger Schreiben in den letzten zehn Jahren und trotz einer Grammy-Nominierung in der Königsdisziplin „Album of the year“ immer noch ein gut gehütetes Geheimnis.…
Das Label Small Stone hat bei Freunden von exzellentem Stoner und Desert Rock sowie Doom Metal ja eh schon einen Steinbruch im Brett. Die sich ableitenden Vorschusslorbeeren löst auch ihr Signing Gozu wieder ein. Boston’s Finest entstand 2008 aus Mitgliedern von u.a. Wargasm und Triphammer, benannten sich nach dem „rindsköpfigen Wächter-Dämon der buddhistischen Hölle“ in…
Elf Songs, 13 Minuten, Revenge gehen keine Umwege, sondern kommen auf den Punkt. Aber gelernt ist gelernt, die Schweden haben zwei ehemalige Satanic Surfers und zwei Leute von Venerea, unter anderem Sänger Andreas Flygare, in ihren Reihen. Doch stopp, so außergewöhnlich oder großartig, wie man aufgrund der prominenten Mitstreiter erwarten könnte, ist dieses Album gar…