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  • Quivers – Oyster Cuts

    Wahlweise als „Sonnenschein Pop mit Blut im Wasser“, „Übergrößen-Gitarrenpop“ oder „durch Klirren beschädigter Pop“ bezeichnet das australische Quartett Quivers die Musik ihres dritten Albums „Oyster Cuts“. Wichtig scheint dabei vor allem zu sein, dass es irgendwie um das Überleben im Austernbecken des Lebens geht (in dem man ständig Gefahr läuft, sich an den scharfkantigen Muscheltieren…

  • Kite – VII

    Es ist schon alleine deswegen nicht ganz einfach, das erste echte Longplayer-Projekt des schwedischen Elektronik-Duos Kite (nach immerhin 16 Jahren gemeinsamen Wirkens) beschreibungstechnisch zu erfassen, weil es sich dabei im Grunde genommen nicht um eine Album mit neuem Material handelt. Stattdessen suchten sich Nicklas Stenemo und Christian Berg 14 Tracks aus ihrem Repertoire aus, die…

  • Chris Cohen – Zwischen Eingängigkeit und Eigentümlichkeit

    Mit Ende 40 hat der heute in der kalifornischen Bay Area heimische Tausendsassa Chris Cohen schon ein paar Runden um den sprichwörtlichen Block gedreht. Einst war er Mitglied der Indierock-Heroen Deerhoff, später gab er bei der Art-Rock-Band The Curtains den Ton an, bevor er vor rund zwölf Jahren begann, Platten als Solist zu veröffentlichen, um…

  • Akne Kid Joe – 4 von 5

    Es ist und war ja nun nicht so, dass die letzten Platten von Akne Kid Joe schlecht waren. Ganz im Gegenteil, wir haben hier sowohl „Die große Palmöllüge“ als auch „Die Jungs von AKJ“ massiv abgefeiert. „4 von 5“ aber ist noch besser. Weil im Grunde alles so geblieben ist, die neuen Songs nur deutlich…

  • Hellgreaser – Hymns Of The Dead

    Sachen gibt’s. Crazy. Hellgreaser spielen schon so etwas wie Horrorpunk und sind sicher in dieser Szene mittendrin, statt nur dabei (ein Ex-The Other in der Band, zuvor eine Split mit The Crimson Ghosts, auf Tour mit den Bloodsucking Zombies). Aber: Sie sehen gar nicht so aus. Keine Schminke, keine Verkleidung. Einfach Jeans, Shirt, Lederjacken. Und…

  • Marina Allen – Im Krebsgang

    Die aus Los Angeles stammende Songwriterin Marina Allen hat ein einfaches Prinzip: In der Absicht, sich nicht selbst zu wiederholen, ist jede ihrer Veröffentlichungen als eine Reaktion auf die vorhergehende konzipiert. Während ihr Debütalbum „Candlepower“ noch eine Folk-orientierte Angelegenheit war, weitete sie ihr Konzept für das zweite Album „Centrifics“ aus in Richtung Psychedelia, Kook-Pop und…

  • Topsy Turvy – Butt Sore

    Was haben wir denn da? Drei junge Damen aus Österreich mit porzellanblass geschminkten Gesichtern, die mit ihrer Musik den großen Vorreiterinnen des feministischen Indie-Rocks Tribut zollen und dabei die Möglichkeiten des DIY-Schrammel-Sounds zu ihren Bedingungen neu auslegen und en passant dann auch nicht davor zurückschrecken, mit minimalsten Mitteln verschiedenste stilistische Selbstversuche anzustellen, um so zu…

  • Bonny Light Horseman – Keep Me On Your Mind / See You Free

    Das dritte Werk von Anaïs Mitchell, Josh Kaufman und Eric D. Johnson a.k.a. Bonny Light Horseman trägt zurecht gleich zwei Titel, denn die 18 neuen Tracks (und zwei Sound-Schnipsel) mit einer Gesamtspiellänge von deutlich über einer Stunde hätten zumindest nicht auf einer einzelnen Vinyl-Scheibe Platz gefunden, weswegen das Projekt von vorneherein als Doppel-LP konzipiert wurde.…

  • Beings – There Is A Garden

    Wenn alles kann und nichts muss: Beings sind Zoh Amba, Steve Gunn, Shahzad Ismaily und Jim White, vier außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker aus New York, die sich schon in ihren Solokarrieren dem Überschreiten enger Genregrenzen verschrieben haben und nun auf ihrem ersten gemeinsamen Album im freien Improvisieren spielerisch Gemeinsamkeiten suchen – und in einem oft…

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