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  • Petter Carlsen – Clocks Don’t Count

    Dass Petter Carlsen ein Norweger ist, bräuchte man nicht eigentlich zu erwähnen, denn typischer könnte eine skandinavische Singer-Songwriter-Scheibe wie diese fast schon nicht mehr ausfallen. Es gibt ergo melancholische Folksongs, bei denen der üblichwerweise im Bundle verwendete Begriff „Pop“ (trotz einer gewissen Affinität zur Melodie) fast schon ein wenig unangemessen wäre, denn Carlsen setzt keineswegs…

  • The Cyborgs – The Cyborgs

    Was nun genau Cyborgs mit dem Blues zu tun haben, können wahrscheinlich nicht mal Cyborg 0 und 1 so genau sagen. Die beiden Italiener, die sich nicht nur namentlich sondern auch optisch (hinter Schweißmasken) verstecken, machen ungefähr das, was Marcellus Hall von Railroad Jerk mit seinem White Hassle-Projekt auch gemacht hat: Schmutzigen, elektrischen Straßenblues im…

  • I Like Trains – The Shallows

    Es hat ja schon etwas Komisches in sich, wenn eine Band über ihr neues Album sagt, dass es sich inhaltlich mit Themen wie Informations-Flut und die Art und Weise, wie sich die Informations-Beschaffung dank digitaler Technik grundlegend verändert hat und die Menschheit verändern wird (wenn dies nicht bereits geschehen ist), und sie selbst auch inzwischen…

  • Cornershop – Urban Turban – The Singhles Club

    Ein bisschen verrückt waren Tijinder Singh und seine Kumpels ja immer schon. Zuletzt nimmt das aber in bedrohlichem Ausmaß zu. Nicht nur, dass auf dem neuen Album kaum noch indische Elemente zu finden sind (von einigen Tablas und Gesangseinlagen abgesehen) – das eigentlich „Skandalöse“ ist, dass sich Singh eine beeindruckende Schar von Kollaborateuren leistet (darunter…

  • City Light Thief – The Music Of Chance

    Es sind gerade mal vier Lieder. Aber die, liebe Freunde, haben es so ziemlich in sich. Die sind ziemlich klasse, sehr beeindruckend und sicher nicht ganz normal. Inhaltlich haben sich City Light Thief den Roman „The Music Of Chance“ von Jim Nashe vorgeknöpft, seine Texte mal zitiert und mal seine Geschichten in eigenen Worten nacherzählt.…

  • Don Nino – In The Backyard Of Your Mind

    Als Frontmann der Post-Rocker NLF3 hat Don Nino ja schon des Öfteren gezeigt, wo der Prog-Hase langläuft. Nun, auf seiner vierten Solo-CD implementiert er diesen Ansatz auf das Folkpop-Genre, das er sich für seine ersten Solo-Scheiben auserkoren hatte. Unterstützt von dem ähnlich denkenden Luke Sutherland (ex-Long Fin Killie) schuf er dabei ein Album, das zugegebenermaßen…

  • Burning Hearts – Extinctions

    Wenn Skandinavier – insbesondere Finnen – mit der Elektronik oder Klangwänden hantieren, kommen ja des Öfteren eher abstrakte oder getragene Klänge dabei heraus. Nicht so bei dem finnischen Duo Burning Hearts, das mit diesem „ordentlichen“ Debüt-Album (nach der Sammlung älterer Tracks „Aboa Sleeping“, die in den USA für erste Aufmerksamkeit sorgte) nicht mehr oder weniger…

  • 10+10 mit: Stun

    Stun? Die kommen aus Bremen, haben in der Vergangenheit mit Bands wie Art Brut, The Thermals oder Favez gespielt und legen nun ihre zweite, von Dennis Rux (u.a. Trashmonkeys) produzierte Scheibe vor. Und die? Hat einiges zu bieten und ist am Ende einfach mal richtig stark. Denn „Ok Hunter“ ist voller pompösem Pop für Leute…

  • Strength Approach – With Or Without You

    Der Knüppel ist aus dem Sack, Strength Approach hauen auf den Putz. Komplett humorlos prügeln sie sich durch elf metallische Old-School-Brecher und machen damit weder viel richtig noch viel falsch. Sondern einfach nur solide. Hardcore eben, ganz im Stile von Leuten wie Madball, Cro-Mags und Co. und für Genre-Fetischisten sicher hörenswert. Alle anderen können gepflegt…

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