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  • Atlas Losing Grip – State Of Unrest

    Ach ist das gut. Vielleicht sogar das Beste, was wir in diesem Jahr in Sachen Punkrock hören dürfen. Und das behaupten wir jetzt nicht, weil hier Rodrigo Alfaro am Start ist. Sondern weil Atlas Losing Grip einfach 13 hervorragende, fesselnde, mitreißende, eingängige und leidenschaftliche Songs gemacht haben.„State Of Unrest“ hat ihre Wurzeln ganz klar in…

  • 81db – Impressions

    81 Dezibel – das ist etwas weniger, als was TÜV und die FreundeundHelfer des Rezensenten heiß geliebtem und nach dem Motto „Loud Pipes Save Lives“ einher bollerndem V2-Bike offiziell als „Standgeräusch“ zugestehen wollen. Als Band erweisen sich die 81er als weniger grollig, denn als sogar etwas (kamera)scheu – man maskiert sich%3B gibt aber Klarnamen im…

  • Okkervil River – I Am Very Far

    Auch wenn Okkervil River das Band Line-Up für die Aufnahmen von „I Am Very Far“ zum Teil kräftig aufgestockt haben und z.B. mit zwei Drummern daherkommen, haben sie dem Folk-Element in ihrer Musik nicht ganz abgeschworen. Trotz einer Tendenz, die oftmals eher in Richtung Rock ihre Fühler ausstreckt, gibt es immer noch die schlichten Momente,…

  • Misty Range – Misty Range

    Das Duo aus Arve Paulsen und Stig Rennestraum hat sich stark vermutlich nach einem Gebirgszug in den Rocky Mountains benannt (Vgl. en.wikipedia.org/wiki/Misty_Range). Oder meinten sie wirklich doch eher die „dicken RAUCHschwaden in Eurem Kopf, die dieses Album im Kopf visualisiert“, die das Labelinfo – mit klitzekleiner Übersetzungspanne – anbietet? Weiter raunt die Fama von einer…

  • Vibravoid – Minddrugs

    Zunächst wiegen Vibravoid aus Düsseldorf den Zuhörer mit zwar psychedelischem, aber durchaus überschaubarem Retro-Schrammel-Gitarrenpop in Sicherheit – bevor sie sich ihrer Herkunft bewusst werden und zunehmend den Kraut-Hammer aus der Tasche holen – zunächst mit 15-minütigen Feedback-Jams, dann mit 15-minütigen Space-Operas mit dröhnenden Orgeln und Raumschiff-Orion-Ästhetik. Dennoch findet sich in der Musik des Duos immer…

  • This Will Destroy You – Tunnel Blanket

    Das kann man mal bringen. Schön den Opener auf zwölf Minuten strecken. Und danach genau so weitermachen. Acht Songs in einer Stunde. This Will Destroy You nehmen sich die Zeit. Für Postrock, instrumentale Werke, große Gefühle und Atmosphären. Womit im Grunde alles gesagt wäre. Fast. Denn festzuhalten ist natürlich noch, dass sie sich im Kreise…

  • Simon Says No! – Simon Says No!

    Platte der Woche KW 18/2011 Ein Song. Und Simon Says No! haben gewonnen. Der herrlicher Weise „Exit“ genannte Opener macht direkt dermaßen viel Freude, dass man die Band umgehend in sein Herz schließt. Ohne zu wissen, was noch kommt und was sie da denn da eigentlich so genau machen. Nach elf Liedern ist man schlauer.…

  • Title Fight – Shed

    Die Jungs sind wie „Mad Men“. Wenn man die Serie guckt, möchte man trinken. Und wenn man Title Fight hört, möchte man das auch. Ein kühles Bierchen oder zwei. In einem heißen, engen Club. Mit den Kumpels. Title Fight reihen sich ein. Zwischen Hot Water Music und Polar Bear Club, Broadway Calls und Lifetime. Kumpelpunk…

  • Die Supersieger – Wissen ist Macht (Nie mehr ohne)

    Dass die Supersieger Hubert Kahs „Sternenhimmel“ covern (und das recht souverän), macht durchaus Sinn, denn das muntere Duo macht im Prinzip nichts anderes als Neue Deutsche Welle. Es gibt lustigen Power-Pop, meist mit Gitarren, manchmal mit Elektronik angereichert, natürlich deutschsprachig und natürlich ohne Erbarmen. Die Sache ist nur die: Das hört sich so an, wie…

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