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  • Blue Angel Lounge – Narcotica

    1992 firmierten die beiden Mod-Urgesteine Bodo Goliasch (Stunde X) und Xao Seffcheque (Family*5) als Blue Angel Lounge, um Lou Reed mit einer 7″ auf dem Viel-Leicht-Label musikalisch zum 50. zu gratulieren. Auch auf der zweiten LP des Hagener Sextetts, das den Namen nun benutzt, ist die Verehrung für The Velvet Underground spürbar, wenngleich es sich…

  • Her Name Is Calla – The Quiet Lamb

    Mit „The Quiet Lamb“ melden sich Her Name Is Calla nach Erstlingswerk „The Heritage“ wieder zurück. Diese Platte ist dem Vorgänger nicht unähnlich – und in der Tat so „quiet“, dass man die Regler gern mal auf 100% schieben muss, um überhaupt etwas zu hören. Nur um beim anschließen Crescendo wieder zur Anlage zu hechten…

  • Pascow – Alles muss kaputt sein

    Das bockt. Aber richtig. Nennen wir es beim Namen. Pascow legen mal wieder los und Pascow machen damit so viel Gutes. Ihr neues Album kann mal wirklich begeistern und legt die Messlatte für aufregenden, anspruchsvollen Punkrock schön weit nach oben.Die Jungs aus dem Saarland sind schön mächtig lange am Start und müssten eigentlich eine Nummer…

  • John Coltrane – 1960 Düsseldorf

    Genau genommen gehört das thematisch nicht hierher – aber Musik ist Musik und hier geht es um eine mittelprächtige musikhistorische Sensation: Der WDR hat sich entschlossen, eine Reihe von Jazz-Konzertmitschnitten zu veröffentlichen, die vor 50 Jahren in Köln, Düsseldorf, Essen, Bonn und Umgebung aufgezeichnet wurden. Das ist deswegen so interessant, weil dies eine Phase war,…

  • Appliance – Re-Conditioned

    Offiziell hat sich das britische Trio Appliance nie aufgelöst – es gab lediglich seit 2003 keine Veröffentlichungen mehr. Insofern ist der Stellenwert dieser Mammut-Kompilation nicht ganz eindeutig auszumachen. Es ist also nicht klar, ob das der definitive Nachruf oder eine bloße Bestandsaufnahme ist. Den Fans dürfte es wurscht sein, denn hier findet sich alles, was…

  • No Age – Everything In Between

    Nanu? Sind No Age etwa zahm geworden? Das könnte man zumindest beim Hören der ersten beiden Stücke ihres neuen Albums „Everything In Between“ denken. Natürlich ist dem nicht so – und das ist auch gut so. Spätestens ab Track drei, „Fever Dreaming“, geht’s wieder voll auf die Zwölf.Der Krach ist also nach wie vor vorhanden…

  • Paul Roland – In Memoriam 1980-2010

    Hm. Also langsam fehlen die Worte. Nachdem Goth-Pop-Altmeister Paul Roland so ziemlich jeden Song, den er jemals irgendwie zustande gebracht hat, auf überbordenden Special-Editions seiner Re-Issues in jüngster Zeit wieder veröffentlicht hat, gibt es nun, zum 30-jährigen Studiojubiläum, noch mal eine Best-Of-Doppel-CD. Um es kurz zu machen: CD 1 versammelt die eher New-Wave-orientierten Früh-Werke –…

  • Kelley Stoltz – To Dreamers

    Mein Gott, wo nimmt der Mann nur seine Ideen her? Seit nunmehr zehn Jahren haut Kelley Stolz aus San Franciso ein schepperndes Do-It-Yourself-Meisterwerk nach dem anderen raus – und „To Dreamers“ ist dabei keine Ausnahme. Wie gehabt macht er sich keine Mühen, seine Vorlieben zu verbergen und präsentiert seine Power-Pop-Meisterwerke im schnieken Garagensound und stilistisch…

  • Steve Cradock – The Kundalini Target

    Das „Kundalini Target“ ist ein esoterisches Ziel auf dem Weg zur Erleuchtung. So etwas hätte man von einem Musikanten wie Steve Cradock irgendwie auch erwartet, denn einen Hauch von spirituellem Müsli umgab seine Hauptspeisen-Band Ocean Colour Scene ja schon seit Anbeginn. Immerhin legte Cradock nach 20 Jahren im Business ein astreines Solo-Album hin. Denn er…

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