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  • Asobi Seksu – Fluorescence

    Es war das Jahr 2006, als Asobi Seksu als eine der vielversprechendsten Bands galt, die melodieseligen und verhallten Shoegazer-Dreampop aus den tiefen 80ern in die Gegenwart transportieren sollten. Mit ihrem fantastischen Album „Citrus“ gelang ihnen das ganz hervorragend. Etwa zwei Jahre später wurde die Musikwelt von einer regelrechten Schwemme von Neo-Shoegazer-Bands überrollt.Insofern ist es nur…

  • Isbells – Isbells

    Also so klingen Bands aus Belgien eigentlich nicht. Auf dem Cover dieses Werkes ist ein Schrat zu sehen. Und so klingen die Isbells dann tatsächlich. Oder anders ausgedrückt: Gaetan Vandewoude ist einer jener musikalischen Sonderlinge, die mit Bart und Herz ihre Stücke im stillen Kämmerlein ausarbeiten – so einer wie William Fitzsimmons, Will Oldham oder…

  • Harrys Gym – What Was Ours Can’t Be Yours

    Über den nichtssagenden Namen dieses norwegischen Projektes muss der Hörer erst mal wegstolpern, denn der weckt ganz falsche Assoziationen%3B insbesondere dann, wenn man die Band nicht kennt. Auch das Cover, das eine mittelprächtig interessierte Eule zeigt, lässt keinen Rückschluss auf den Inhalt zu. Es geht hier um angenehm temperierten Indie-Elektro-Pop, den Sängerin Anne Lise Frökedal…

  • Puta Madre Brothers – Queso Y Cojones

    Meinen die das? Meinen sie! Puta Madre Brothers kommen aus – Australien. Ihre Heimat aber ist Mexiko. Die Wüste und der Western. Spaghetti Tag und Nacht. Und zwischendurch reitet Clint Eastwood durch’s Bild. „Queso Y Cojones“ ist ein Soundtrack ohne Film, ist eine lässige Leckerei, der manchen aber wohl ziemlich anstrengen wird. Auch deshalb, weil…

  • Sarsaparilla – Everyone Here Seems So Familiar

    Ein wenig darf man sich an den Albumtitel hängen, wenn man auf die insgesamt fast einstündige Spieldauer der Songs auf „Everyone Here Seems So Familiar“ blickt. Dieser nimmt atmosphärisch vor allem in der Wortwahl einiges vorweg, was sich dann auch beim Hören der Platte als durchaus treffend heraus stellt. Was im Original so schön mit…

  • The Vaselines – „Für uns ist das Ganze kein Job“

    Nirvana – kein Artikel über The Vaselines kommt ohne diesen Namen aus, warum ihn also nicht gleich zu Beginn aus dem Weg räumen? Zwei Singles und ein einziges Album, aufgenommen in den späten 80ern, reichten, um The Vaselines zur erklärten Lieblingsband von Kurt Cobain zu machen. Doch als die amerikanischen Grunge-Heroen anfingen, regelmäßig die Songs…

  • Agalloch – Marrow Of The Spirit

    Nachschub von einer Lieblingsband! Im Falle von Agallochs viertem Full-Length Album ist das so etwas wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, denn „Marrow Of The Spirit“ ist ebenso hoch zu preisen wie die Vorläufer „The Mantle“ und „Ashes Against The Grain“. Und ähnlich schwer beschreibbar wie diese. Soweit möglich ist das aktuelle Werk noch ohrenscheinlicher von der…

  • The Preacher & The Bear – Suburban Island

    Zunächst mal ist „The Preacher & The Bear“ ein Folk-Traditional, das Anfang des LETZTEN Jahrhunderts erstmals in den Annalen auftauchte. Dann ist das seit Neuestem aber auch ein Folk-Duo aus Göteborg, Schweden, das dortselbst von Ebbot Lundberg von Soundtrack Of Our Lives entdeckt und gefördert wurde. Für Elin Piel und Fredrik Petterson dürfte das Label…

  • Saint Jude – Diary Of A Soul Fiend

    Wer immer schon mal wissen wollte, wie sich Led Zeppelin mit einer Frontfrau angehört hätten, der kommt an Saint Jude nicht vorbei. Sängerin Lynne Jackaman wuchs mit einer soliden Diät klassischer Rock und Soul-Musik auf und ist in der Lage, den von der Band gepflegten, vollfetten 70s-Retro-Sound von der ersten bis zur letzten Sekunde zu…

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