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  • The Luyas – Too Beautiful To Work

    Um es mal vorsichtig auszudrücken: Wer sich The Luyas antun möchte, ohne einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, benötigt eine gesunde innere Ausgeglichenheit. Denn jeden Otto Normalverbraucher, der gerade geladen im Berufsverkehr nach Hause sitzt, dürfte das konstant unterschwellig Psychedelische auf „Too Beautiful To Work“ in den Wahnsinn treiben. Besonders erwähnenswert wären da „Moodslayer“ (Ohh ja!) und…

  • Liquid Graveyard – The Fifth Time I Died

    Warum sollten sich Gaesteliste.de-Leser überhaupt mit dieser Gewalttat beschäftigen? Vielleicht, weil es sich zumindest beim Titelstück überraschenderweise um relativ lupenreinen, komplexen Progmetal handelt. Oder weil sich der Wechsel zwischen weiblichem Säuselgesang, Flüstern sowie bestialischem Fauchen und Grunts hier mal gelegentlich recht überzeugend gestaltet (z.B. „Violent Skies“ oder „Beholder“). Oder weil ein Stück wie „Attractor“ als…

  • Genepool – Spalter

    Vor zehn Jahren fingen sie ganz entspannt an. Es folgten immer mal wieder ein Album oder ein Besetzungswechsel und irgendwie lief die Band immer so nebenbei. Nun aber nehmen Genepool Fahrt auf. Ein knappes Jahr nach „Lauf!Lauf“ kommt schon der nächste Streich. Doch ein Schnellschuss ist „Spalter!“ ganz sicher nicht. Dafür ist die Platte einfach…

  • The Twilight Singers – „Wie möchte ich diese Platte hören?“

    The Twilight Singers melden sich zurück: „Dynamite Steps“ heißt die angenehm düstere Rock-Großtat, die fünf Jahre nach dem letzten LP-Lebenszeichen „Powder Burns“ erscheint und nicht zuletzt durch mehr Band-Feeling als die Vorgängerwerke besticht. Aus dem einst losen Musikerverbund um den unbestrittenen Vordenker Greg Dulli ist inzwischen eine echte Einheit geworden, deren harter Kern auch dieses…

  • J Mascis – Several Shades Of Why

    Platte der Woche KW 11/2011 Natürlich hat J Mascis schon viel im Alleingang durchgezogen. Das führte nicht zuletzt damals zur Auflösung von Dinosaur Jr. Dennoch ist „Several Shades Of Why“ das erste reinrassige Soloalbum in seiner langjährigen Karriere. Und der unvorbereitete Hörer erlebt hier auch sogleich eine Überraschung: Wer erwartet hatte, hier laute und gniedelige…

  • Cornershop – Cornershop And The Double-O Groove Of – Featuring Bubbley Kaur

    Dass es Cornershop als Projekt überhaupt noch gibt, lag bis zum Erscheinen dieser CD gar nicht mal auf der Hand. Denn nach der Veröffentlichung der Single „Topknot“ im Jahre 2004 wurde es still um Tindjer Singh und Ben Ayres. Dass diese im Verborgenen daran gingen, genau jene Single und die darauf erstmals dokumentierte Zusammenarbeit mit…

  • Wendy McNeill – For The Wolf, A Good Meal

    Das neue Album der in Schweden lebenden Kanadierin Wendy McNeill ist – auf eine gute Weise – ein rechter kleiner Bastard im Oeuvre der Songwriterin mit der schrägen Note und dem Bedürfnis, offensichtlich alle Aspekte der Schönheit ausloten zu wollen (denn für den Wolf ist ein leckeres Mal schön – deswegen der Titel). Musikalisch ist…

  • Dum Dum Girls – He Gets Me High

    Im Frühjahr 2010, als das Debütalbum der Dum Dum Girls mit dem Titel „I Will Be“ auftauchte, schrie man vielerorts noch „Hype!“. Jetzt melden sich die vier Damen mit ihrer 4-Track-EP „He Gets Me High“ zurück und verweisen die Skeptiker zurück auf ihre Plätze: Spätestens mit diesem Release dürfte klar sein, dass die Dum Dum…

  • Starfucker – Reptilians

    Die Band aus Portland, die mit dem bescheuertesten Namen jenseits der Peinlichkeitsgrenze zu überzeugen weiß, legt mit „Reptilians“ ihr zweites Album vor. Zur Musik passt der Name der Band dabei noch weniger als zum guten Geschmack: Es gibt im Prinzip ordentlichen und sogar überraschend melodischen Indie-Pop – mit einem überraschenden Herausstellungsmerkmal: Statt der normalerweise tonangebenden…

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