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  • Plus/Minus – Xs On Your Eyes

    Auf dem vierten Album scheint das New Yorker Trio mit dem algorhythmischen Namen endlich einen Weg gefunden haben, die angestrebte Synthese aus poppigem Appeal, klassischem Songwriting und anspruchsvollem Indie-Art-Rock auf den Punkt zu bringen. Das Mittel der Wahl ist dabei die Entschleunigung – bzw. das Innehalten. Zwar schalten +/- {Plus/Minus} immer noch gerne in den…

  • Dark Captain Light Captain – Miracle Kicker

    Im Juli erschien die „Circles“-EP von Dark Captain Light Captain, auf der uns das Sextett mit warmen Pop-Sounds, melancholischen Momenten, chilligen Klängen und einer gesunden Portion Progressivität ins Reich der Träume schickte. Nun kommt der schon damals angekündigte Lonplayer und der macht musikalisch genau da weiter, wo die ersten vier Appetithäppchen – zwei „Circle“-Tracks gibt…

  • Chad VanGaalen – Soft Airplane

    Nein, keine Sorge, Sie haben nicht die neue CD von Neil Young in den Player gelegt. Was hier zunächst ein wenig klingt wie ein neuer Output des amerikanischen Altmeisters, sind die fabelhaften Songminiaturen des kanadischen Multiinstrumentalisten Chad VanGaalen. Selbiger verlässt nur ungern das Haus und hat so viel Zeit, sich allerlei spannende Arrangements auszudenken. Auch…

  • Holly Golightly & The Brokeoffs – Dirt Don’t Hurt

    Das letzte grandiose Album „You Can’t Buy A Gun When You’re Crying“ liegt schon anderthalb Jahre vor – es wurde Zeit, dass vom sympathischsten Cowgirl, das jemals den Blues bekam, und ihrem Begleiter Lawyer Dave wieder etwas Neues zu hören ist. Auch auf „Dirt Don’t Hurt“ bekommt man diese wunderbare Mischung aus Gospel, Blues, Folk…

  • Snailhouse – Lies On The Prize

    Im Prinzip liefert der Kanadier Mike Feuerstack mit „Lies On The Prize“ eine ziemlich vielseitige, Americana-orientierte IndiePop-Scheibe mit einer Prise Rock-Feeling und ein wenig Country-Folk vor. Wie viele seiner Landsleute auch, mischt er dabei alles, was ihm vor die Gitarre kommt, weswegen das Werk ein wenig uneinheitlich daherkommt, ja zuweilen gar wie ein Mix-Tape klingt.…

  • Future Islands – Wave Like Home

    Diese Band verdient Gehör. Ohne im eigentlichen Sinne etwas anders zu machen als die anderen, klingt sie doch nicht wie diese. Ein bisschen Elektronik, ein bisschen Interpol, viele Gitarren und ein ausdrucksstarker Gesang, der auch bei Nichtverständnis der Texte den Eindruck von Relevanz vermittelt. Ein Indie-Spirit, wie er am schönsten in der Mitte der 90er…

  • Emmy Moll – All The Monsters Are Small And Soft And Scared

    Bei einer jungen Band aus Hamburg ist man schnell geneigt, die übliche Schublade zu öffnen, Klappe zu und fertig. In diesem Fall lohnt sich aber ein zweites Hinhören, denn mit der inzwischen in die Jahre gekommenen Hamburger Schule haben Emmy Moll glücklicherweise fast nichts gemeinsam. Hier gibt es keine tausendfach gehörte Betroffenheitslyrik und uninspiriertes Geschrammel,…

  • Milloy – Creating Problems While Practising Solutions

    Platte der Woche KW 40/2008 Es sind Platten wie diese, die einen zum Sammler und Entdecker machen. Weil man durch sie an das Gute glaubt, die Hoffnung behält und immer mehr solche Schätzchen sein Eigen nennen möchte. Bands wie Milloy sind es, die sich zwischen all die großen Namen schleichen und dann mit aufregenden Alben…

  • Ane Brun – Changing Of The Seasons

    Bislang überraschte Ane Brun auf jeder CD mit einem durchaus interessanten, weil keineswegs vorhersehbaren Ansatz. So war ihre zweite CD gleich eine mit Duetten etablierter Partner und zuletzt gab es eine Live-CD, auf der ihre Songs mit Streicherarrangements geboten wurden. Auf dem neuen „ordentlichen“ Werk gibt es hingegen gar nicht mal so viel Neues (vielleicht…

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