Kann schwedisches Knäckebrot hart und köstlich sein! Mammoth Volume überraschen – das geht schon mit dem buchstäblich etwas sperrigen Bandnamen…
Kann schwedisches Knäckebrot hart und köstlich sein! Mammoth Volume überraschen – das geht schon mit dem buchstäblich etwas sperrigen Bandnamen los, den man etwa mit Mammutschinken (dickes Buch) oder auch mit gigantischer Lautstärke übersetzen könnte. „Single Book Of Songs“ ist ihre dritte Veröffentlichung nach dem selbstbetitelten Debüt von ’99 und der letztjährigen EP „Noara Dance“.…
Vom sympathischen Label Rewika aus Wiesbaden darf man gemeinhin angenehmen Indie-Pop erwarten. Der ist mal recht fröhlich wie Solarscape oder krachig-schräg wie die letzte Scheibe der Kanadier von North Of America. Der neueste Output ist wieder mal eine kleine Perle. Wo finden die sowas, fragt sich der Laie! 100 Pets kommen aus Brighton und veröffentlichten…
Wie unschuldig das Cover doch aussieht: Zu sehen ist eine unscheinbare, weiße Feder auf rotem Grund. Diese lässt vielleicht ein wenig Indierock vermuten, man richtet sich auf ein paar nette Melodien ein und dann das… Schrecklich böse kommen diese drei Mädels aus New York City daher. Songtitel wie „Hell Of A Life“ oder „Death Spin“…
Als vor ziemlich genau zehn Jahren die Kultband Galaxie 500 nach drei grandiosen Alben zerbrach, sahen Bassistin Naomi Yang und Schlagzeuger Damon Krukowski wie die Verlierer eines nie offen ausgetragenen Machtkampfes aus. Dean Wareham, der Sänger und Gitarrist der Band, schien der lachende Dritte zu sein. „1991 ist Galaxie ein Majordeal angeboten worden, den Dean…
Dem einen oder anderen Emo-Hörer dürfte die Chicagoer Band Joan of Arc ein Begriff sein. Hervorgegangen aus dem Split ihrer ehemaligen Gruppe Cap’n Jazz, loten die Musiker um Sänger und Gitarrist Tim Kinsella mit ihrer neuen Band Joan of Arc die klanglichen Möglichkeiten zwischen Emo und Post-Rock aus. Einem größeren Publikum wurde die Band im…
Irgendwie ist es paradox, aber obwohl das dritte Album der San Franciscoer Helden For Stars in keinerlei Schubladen passt, erinnert es doch an eine ganze Reihe großartiger Künstler. Mal klingen die Songs, als hätte Producer-Genie Brian Eno Elliott Smith und Echo & The Bunnymen gleichzeitig ins Studio eingeladen, dann wieder scheinen The Divine Comedy und…
Die spinnen die Kickbacker. Neben dem total kranken Cover gibt es ein psychopathisch-brutal gestaltetes Booklet und sehr morbide und gewaltättige Texte. Cannibal Corpse können das auch nicht besser. Aber nagut, lassen wir den vier Franzosen mal ihren Spaß und hören wir uns die Platte an. Aber nur so lange wie nötig. Denn was wir um…
Diese Veröffentlichung ist sicherlich für einige Rezensenten wieder ein willkommener Anlaß darüber zu streiten, ob Post-Grunge fast zehn Jahre nach dem Hype noch irgendeine Berechtigung hat. Das schweizer Quartett Lunazone legt jedenfalls mit seinem zweiten Album „Rockahula“ eine so charmante Platte vor, daß man die Frage aus meiner Sicht getrost mit „Ja“ beantworten kann. Die…
Tiefe, verzerrte Gitarren? Langsames Grollen, das in gelegentliche Punk-Orgien mündet? Eine hohe, nicht kreischige, ziemlich fertige Stimme? Ab und an ein vor Schweiß triefendes Solo? Klar, it’s Stoner-Time! Die Kieler Schweinerocker Smoke Blow gehen in die Kyuss- bzw. Queens Of The Stone-Age-Ecke. Wie schon bei den Sissies, die ich Smoke Blow noch vorziehen würde, klingt…