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  • Khruangbin – A La Sala

    Niemand wäre böse gewesen, wenn Khruangbin mit diesem neuen Album endgültig die Abfahrt in Richtung Superstartum genommen hätten. Ein Majordeal, ein Produzent von Weltruhm und viele famous friends für (noch) mehr Reichweite – all diese Wege hätten dem einzigartigen texanischen Trio offengestanden, seit es 2020, der Pandemie zum Trotz, mit seiner letzten LP „Mordechai“ weltweit…

  • Mitski – The Land Is Inhospitable And So Are We

    Ein bisschen seltsam drauf war Mitski ja immer schon. So begann sie ihre Karriere etwa als – auch musikalisch – beinhart agierende Indie-Musikerin mit einer gewissen kreativen Naivität und einer gesunden dilettantischen Einstellung die technischen Aspekte ihres Tuns betreffend. Dann entdeckte sie die Möglichkeiten elektronischer Mittel und entwickelte einen von abenteuerlich effektiven harmonischen und melodischen…

  • Slowdive – Everything Is Alive

    Platte der Woche KW 35/2023 Sie existieren. Nicht so häufig, aber dennoch gibt es sie: Gänsehaut-Platten. „Everything Is Alive“ von Slowdive ist so eine. Es beginnt schon beim ersten Song, „Shanty“: Eingeleitet von Synthie-Arpeggios, die schon bald vom typischen mit Gitarren-Effekten beladenen Slowdive-Wall-of-Sound angereichert und durch den Gesang von Rachel Goswell und Neil Halstead abgerundet…

  • Kevin Morby – More Photographs (A Continuum)

    Mit seinem letzten Album „This Is A Photograph“ fand der Songwriter Kevin Morby in einem alten Familien-Foto die inspirative Goldader, die ihn auf den rechten Weg der songwriterischen Tugenden zurück leitete, nachdem er sich zuvor mit einer Reihe eklektischer Experimente verzettelt zu haben schien. Jedenfalls gehörten die persönlich gefärbten, facettenreichen Songs um die Geschichten, die…

  • Fenne Lily – Big Picture

    Platte der Woche KW 15/2023 Als Fenne Lily – damals noch als aufkeimende Mädchenfolk-Hoffnung – ca. 2017 von Bristol aus ihre musikalische Laufbahn einschlug, hätte sie sich vermutlich nicht ein Mal selbst vorstellen können, dass sie ein Mal zu einem regelrechten musikalischen Chamäleon werden würde. Tatsächlich ließ aber schon ihre erste LP „On Hold“ von…

  • Wednesday – Rat Saw God

    Karty Hartzman und ihre Musikanten scheinen sich allen Dingen ein musikalisches Anliegen zu haben: Der Welt klarzumachen, dass Grunge-Rock nicht tot ist. Nachdem sie diesem Leitmotiv mit ihrem letztjährigen Cover-Album „Moving The Leaves Indtead Of Piling ‚em Up“ mit eigenwilligen Distortion-Versionen von Songs der Drive-By Truckers, Medicine, Smashing Pumpkins, Vic Chesnut und anderen nochmal Nachdruck…

  • Shame – Food For Worms

    Gehypt, geliebt, verändert. Die Geschichte von Shame ist weder lang noch langweilig – und sie geht weiter und wieder in eine etwas andere Richtung. Andere feiern sie genau dafür. Der Musikexpress zum Beispiel gibt fünf von sechs Sternen und macht „Food For Worms“ zum Album der Woche, die Plattentester nennen es gar ein „fulminantes Album“.…

  • Marlon Williams – Als würde ich aus einem Traum aufwachen

    Als temperamentvoll, komplex und kinetisch sind seine neuen Lieder schon beschrieben worden, man könnte auch sagen: Auf den ersten Blick präsentiert sich Marlon Williams auf „My Boy“, seinem dritten Album unter eigenem Namen, von einer ganz neuen Seite. Vorbei sind die Zeiten, in denen er Outlaw-Country-Helden wie Hank Williams oder Willie Nelson nacheiferte, jetzt sind…

  • Kevin Morby – Das nächste Teil des Puzzles

    Mit einem halben Dutzend in schneller Folge veröffentlichter Alben suchte sich Kevin Morby zuletzt praktisch im Jahrestakt neue Herausforderungen und Ausdrucksformen, bis ihn ein medizinischer Notfall im Familienkreis, der Zusammenbruch seines Vaters, zum Innehalten brachte. Die anschließende Sinnsuche führte den in Kansas City lebenden Amerikaner nach Memphis, wo auf den Spuren dort verstorbener Idole wie…

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