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  • Khruangbin und Leon Bridges – Texas Sun EP

    Es ist nur eine EP, aber was für eine! Doch kein Wunder, denn hier sind Seelenverwandte unter sich: Bereits auf ihren eigenen Platten definierten Khruangbin und Leon Bridges die Grenzen zwischen Vintage und Zeitgeist als fließend, um jenseits starrer Genregrenzen, aber mit viel Leidenschaft an einer eigenen Vision elektrisierender Soul-Musik zu arbeiten. Jetzt finden die…

  • Bleached – Don’t You Think You’ve Had Enough?

    Das, was das neue Album der Schwestern Jennifer und Jessie Clavin und ihren Helfern von den Vorgängerwerken unterscheidet, ist weniger die Souveränität, mit denen die Mädels hier einen potentiellen Power-Pop-Hit aneinander reihen und nicht ein Mal die stilistische Vielseitigkeit, mit der sie das tun oder das erkennbar gereifte Produktionsvolumen. Nein: Es ist der Umstand, dass…

  • Alex Lahey – The Best Of Luck Club

    Das Debüt der aus Melbourne stammenden Australierin Alex Lahey, „I Love You Like A Brother“, war noch eine geradlinige Fingerübung in Sachen druckvollen Power-Pops auf Punk-Basis. Nun ist das aber so – und das war auch Alex Lahey klar -, dass man eine solche Scheibe nur ein Mal machen kann oder sollte, wenn man es…

  • Kevin Morby – Modernität, die niemals altert

    Mit Können und Charisma ist Kevin Morby in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Referenzgrößen der Indiewelt aufgestiegen. Jetzt geht der rastlose Himmelsstürmer aus Kansas mit der ambitionierten Doppel-LP „Oh My God“ mutig neue Wege und klingt am Ende doch mehr nach Kevin Morby als je zuvor. Mit Glanzlichtern wie „Hail Mary“ jagt er…

  • Durand Jones & The Indications – American Love Call

    Das Problem bei vielen Retro-Soul-Acts ist oft das, dass das musikalische Format als Gimmick zum Selbstzweck verkommt und ein Bezug zur Gegenwart definitiv nicht zur Debatte steht. Das ist bei Durand Jones & The Indications ein bisschen anders. Zwar ist den jungen Musikanten die Ehrfurcht vor den musikalischen Leistungen der Altvorderen durchaus anzumerken – sie…

  • Better Oblivion Community Center – Better Oblivion Community Center

    Platte der Woche KW 4/2019 Es ist nicht so, dass Phoebe Bridgers und Conor Oberst hier konzeptionell alles richtig gemacht hätten – denn die Geheimniskrämerei um das und der dämliche Name des Projekt(es) Better Oblivion Community Center sind marketingtechnisch sicherlich nicht besonders förderlich. Aber erstens hat das neue Dreamteam der Indie-Songwriter-Szene konventionelle Werbung nicht wirklich…

  • Ryley Walker – The Lillywhite Sessions

    Platte der Woche KW 46/2018 Wer glaubt, diese LP sei eine Parodie, ist auf dem Holzweg: Mit der Ernsthaftigkeit eines echten Fans covert Ryley Walker hier tatsächlich die Dave Matthews Band in Albumlänge. Als Vorlage diente ihm dafür eine Platte, die nie offiziell veröffentlicht worden ist: 1999 war Matthews gemeinsam mit Star-Produzent Steve Lillywhite auf…

  • Mitski – Be The Cowboy

    In den USA ist Mitski ja schon seit einiger Zeit die Indie-Queen du Jour. Das mag auch damit zusammenhängen, dass sie sich auf musikalischer Ebene spätestens mit ihrem letzten Album „Puberty 2“ vom ursprünglichen Indie-Rock-Setting konsequent in Richtung eines poppigen, elektronischen Sounds entwickelt hat. Auf dem neuen Werk kennt sie nun gar keine Hemmungen mehr…

  • Ryley Walker – Deafman Glance

    Tim Buckley, Nick Drake, John Fahey – in den letzten Jahren ist Ryley Walker mit einigen er ganz großen des Folk-Revivals der 60er- und 70er Jahre verglichen worden, doch so richtig hat sich der 29 Jahre alte Amerikaner damit nie wohlgefühlt, weil seine Ambitionen von Anfang an über puristischen Fingerpicking-Folk hinausreichten. Mit seinem neuen Album…

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