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  • Barbarisms – West In The Head

    „Go West Young Man“ empfahl schon Horace Greeley den Amerikanern – woraufhin Erich Maria Lemarque antwortete „Im Westen nichts Neues“. Und in seinem Essay „Exile“ – dem der Titel „West In The Head“ entspringt – interpretierte William H. Glass Getrude Steins Paris-Lesung zum amerikanischen Expansionismus und Modernismus. Nun aber genug mit der Literaturvergewaltigung. Der Titel…

  • Shred Kelly – Archipelago

    Folk. Pop. Indie. Poppiger Indie-Folk. Und was dazwischen. Shred Kelly aus Kanada nehmen mit den Genres nicht so ernst und toben sich auf ihrem neuen Album einfach mal aus. Manches davon ist ziemlich super, anderes eher so öde. So wie ich das sehe. Du siehst es vielleicht anders. Oder andersum. Das kräftig-schnelle „Stay Gold“ finde ich…

  • Dangers Of The Sea – Our Place In History

    Man muss es nicht unbedingt wissen, aber Andreas Bay Estrup träumte dereinst von einer Karriere als Jazz-Drummer, bevor er sich dann stattdessen entschloss, mit einer Schar von Freunden aus anderen Projekten eine All-Star-Band zu gründen, in denen er seine Vorlieben für episch angelegte Folkpop-Songs mit Rock-Appeal in einem geeigneten., spielfreudigen Band-Setting ausleben konnte. Fünf Jahre…

  • John van Deusen – (I Am) Origami – Pt. I – The Universal Sigh

    Spezialisten dürfte John Van Deusen, der Mann aus dem Staat Washington, gegebenenfalls als Sänger der Indie-Band The Lonely Forest bekannt sein, deren (bei uns nicht veröffentlichte) Alben von Chris Walla produziert wurden, was die Band in den Dunstkreis um Death Cab For Cutie propellerte. Das muss man aber nicht wissen, um dieses Solo-Debüt von van…

  • Close Talker – Lens

    „Lens“ ist bereits das dritte Album des kanadischen Trios Close Talker, das aus den Schulfreunden Will Quiring, Matthew Kopperund und Christopher Morien besteht – aber das erste, das bei uns so richtig ernsthaft aufgelegt wird. Der Verzicht auf einen hauseigenen Bassisten (auf den man sich nach einigen Umbesetzungen nicht einigen konnte) trägt dabei zum Klangbild…

  • Max Paul Maria – Figurines

    Als Max Paul Maria vor drei Jahren sein Debüt-Album „Miles & Gallons“ herausbrachte, war dieses eine Art musikalischer Reisebericht. Inzwischen hat der Songwriter in seiner Wahlheimat Berlin Fuß gefasst und das Material zu seinem zweiten Album auch dortselbst geschrieben und produziert. Das macht sich inhaltlich vielleicht gar nicht so sehr bemerkbar als formal, denn Max…

  • The Dead South – Illusion & Doubt

    In der kanadischen Provinz Sasketchewan muss es zwangsläufig viele Holzfäller geben. Das heißt: Nicht wirklich viele, aber die wenigen Leutchen, die in dem dünn besiedelten Gebiet leben, sind mit Sicherheit solche – und sehen vor allen Dingen so aus. Wie zum Beispiel die schratigen vier Herren von The Dead South, die auch auf diesem neuen…

  • Matthew Logan Vasquez – Solicitor Returns

    Der Name Matthew Logan Vasquez dürfte nur eingefleischten Fans des Projektes Delta Spirit ein Begriff sein, dessen Frontmann Vasquez zehn Jahre lang war. Große persönliche Erfahrungen – u.a. ein Umzug von Brooklyn nach Austin und die Geburt seines Sohnes Thor – erforderten aber nun auch künstlerisch einen Neuanfang und so legt er nun zunächst mal…

  • Rah Rah – Vessels

    Rah Rah sind eine dieser kanadischen Power-Pop-Bands, die keine Gefangenen kennen: Mit Verve und Enthusiasmus liefert das gleichberechtigt rotierende Musikantenkollektiv auch auf dem neuen Album wieder eine Vollbedienung in Sachen unberechenbar phantasievollen, kanadischer Dauerpower. Im Prinzip macht die inzwischen permanent zum Quintett aufgebohrte Band genau dort weiter, wo sie mit den Live-Shows zum letzten Studio-Album…

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