Leicht zugänglich war der katatonische Meister des Unausgeprochenen, Bill Callahan, ja noch nie. Was er aber den Komplettisten unter seinen…
Leicht zugänglich war der katatonische Meister des Unausgeprochenen, Bill Callahan, ja noch nie. Was er aber den Komplettisten unter seinen Hardcore-Fans (und nur für die scheint diese Kompilation geeignet) hier zumutet, ist schon beinhart. Diese CD enthält mehr oder minder obskure Elaborate aus Bill’s gesamter Karriere. Aber: Anstatt hier einfach exemplarische Tracks zusammenzutragen, suchte der…
Nachdem uns die Herren aus Glasgow mit der Singles-Compilation „Free The Twin“ vor Jahresfrist schon das Warten auf ihr Debütalbum versüßt haben und damit bereits den Platz auf dem Rock-Olymp beansprucht haben, der mit der Auflösung von Royal Trux vakant geworden war, können sie jetzt auch mit diesem Album auf der ganzen Linie überzeugen. Die…
Hach! Das ist wieder mal eine dieser schönen, sperrigen, spröden aber auch herzenswarmen „Neo-Folk“ -Scheiben mit Effét, die man aus dem Hause Domino gelegentlich vorgesetzt bekommt. Ohne Aufsehen zu erregen, bohren sich die zurückhaltend arrangierten, halbakustischen Songs von James Yorkston und seinen Athleten ins Gemüt und setzen sich dort fest. Ähnlich wie Will Oldham und…
Durchgeknallt?! Wir bitten darum! Zwei Jahre nach seinem Debüt „Some Best Friend You Turned Out To Be“ liefert Ben Jacobs a.k.a. Max Tundra mit „Mastered By Guy At The Exchange“ ein weiteres skurriles Album ab, das beim noch unerfahrenen Hörer anfangs höchstwahrscheinlich bloß entsetztes Stirnrunzeln oder fragende Blicke hervorrufen wird. Es wirkt tatsächlich so, als…
Wenn sich eine Band Cinema nennt und auf analogen Synthesizern instrumentale Musik produziert drängt sich die Assoziation „Filmsoundtrack“ geradezu auf. Welch schöne Metapher und doch ein leicht irriger Gedanke. Denn was Crawford Tait und Gregor Reid auf ihrem Debüt „Before The Dark“ hier abliefern, ist eher ein monumentaler Electro-Epos als der Soundtrack eines imaginären Films.…
Schon im Mai flatterte uns eine CD namens „At Sixes And Sevens“ ins Haus. Der Künstler dahinter war auf dem Tonträger als Sparkalepsy vermerkt und zu hören gab es Indie-Rock klassischer Prägung. In bester Dinosaur-Jr.-Manier werden auf dem Album älteste Rock N Roll-Klischees wie überdrehte Gitarrensoli und stumpf-geniale Rock-Riffs durch den Indie-Rock-Wolf gedreht, so dass…
In England, so lässt uns die Plattenfirma wissen, lösen The Kills bereits Begeisterungsstürme aus, gegen die die Strokes-Hysteria wie ein Treffen des CVJM aussieht. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn das Duo ist hochgradig hype-kompatibel. Das fängt schon bei den mysteriösen Namen der beiden an. Die amerikanische Sängerin nennt sich VV, der aus England stammende…
Bill Wells ist dem geneigten Zuhörer bestenfalls auf Umwegen bekannt. Der Mann, der bislang nicht mal eine eigene Website hat, krebst bereits seit Mitte der 90er Jahre in der schottischen Musikszene herum. Er kommt – wie Arab Strap – aus Falkirk und arbeitet daneben eng mit den Pastels sowie Belle And Sebastian zusammen. Im Laufe…
Allzuoft wird heute Musik einzig danach ausgewählt und beurteilt, wie gut man sich dabei unterhalten kann. Wenn es alleine nach diesem Kriterium ginge, wäre diese Scheibe ein automatischer Millionenseller. Bill Wells ist ein eher obskurer Kauz, der mit verschiedenen Inkarnationen (unter anderem einem Oktett, von dem sich ein Sample auf dieser Scheibe findet) mehr oder…