So schön Entwicklungen, Anpassaungen, Veränderungen auch sein mögen. Manchmal ist es auch schön, wenn es einfach weitergeht. Wenn eine neue…
So schön Entwicklungen, Anpassaungen, Veränderungen auch sein mögen. Manchmal ist es auch schön, wenn es einfach weitergeht. Wenn eine neue Platte da weitermacht, wo die davor aufgehört hat. So wie: hier! Puh, klasse, danke, liebe The Bombpops! Denn schließlich schrieben wir einst: Es sind Platten wie diese, die aus Fat Wreck Chords das beste Label der Welt machen.…
Nominal agiert das aus immerhin vier Damen und einem Drummer bestehende norwegische Quintett Juno als Jazz-Combo. Das ist aber eher ein etwas hilfloses Bemühen, den wilden Stilmix aus HipHop, Rap, Rock, Soul-Pop, avantgardistischer Klangmalerei, R’n’B und jazzigen Harmonien und verstiegenen Melodiefolgen irgendwie einzusortieren. Die Spielarten des Jazz, die zudem einfließen, reichen dabei vom Free- bis…
Charlotte Greve gebührt die Ehre, mit ihrem Projekt Wood River ein Genre aus der Versenkung geholt zu haben, das dessen Erfinder (Miles Davis) daselbst dereinst als eingestandenen Irrweg dorthin befördert hatte: Den Fusion-Jazzrock nämlich. Freilich tut sie das auf eine sehr eigenständige, frische und spielerische Art und Weise. Denn anstatt nämlich einfach endlose Jazz-Soli mit…
Sie waren sehr gut, sie sind sehr gut, sie bleiben es hoffentlich noch sehr, sehr lange. Pears, die Hardcore-Punks aus dem Fat Wreck-Stall, legen satte vier Jahre nach „Green Star“ endlich ein neues Album vor. Das heißt wie die Band selbst und das bedeutet ja häufig: Neustart! Hier allerdings heißt „Pears“: Pears. Pur, rein, direkt und wie…
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Das, was das auf Bitten von Regisseur Tom Tykwer von Nikko Weidemann für die Fernsehserie „Babylon Berlin“ gegründete Moka Efti Orchestra von den Exploitationen etwa des Max Raabe Ensembles unterscheidet, ist die musikalische Ernsthaftigkeit, mit der da Retro-Elemente und stilistich ungebundene Zutaten aus Kunstlied, Chanson, Indie, Swing,…
Es sagt sich ja gemeinhin so leicht daher, dass jemand mit seiner Stimme male, wenn es – wie im Falle der Französin Leïla Martial – um nonverbalen Gesang geht. Da aber die Tochter einer Opernsängerin und eines Oboisten sich auf diesem zweiten Album mit dem Trio-Projekt Baa Box als Vokalistin sich weniger von ihren Jazz-Roots…
Man kommt ja kaum hinterher, was die Schweizer Wahlberlinerin Lucia Cadotsch so alles im Schilde führt. Versuchte sie sich zuvor mit Schneeweiss und Rosenrot, Yellow Bird und zuletzt Solo als „Acoustic Retro Futurism“-Künstlerin, so geht es jetzt – mit Saxophonist Wanja Slawin und der Science Fiction Band in Richtung Zukunft. Und diese ist überwiegend digital…
Im November des letzten Jahres wurde bei Joe Henry Prostatakrebs diagnostiziert. Seine Frau schlug ihm vor, begleitend zur Therapie in einer Selbsthilfegruppe Rat und Trost zu suchen, doch der amerikanische Tausendsassa – Troubadour, Songschreiber, Grammy-prämierter Produzent und Musikgelehrter in Personalunion – hatte andere Ideen. Er verarbeitete den Schock in ungeschönten, intimen Gedichten, die nicht autobiografisch…
Leute. Leute! Dieses Album ist ein Muss, wirklich wahr. Ein Muss für Menschen, dir nur ein wenig mit Punkrock anfangen können, mit dreckigem, melodischen, kraftvollen Punkrock, Punkrock der mitreißt, der keinen Pop braucht, um nie mehr vergessen zu werden. Derben Punkrock einfach.MakeWar spielen genau das. Musik aus dem Punk, die sowohl Kumpel als auch Hardcore…