Ulver sind immer wieder für eine Überraschung gut. Die jüngste heißt „Childhood’s End“ und ist einer Sammlung ihrer Coverversionen klassischer…
Ulver sind immer wieder für eine Überraschung gut. Die jüngste heißt „Childhood’s End“ und ist einer Sammlung ihrer Coverversionen klassischer Psychedelic-Tracks – oder solche, bei denen Ulver Psychedelik-Potenzial spürten. Wer die ehemaligen Black Metal-Meister kennt, erwartet und will hier keine Originaltreue. Die Wölfe haben sich zum einen einigermaßen Erwartbares geschnappt, wie The Pretty Things („Bracelets…
Nach längerer Zeit sind die norddeutschen Hartwürste von 4Lyn wieder am Start und wie jedes Mal stellt sich die Frage, was das Quartett wohl so abliefert. Denn es gibt nicht viele Bands, die neben schlicht starken Songs und Sachen – wir erinnern uns mal an zum Beispiel einen Hit wie „Shadow Valley“ vom 2008er Album…
Sie haben es tatsächlich mal gemacht und ihrem neuem Album einen Titel ohne „Death“ gegeben. Sonst aber können sich Death By Stereo-Fans auf ein mal wieder erneut saugutes Stück Musik freuen. Auf Hardcore, Metal, Punk und mehr, auf große Emotionen, noch größere Melodien und ganz, ganz, ganz große Lieder.Für „Black Sheep Of The American Dream“…
Über dieses Album haben sich zu diesem Zeitpunkt heftig beneidete Frühhörer (Label-Leute%3B Promoter%3B früh bemusterte Redakteure von Print-Medien) fast zu Tode geschwärmt. Der eigene Eindruck: Genau so wunderschön wie der Vorläufer (und 2010er Charterfolg) „We’re Here Because We’re Here“. Genau so unbegreiflich berückend wie (die Best of in Versionen mit Orchester) „Falling Deeper“. Na gut,…
„Herr Verteidiger, handelt es sich bei den Angeklagten nicht um diese AOR-Schweden, die uns mit dem nicht enden wollenden ‚Final Countdown‘ gestraft haben?“. „Schuldig, Euer Ehren. Aber es ist auch die Band von Gitarren-As John Norum, der mit jeder Menge trockener Rockmusik harte Buße getan hat“. „Nun, dann wollen wir mal nicht so sein…“ Fakt…
Darf man ja eigentlich nicht verwenden, das Wort. Allstar. Nun isses doch raus. Musste sein. Michael Kiske (voc%3B ex-Helloween, ex-Supared und vieles andere, das gut unter dem Mantel des Vergessens liegt), Kai Hansen (guit%3B Gamma Ray, ex-Helloween, ex-Iron Savior etc.), Mandy Meyer (guit%3B ex-Gotthard, ex-Krokus), Dennis Ward (bss, prod%3B Pink Cream 69) und Kosta Zafiriou…
Die Idee, Jazz und Pop und Songwriting miteinander zu verquicken, hatten ja schon so einige. Kaum jemand allerdings kam bislang auf die Idee, sich dabei auf den Swing zu beschränken und das mit einer Ukulele als Lead-Instrument. (Tom Liwas letzte Scheibe wollen wir da mal außen vor lassen.) Milla Kay aus Hamburg gelingt dieses Kunststück…
Ach, die Jungs von Rauschenberger wieder. Darf man die nun eigentlich mögen oder geht das doch nicht mehr, was sie hier machen? Denn das ist schon arg glatt und gebügelt, das ist poppig, wie es eigentlich niemals poppig sein darf, und im Großen und Ganzen einfach nicht zu greifen. Und trotzdem ertappt man sich hier…