Das ist schon stark, was The Damned da vor ziemlich genau drei Jahren veranstaltet haben. Im London Palladium Theater zogen…
Das ist schon stark, was The Damned da vor ziemlich genau drei Jahren veranstaltet haben. Im London Palladium Theater zogen sie nicht ein kleines bisschen, sondern eine beeindruckende Horrorshow ab. Verkleidet, dekoriert, effektvoll und gemeinsam mit dem Hammer House of Horror und der Besetzung des Circus of Horror. Absolut sehens- und allermeistens auch äußerst hörenswert.…
Party on, Wayne! Für die, die es noch kennen. Massive Wagons laden mit ihrer neuen Platte in den Keller wie ins Stadion. Immer zur Party. Mit einer Hardrock-Mische, die tatsächlich ganz viel Spaß macht, mit einer Platte voller Bock und Power. 13 Lieder gibt es auf ihrem bereits siebten Album, 13 Lieder zwischen The Darkness,…
Skid Row 2022? Gehen noch klar, gehen sogar noch richtig gut! „The Gang’s All Here“ ist eine überwiegend richtig starke Scheibe. Eine Scheibe voller Alte-Schule-Hardrock wie damals, 80er Metal mit Hairflair, ganz viel Euphorie und immer schön auf die Kacke hauen. Breitbeinig, Matte schwingend, böse gucken. „Slave To The Grind“ und so? „Youth Gone Wild“?…
„Present“ ist das Debüt des französischstämmigen Wahlberliners Mathias „Phileas“ Neyrand. Wie viele seiner Mit-Berliner hat er sich intensiv als Straßenmusiker betätigt, bevor er Weg in ein Studio suchte. In gewisser Weise prägt das auch seinen Ansatz als Performer – indem er nämlich sein Material mit einer gewissen apostolischen Intensivität vorträgt. Außerdem hört sich das alles…
Objektiv und Musik ist ja eh schon so eine Sache. In diesem Falle aber ist sie quasi unmöglich, diese Objektivität. Denn wir reden von Dagobert. Also: Schlager, Chanson, Kitsch. Geiler Dude! Und ich kann nicht erklären, warum ich ihm immer wieder aufs Neue und seit „Wir leben aneinander vorbei“ zuhöre und es immer wieder so…
Es hat häufig ein kleines Geschmäckle, wenn eine Band alte Songs in neuen Gewändern veröffentlicht. Von wegen keine Ideen mehr oder auch schlichter Geldmacherei und so. In diesem Fall aber: alles richtig gemacht. Zumindest ganz, ganz viel. Denn die alten Alphaville-Schmachter funktionieren ganz hervorragend in den neuen Orchester-Versionen. Je nach Variante der Platte gibt es…
„Welcome To Kookoo Island“ ist der Titel des zweiten Albums der gut gelaunten österreichischen Musik-Anarchisten Cari Cari – und zugleich auch eine Art Soundtrack über einen noch zu drehenden Film über eine eskapistischen Reise zu einer virtuellen Utopie namens Kookoo-Island. Ihren ersten Longplayer „Anaana“ hatten Alex Köck und Stephanie Widmer ja noch vor der Pandemie…
Und wieder was gelernt: Die US-Punks Cigar gründeten sich bereits 1996, wurden erst von Fletcher Dragge von Pennywise entdeckt und später auch von ihm produziert, schafften es aber nur zu bisher einer Platte, die 1999 erschien. Später trennte man sich, spielte nur hier und da noch live und ist jetzt – zurück. So richtig. Bei…
Es ist ja immer so eine Sache mit elektronischer Musik. Gut für den Club, manchmal gut für die Bühne, gefährlich für Zuhause. Wenn man nicht gerade feiert. Denn schnell wird es sonst doch zur Hintergrund-Beschallung, zum Chillout-Soundtrack und damit schlicht zu belanglosen Geräuschen. Auch U96 haben bei „20.000 Meilen unter dem Meer“ dieses Problem. Sicher,…