Schick! Sólche Geheimdienstler lässt man sich doch gerne gefallen. Zur besseren Prog-Observation schon 2008 von Neuseeland nach London gewechselt, brachte…
Schick! Sólche Geheimdienstler lässt man sich doch gerne gefallen. Zur besseren Prog-Observation schon 2008 von Neuseeland nach London gewechselt, brachte man von dort bereits 2013 den jetzt auch bei uns vertriebenen Zweitling an den Start. „Kingdom Of Fear“ wurde von Paul Matthews (I Am Giant) produziert und von Tom Coyne gemastert (u.a. I Am Giant,…
„ProgMetal done […] just the way we used to like it“? Ein „80 Minutes Concept Album“, eine Rockoper gar… für Fans von „Damnation Game“ oder „Operation Mindcrime“? Das liest man gern! Und „Misguided“, das bereits 2012 entstand, aber jetzt einen deutschen Vertrieb bekommt, hört man dann auch tatsächlich gern. Die kammerorchestrale „Overture“ erinnert an die…
Do Shoegazers dream of heretic sheep? – so könnte man in Anlehnung an Philip K. Dicks wunderbare „Blade Runner“-Buchvorlage fragen. Ein Bezug zur Literatur wird von der Band selbst nahegelegt, denn auf ihrem Cover-Artwork haben sie starke, teils bis heute aneckende, aber von den Zeitgenossen nicht notwendigerweise als „Ketzerinnen“ (Albumtitel) verfolgte Frauen versammeln lassen: Virginia…
Ein Album, das die Sternzeit seiner Entstehung angibt, verdient unsere besondere Aufmerksamkeit, Damen und Herren Trekkies! Und richtig – recht viel Fingerspitzengefühl erfordert schon das anfängliche Einregeln des Lautstärkepegels, denn die erste Minute lang rauscht, wogt und arpeggiert es nahezu unhörbar, bis man in 1:40 unvermittelt laut an die Riff-Wand geklatscht wird.„D:rei“ ist so (überwiegend)…
Hier reichten tatsächlich die ersten Takte: Diese unheilvollen Bläser, wie eine Fiebertraum-Mischung aus dem „Dies Irae“ von Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ und den Hörner-Parts von Floyds „Atom Heart Mother“ wird man so schnell nicht wieder los… Tatsächlich kehren sie auch noch mehrfach wieder, doch zunächst gehört die Bühne jetzt einem Gitarrenmotiv, das ein Blutsbruder von Gilmours…
Etwas Gutes aus beiden Welten: Der zweite Longplayer dieser italienischen Formation (nach „Visions From Cosmos11“ von 2011) vereinigt die erdige Power, die Hardrock gelegentlich noch hat (sexy Grooves, sticking Hooklines) mit dem, was an Progrock gut sein kann (nicht-triviale Rhythmik, ausgeschlafene, aber nicht ausschweifende Arrangements). Die Stimme von Leadsinger Alessio Calandriello bewegt sich passend dazu…
Als „halfway between Porcupine Tree and Riverside“ hat O. Wenzler, dessen Vertrieb sein Label Progressive Promotion Records soeben übernommen hat, „Blueprint“ ausgemacht. Aufgrund der Dominanz virtuos gespielter Keyboards und der Stimme von Adrian Daleore (zwischen etwas zittriger Mittellage und dann plötzlich geschmeidigem Falsett bei „Her Decay“ und druckvollem Rockshouting beim Titelstück) kommt das diensthabende Schreibluder…
Wahrlich im öffentlichen Interesse: Der Beweis nämlich, dass aktuelle Einspielungen alter Heroen gleichzeitig traditionsbewusst und doch auch zeitgemäß und frisch klingen können. Nach etlichen Jahren mit der Hamburg Blues Band hat Dave „Clem“ Clempson sich nun ein eigenes Quartett zusammengestellt. Das auch live sehr überzeugende Quartett besteht neben dem Meister selbst (guit%3B u.a. Colosseum, Humble…
Eine neue Fischplatte, die erste seit „13th Star“ (2007) und die erste seit den Stimmbandproblemen und zwei Operationen, die dem großen Geschichtenerzähler aus Edinburgh u.a. ein halbes Jahr Singverbot bescherten. Ja, und seit schon wieder einer verkrachten Heirat, aber das gehört ja eigentlich nicht hierher. Fans werden jedenfalls erleichtert die Rückkehr des Barden zu tragfähigen…