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  • Camera Obscura – Desire Lines

    Weit haben sie es gebracht, die schottischen Lieblinge des legendären John Peel: Anfangs waren Camera Obscura ein zwar begeisterungsfähiger, aber auch ein wenig richtungs- und orientierungsloser Haufen. Heutzutage, auf dem fünften Album, präsentieren sie sich unter der Regie der Produzentenlegende Tucker Martine als ausgeschlafene Indie-Pop-Band mit wirklich guten Songs – vor allen Dingen aber der…

  • Yasmine Hamdan – Ya Nass

    Yasmine Hamdan stammt aus dem Libanon und hat mit ihrer Band Soapkills bereits international Erfahrungen gesammelt und mit Kollaborationen etwa mit Y.A.S., CocoRosie und zuletzt Jim Jarmusch auch außerhalb der Electro-Szene auf sich aufmerksam gemacht. Das neue Werk entstand nun zusammen mit Marc Collin von Nouvelle Vague und bietet eine einzigartige Mischung aus höchst modernen…

  • House Of Wolves – Fold In The Wind

    Das Haus der Wölfe geht auf eine verkorkste Übersetzung des Nachnamens des maßgeblichen Protagonisten, Singer-/Songwriter Rey Villalobos aus Los Angeles zurück. Besonders wild ist dessen Musik nämlich nicht gerade. Ganz im Gegenteil: Eher unterschwellig, aber atmosphärisch enorm dicht schieben sich die sparsamen Akkorde, mit denen der Mann, der von sich selbst sagt, von Chopin beeinflusst…

  • Houndmouth – From The Hills Below The City

    Das Projekt Houndmouth entstand in New Albany, Indiana, einem Provinznest, das aber – getrennt durch den Ohio-River – gegenüber von Louisville, Kentucky liegt – der Heimat etwa von Will Oldham und anderen schrägen Vögeln aus der Indie-Szene. Zu Ruhm und Ehren gekommen ist die Band, die aus versierten, aber bis dahin nicht sonderlich erfolgreichen Einzelkünstlern…

  • City And Colour – The Hurry And The Harm

    Es ist ja jetzt nicht so, dass Dallas Green mit und als City And Colour schlechte Sachen macht. Ganz im Gegenteil, was er hier seit einigen Jahren abliefert, ist sogar ziemlich schön. Aber wieso gerade er so zum Hype wurde? Warum gerade seine Lieder eine ganze Welt zum Träumen, Weinen und Schmachten bringen? Das kapier…

  • Come – Eleven:Eleven

    Mag sein, dass die Band Come in ihrer langen Laufbahn (die gerade durch eine Re-Union-Tour wieder in Schwung kommt) wesentlich bessere und erträglichere Scheiben als ihr Semi-legendäres Debüt „Eleven:Eleven“ eingespielt hat – allerdings war dieses nun mal die erste Scheibe ihrer Art. Der hier vertretene, schroff-desolate, ganz eigene Rock-Blues (im Gegensatz zu Blues-Rock), setzte sich…

  • The National – Trouble Will Find Me

    Platte der Woche KW 20/2013 Matt Berninger und seine Jungs haben es ja tatsächlich geschafft, im Indie-Rock noch so etwas wie einen eigenen Stil herauszuarbeiten, der – nicht zuletzt aufgrund Berningers warmherzigen Lamento und der polternden Art, in der die Rhythmen abgehandelt werden – tatsächlich einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Die Frage war nur, wie sich…

  • Dangers Of The Sea – Dangers Of The Sea

    Dass das dänische Projekt Dangers Of The Sea von dem singenden Drummer Adreas Bay Estrup losgetreten wurde, vergisst man angesichts dieses beeindruckenden Debüt-Albums am besten gleich wieder. Denn erstens sitzt der studierte Jazzer Estrup heutzutage nicht mehr hinter dem Drumkit und zweitens erfüllt sich auch musikalisch keines der Klischees, die sich bei einer solchen Kombination…

  • Majical Cloudz – Impersonator

    Devon Welsh aus Montreal sorgt als Majical Cloudz für die kanadische Variante des E-Pop. Dabei hat er sich – unterstützt von seinem Produzenten Matthew Otto – für eine recht geradlinige, strenge, ja spröde Herangehensweise entschieden. Die für das Genre typischen fetten Beats sucht man z.B. vergeblich. Stattdessen gibt es relativ transparent angerichtete, melancholisch düstere Balladen,…

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