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  • Edward Sharpe & The Magnetic Zeros – Here

    Es gibt also auch außerhalb von Kanada funktionierende Musikkollektive mit kommunalem Anspruch. Das Projekt von Alex Ebert ist zum Beispiel ein solches. Der fiktive Ed Sharpe führt auf diesem zweiten Album durch eine wahre Wunderwelt an hippiesken Folkpop-Momenten, die man in dieser Lebhaftigkeit abseits einer Bühne eigentlich so gut wie nie auf Konserve erleben darf.…

  • Volcano! – Piñata

    Dass das Chicagoer Punk-Post-Trio Volcano! vier Jahre an dem neuen Material gearbeitet hat, hört man diesem wahrlich nicht an, denn es klingt wie en passant dahingehudelt. Erst beim genauen Hinhören erschließt sich, wie komplex das scheinbar spontan und hektisch festgehaltene tatsächlich ist. Es liegt ab der hyperkinetischen Energie von Aaron With und seinen Kumpels, dass…

  • Bobby Womack – The Bravest Man In The Universe

    Ob Bobby Womack nun durch diese Scheibe nach einer Pause von 12-15 Jahren (je nachdem, wie man das sieht) gleich zum tapfersten Mann im Universum wird, sei mal dahingestellt (es gibt schließlich Leute, die machen noch längere Pausen), aber er ist zumindest ein kreativer Mann. Dass das neue Werk so ungemein modern und zeitgemäß klingt,…

  • Jherek Bischoff – Composed

    Jherek Bischoff ist ein Mann mit viel Phantasie, einem großen Bekanntenkreis und einem Mikrophon. Mit diesen Zutaten komponierte er dieses erstaunliche Werk zu Recht und bastelte dieses in seinem Heimstudio mit Hilfe der per Reisetätig eingesammelten Beiträge seiner illustren Gäste (David Byrne, Nels Cline oder Carla Bouzolich um nur einige zu nennen) zu einem regelrecht…

  • Motion City Soundtrack – Go

    Die Stimme, die Stimmung, der Stil. Das sind doch? Nein, das sind nicht Jimmy Eat World, das sind die Jungs von Motion City Soundtrack, die mit „Circuits And Wires“ ihr neues Album eröffnen. Im Laufe von „Go“ dann blitzen JEW zwar noch an ein, zwei weiteren Stellen auf, der große Rest aber ist MCS. Wobei:…

  • Kelly Hogan – I Like To Keep Myself In Pain

    Kelly Hogan ist eine dieser Musikerinnen, die stets als graue Eminenz durch die Musiklandschaft geistern und als Zuarbeiterin wertvolle Dienste für alle möglichen Künstler leistet. Das hat zwar zur Folge, dass ihre Solo-Karriere dadurch nie so richtig das Fliegen lernte, aber andererseits hat sie dadurch so viele Kontakte, dass sie für diese neue Scheibe auf…

  • Charles Pasi – Uncaged

    Im Wesentlichen beackert der Franzose Charles Pasi das gleiche Terrain, das auch sein amerikanischer Kollege G. Love umgräbt. Es gibt gediegenen Funk-Blues mit Pop-Anleihen. Anders als G. Love fühlt sich Pasi aber längst nicht so sklavisch dem Groove verpflichtet und legt Wert auf musikalische Differenzierungen. In den balladesken Momenten wird es gerne jazzig oder bluesig.…

  • Infadels – The Future Of The Gravity Boy

    Bei Album Nummer drei spricht die britische Band von einer Erweiterung ihres berüchtigten Dance-Rock-Sounds und ihrem Kampf mit unberechenbaren Synthesizern sowie Effekten. In diesem können die Briten aber zu keiner Zeit die Oberhand gewinnen und stürzen sich stattdessen waghalsig von einem Song zum nächsten. Dass sie dabei des Öfteren eher stolpern als sicher ans Ziel…

  • Millencolin – The Melancholy Connection

    Jetzt wollen es die Jungs aber wissen. Nachdem sie jüngst mit ihrem 12 Jahre alten „Pennybridge Pioneers“-Album getourt sind und dieses zur Feier des Tages in Ganzheit gespielt haben, schieben sie nun ein Album nach, auf dem sich bisher eher rare Songs befinden – stammend aus der Zeit zwischen der Entstehungsphase eben dieses Werkes bis…

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