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  • Paleo – Fruit Of The Spirit

    David Strackany alias Paleo ist einer dieser Typen, die sich mit fug und recht „schrullig“ nennen dürfen, ohne rot zu werden. Dieses ist das dritte Album des Mannes und das erste, das in Europa erscheint – das ist aber nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Strackany seit sechs Jahren ununterbrochen tourt, 2006 ein musikalisches Tagebuch…

  • Spain – The Soul Of Spain

    Die Band um Josh Haden – Sohn des Jazz-Giganten Charlie Haden und somit Mitglied des Haden-Kreativ-Pools – ist vor allen Dingen durch den Song „Spiritual“ bekannt geworden – einfach deswegen, weil Josh hier ein ironiefreies, reinrassiges Spiritual verfasst hatte, das via Rick Rubin das Interesse Johnny Cashs erregte, der diesen Song coverte und ihn so…

  • Masha Qrella – …weil sich gute Platten letztlich doch durchsetzen

    Auf „Analogies“, ihrem ausgezeichneten vierten Soloalbum, verbindet Masha Qrella die sanfte Melancholie, die die Stücke ihrer ersten beiden Platten unter eigenem Namen oft auszeichnete, mit der popmusikalischen Leichtigkeit, mit der sie vor drei Jahren den Songs von Kurt Weill und Frederick Loewe auf ihrem Cover-Album „Speak Low“ neues Leben einhauchte. Weniger elektronisch, weniger experimentell fallen…

  • Willis Earl Beal – Acousmatic Sorcery

    Allein das Cover von Willis Earl Beals Debütalbum sticht aus der Menge von Veröffentlichungen heraus: „Acousmatic Sorcery“ kommt (zumindest in der Limited Edition) im DVD-Format, die mit Kohle gezeichneten Artworks stammen von Beal selbst. Der Titel des Covers ist eigentlich ein Brief an den Käufer und Hörer des Albums, in dem Beal sich selbst vorstellt…

  • Alabama Shakes – Boys & Girls

    Zwar kommen die Alabama Shakes nicht aus Alabama, sondern aus Athens, Georgia, dennoch haben sie den namentlich nahe liegenden Southern Groove ziemlich gut drauf. Die Band um die röhrende Frontfrau Brittany Howard hat sich via Web, mitreißende Live-Shows und Mund-zu-Mund-Propaganda (nicht zuletzt von prominenten Fans wie Justin Vernon, Adele oder Jack White) schon vor der…

  • AU – Both Lights

    Luke Wyland und Dana Valatka aus Portland machen in etwa das, was in unseren Breiten Wildbirds & Peacedrums tun – nur mit umgekehrten Vorzeichen: Hier trommelt die Dame und hier singt der Herr (und macht auch alles weitere). Freilich: Von Melodien halten AU nicht so viel. Stattdessen gibt es eine unbändige Energie, die stellenweise schon…

  • 10+10 mit: The Black Seeds

    Es gibt viele Dinge, die das neue Album von The Black Seeds so toll machen. Der Sound, die Songs, die Stimmung. Doch am tollsten ist sicher die Vielfalt, die man auf „Dust And Dirt“ findet. Denn klar, The Black Seeds sind eine Reggae-Band. Aber sie können eben noch so viel mehr. Funk und Soul, Dub…

  • Pennywise – All Or Nothing

    Die Aufgabe war schwer. Kniffelig und heikel. Aber sie haben sie gelöst. Es geschafft und sich selbst und all unsere Erwartungen übertroffen. Pennywise haben ein schlicht fantastisches neues Album gemacht. Mit Zoli Téglás und ohne Jim Lindberg. Das geht. Und wie.Als wir uns Pennywise vor ziemlich genau zwei Jahren und damit kurz nach dem Einstieg…

  • Jack White – Blunderbuss

    Es würde zu lange dauern all seine Band-Projekte, Kollaborationen und Produktionen aufzulisten, die sich ebenso wenig wie er selbst auf ein bestimmtes Ziel festnageln wollen. Nur ein Solodebüt fehlte bislang in der langen Riege an Erfolgen, obwohl es ihm ja schon immer zuzutrauen war. Nun hat Jack White Ernst gemacht und legt mit „Blunderbuss“ ein…

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