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  • The Black Seeds – Dust And Dirt

    Vier Jahre nach „Solid Ground“ kommen mit The Black Seeds mit einem neuen Silberling um die Ecke und schicken uns sanfte Grüße vom anderen Ende der Welt. Die sieben Herren haben ihre Basis schließlich im fernen Neuseeland, klingen aber irgendwie? Weltweit. International, bunt und vor allem so herrlich entspannt, ohne langweilig zu sein. Auch auf…

  • Grand Duchy – Let The People Speak

    Grand Duchy sind nicht nur ein bisschen Frank Black und ganz viel seine Ehefrau Violet Clark. Grand Duchy sind auch weiterhin toll, total aufregend und total spannend – und schon jetzt eine heiße Nummer für den Sommer. Weil ihre Musik nach Sonne schmeckt, nach Hitze, Spaß und tanzenden Menschen. Auf der Straße, dem Balkon, dem…

  • Slow Joe & The Ginger Accident – Sunny Side Up

    Diese Scheibe „ungewöhnlich“ zu nennen, wäre noch stark untertrieben. Slow Joe ist ein indischer Sänger, der im zarten Alter von 68 Jahren von dem Franzosen Cedric de la Chapelle auf Goa entdeckt wurde, als er dort seine improvisierten Blues und Soul-Songs sang. Cedric nahm einige dieser Stücke auf Mini-Disc auf und schrieb im heimischen Lyon…

  • Royal Bath – Better Luck Next Time

    Royal Bath ist eines dieser Indie-As-Indie-Can-Projekte, wie sie nur von ausgesprochenen Fans und Musikliebhabern losgetreten werden können. Ohne sich um irgendwelche Stils und Trends zu scheren, ziehen Jeremy Cox und Jigmae Baer auch nach einem Umzug von San Francisco nach Brooklyn unbeirrbar ihr Low-Fi-White-Stripes-Ding durch. Zugegeben: Bei Royal Baths gibt es weniger Blues als etwa…

  • Nive Nielsen & Deer Children – Nive Sings!

    Das Problem für die Glitterhouse-Crew dürfte sein, die potentiellen Fans überhaupt dazu zu bewegen, sich diese Scheibe anzuhören. Denn Nive ist eine Inuit-Singer-Songwriterin aus Grönland, die zum Teil eben auch auf Inuit singt und sich dazu auf der Ukulele begleitet. Sowas klingt natürlich zunächst mal schwer nach Weltmusik-Romantik und auch das nichtssagend bunte Cover macht…

  • Justin Townes Earle – Nothing’s Gonna Change The Way You Feel About Me

    Als Justin Townes Earle seine musikalische Laufbahn begann, setzte er sich bewusst von den Outlaw-Errungenschaften seines Vaters Steve Earle ab und konzentrierte sich ganz auf die Auslobung traditioneller – ja orthodoxer – Country-Ästhetik. Deswegen kommt das neue Werk etwas überraschend daher, denn hier bricht Justin Townes nun das Klangschema doch auf und öffnet sich dem…

  • Tobias Preisig – In Transit

    Tobias Preisig ist ein schweizer Violinist, der im Bereich Jazz und Klassik schon seit Jahren etabliert ist. Mit seinem Quartett veröffentlicht er seit 2010 Scheiben in Eigenregie. „In Transit“ ist die zweite CD – und in dieser Form quasi selbsterklärend. Tobias hat sich von den engen Klammern des Jazz-Dogma weitestgehend gelöst und trägt seine Stücke…

  • The Jeffrey Lee Pierce Sessions Project – The Journey Is Long

    Schon der erste Teil dieser auf drei Teile angelegten und vom ehemaligen Wegbegleiter Cypress Grove losgetretenen, auf Skizzen des Meisters basierenden, musikalischen Nachlassverwaltung des 1996 verstorbenen Mitbegründer des Punk-Blues, Jeffrey Lee Pierce, hinterließ 2009 einen mächtigen Eindruck. Wenn möglich, legt dieser zweite Teil noch ein Mal nach – etwa durch das wahrlich beeindruckende Line-Up, das…

  • Olli Schulz – Gutes, verwirrendes Entertainment

    Aus Olli Schulz wird man nicht so ganz schlau – und das scheint genau das zu sein, was er möchte. Es wird ihm gefallen, er wird es provozieren und er hat Erfolg. Denn was ist dieser Olli Schulz für ein Typ? Ein Liedermacher, ein Songwriter und Sänger, klar. Aber er ist sowohl Komiker als auch…

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