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  • Fucked Up – David Comes To Life

    Hardcore war schon immer mehr als Musik. Hardcore ist Aussage, ist Statement, Hardcore ist Geschichte. Fucked Up aber treiben es jetzt ein wenig bunter und legen mit „David Comes To Life“ ein Konzeptalbum vor. Es geht um Liebe, Trauer, Tod und mehr. Doch das alles wäre ziemlich albern, wenn die Musik dazu nicht passen würde.…

  • Set Your Goals – Burning At Both Ends

    Okay, es kann nicht immer klappen. Waren die letzten Scheiben von Set Your Goals so richtig klasse, kommt „Burning At Both Ends“ nur noch sehr gut. Aber das war ja irgendwie klar, schlechte Sachen darf man von diesen Jungs nicht erwarten. Auch die neuen Songs sind durch Bank toll und mit dem Kauf dieser Scheibe…

  • Rival Consoles – Kid Velo

    Piep. Piep. Ploink. Ryan L. West ist ein nahezu virtueller Mensch, der sein Computerstudio vermutlich gar nicht mehr verlässt. So hört sich nämlich seine Musik an. Zum Beispiel rechnet er gar nicht mehr damit, dass sich jemand seine Scheibe kaufen möchte. Denn es ist kaum möglich, diese von außen überhaupt zu erkennen. Stattdessen bietet er…

  • Björn Kleinhenz – Djago Brak

    Herrje, ist das alles süß hier: Schöne, leise Songs mit perfekt gezupften Akustikgitarren und zarten Melodien. Dazu diese engelsgleiche Stimme, die auf jedem Stück ganz klar im Vordergrund steht. Das ist also das fünfte Album von Björn Kleinhenz. Ertragen kann man das eigentlich nur an verpennten Sonntagmorgen mit ganz viel heißer Schokolade – so süß…

  • Bon Iver – Bon Iver

    Platte der Woche KW 24/2011 „For Emma, Long Ago“, das Debüt von Bon Iver, war ein Paradebeispiel für die Kraft der Musik, die Genregrenzen niederreißen und Prognosen für kommerzielle Erfolgschancen auf den Kopf stellen kann: Ein durchaus sperriges, karg instrumentiertes, mit Falsettgesang nicht geizendes, tief melancholisches Album eines weiteren einsamen Vollbartträgers, das auf den Connaisseur-Labels…

  • Thurston Moore – Demolished Thoughts

    Soloalben sind in der Regel eine Möglichkeit, sich als Songwriter von einer völlig anderen Seite zu präsentieren. Thurston Moore kann bereits auf vier Soloalben zurückblicken, doch ist ihm mit „Demolished Thoughts“ wohl die größte, musikalische Kehrtwende mit Blick auf seine Tätigkeit bei Sonic Youth gelungen. Zwar tragen die Songs immer noch unverkennbar seine Handschrift, gleichzeitig…

  • Buzzcocks – A Different Compilation

    Mal wieder eine Best Of-Compilation der Buzzcocks? Ja, irgendwie schon. Aber gleichzeitig auch nicht. Denn die Punks von damals sind die Punks von heute und statt einfach ein paar Lieder neu zu mastern und für gutes Geld zu verticken, gingen die Buzzcocks ins Studio und zimmerten 24 ihrer Lieder lieber neu ein.Wir stellen uns das…

  • Dark Dark Dark – Wild Go

    In der Bio von Dark Dark Dark aus Minneapolis heißt es, es handele sich bei der Combo um Vokalistin Nina Marie Invie und Songwriter Marshall LaCount um ein „Kammer-Folk-Sextett“. Im Prinzip beschreibt das die Attitüde der Band – nämlich dass es hier vorwiegend gesittet, ruhig und strukturiert zu geht – reicht allerdings in musikalischer Hinsicht…

  • Scott Matthew – Der Sohn des Dramas

    Der aus Australien stammende aber in New York lebende Scott Matthew wurde bei uns bekannt durch seine Beiträge zu dem Indie-Film „Shortbus“ – noch bevor sein selbst betiteltes Debüt-Album erschien. Hier wie da verfolgte Matthew eine ganz eigene musikalische Ästhetik, die etwa darin besteht, dass alle Songs akustisch instrumentiert sind und ohne Schlagzeug auskommen müssen.…

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