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  • Anoraak – Wherever The Sun Sets

    Anoraak ist ein Projekt, wie es in dieser Form eigentlich nur in den 80ern möglich erschienen wäre. Frederic Reviere ist ein französischer Elektronik-Frickler, der sich sein Handwerk zu Hause, im stillen Kämmerlein, aneignete, als er auf der Suche nach einem Job als Tontechniker war. Riviere ist dabei ein Freund gediegener, glatt polierter, sanftmütiger Disco- und…

  • Belle And Sebastian – Write About Love

    Platte der Woche KW 40/2010 Belle And Sebastian sind und bleiben die Meister des verspielten Twee-Pops. Daran ändert auch ihr neues Album „Write About Love“ nichts, im Gegenteil: Der Vorsprung wird weiter ausgebaut. Belle And Sebastians Brillanz speist sich wie immer vor allem aus Stuart Murdochs genialem Songwriting und wunderschönen Popmelodien, die so nur sehr…

  • Antony & The Johnsons – Swanlights

    Jedem wahren Meister sollte das uneingeschränkte Recht eingeräumt werden, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Antony Hagerty nutzt dieses Recht nicht nur – er lässt uns auch an dem Prozess teilhaben. Nach dem exzellent konzeptionierten, songorientierten Vorgänger-Album „The Crying Light“ ist „Swanlights“ nicht einfach eine Art Fortsetzung desselben, sondern es dokumentiert Antonys Bemühen, als Komponist und Arrangeur hier…

  • Jens Friebe – Abändern

    Die Zeit nennt Jens Friebe einen „Bohemien von Welt“. Als der outet er sich zwar inhaltlich auch auf dem vierten Album – gebärdet sich dabei musikalisch aber als viel zu jung gebliebenes Kleinkind im Spielzeugland und fährt so eine Art alternativer, dadaistischer Elektropop-Scheibe ein. Das heißt: Nominell spielt Friebe eigentlich nur Piano und Drummer Chris…

  • Dakota Suite / David Darling / Quentin Sirjacq – Vallisa

    Das ist ein ganz schön harter Brocken: Chris Hooson – Chef und Vordenker der englischen Miserablen-Combo Dakota Suite – versuchte, mit den auf diesem Live-Album versammelten Klanggebilden, aus einer Depression zu entrinnen, in die er unter anderem durch die Arbeit an dem desolaten letzten Dakota Suite-Album „Waiting For The Dawn To Crawl Through And Take…

  • Justin Townes Earle – Harlem River Blues

    Es ist ja nun hinlänglich darauf hingewiesen worden, dass sich Justin Townes Earle mehr noch als sein Vater Steve den Roots verpflichtet fühlt. Woody Guthrie ist sein Idol und das Medium seiner Wahl ist der Folk-Song im Country-Gewand. Das ist auch auf dem neuen Album „Harlem River Blues“ so – nur erweitert Townes hier einen…

  • Suzanne Vega – Close-Up Vol 2: People & Places

    Das ist nun die zweite Folge in der Reihe von Suzanne Vegas akustischer Vergangenheitsbewältigung. Wie beim ersten Durchgang auch bedeutet „akustisch“ hier nicht solo. Mehr noch als auf der ersten Folge vertraut Suzanne auf eine akustische Band (bei einem Stück gibt’s sogar eine sachte E-Gitarre) und zuweilen Streicher. In allen Fällen bieten die neuen Arrangements…

  • Jingo De Lunch – Land Of The Free-Ks

    Angst wäre vielleicht zu hoch gegriffen. Aber Gedanken musste man sich schon machen. Haben sie es noch drauf? Sind sie noch gut oder gar mehr? Jingo De Lunch haben schließlich schon lange keine neuen Sachen mehr veröffentlicht. Das letzte Werk stammt aus dem Jahre 1994. Nach der Reunion gab es erstmal eine Rückschau, erst jetzt…

  • Tina Dico – Welcome Back Colour

    Nachdem Tina Dico erst letztes Jahr die fulminante Dreifach-CD „A Beginning, A Detour, An Open Ending“ vorlegte – gefolgt von mehreren gut besuchten Touren -, geht es dieses Jahr im gleichen Stil weiter. Rechtzeitig zur nächsten Tour gibt es das Doppel-Album „Welcome Back Colour“. Dieses ist eine Standortbestimmung mit Rückblick-Charakter, denn neben einigen neuen Songs,…

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