Die Zeit nennt Jens Friebe einen „Bohemien von Welt“. Als der outet er sich zwar inhaltlich auch auf dem vierten…
Die Zeit nennt Jens Friebe einen „Bohemien von Welt“. Als der outet er sich zwar inhaltlich auch auf dem vierten Album – gebärdet sich dabei musikalisch aber als viel zu jung gebliebenes Kleinkind im Spielzeugland und fährt so eine Art alternativer, dadaistischer Elektropop-Scheibe ein. Das heißt: Nominell spielt Friebe eigentlich nur Piano und Drummer Chris…
Das ist ein ganz schön harter Brocken: Chris Hooson – Chef und Vordenker der englischen Miserablen-Combo Dakota Suite – versuchte, mit den auf diesem Live-Album versammelten Klanggebilden, aus einer Depression zu entrinnen, in die er unter anderem durch die Arbeit an dem desolaten letzten Dakota Suite-Album „Waiting For The Dawn To Crawl Through And Take…
Es ist ja nun hinlänglich darauf hingewiesen worden, dass sich Justin Townes Earle mehr noch als sein Vater Steve den Roots verpflichtet fühlt. Woody Guthrie ist sein Idol und das Medium seiner Wahl ist der Folk-Song im Country-Gewand. Das ist auch auf dem neuen Album „Harlem River Blues“ so – nur erweitert Townes hier einen…
Das ist nun die zweite Folge in der Reihe von Suzanne Vegas akustischer Vergangenheitsbewältigung. Wie beim ersten Durchgang auch bedeutet „akustisch“ hier nicht solo. Mehr noch als auf der ersten Folge vertraut Suzanne auf eine akustische Band (bei einem Stück gibt’s sogar eine sachte E-Gitarre) und zuweilen Streicher. In allen Fällen bieten die neuen Arrangements…
Angst wäre vielleicht zu hoch gegriffen. Aber Gedanken musste man sich schon machen. Haben sie es noch drauf? Sind sie noch gut oder gar mehr? Jingo De Lunch haben schließlich schon lange keine neuen Sachen mehr veröffentlicht. Das letzte Werk stammt aus dem Jahre 1994. Nach der Reunion gab es erstmal eine Rückschau, erst jetzt…
Nachdem Tina Dico erst letztes Jahr die fulminante Dreifach-CD „A Beginning, A Detour, An Open Ending“ vorlegte – gefolgt von mehreren gut besuchten Touren -, geht es dieses Jahr im gleichen Stil weiter. Rechtzeitig zur nächsten Tour gibt es das Doppel-Album „Welcome Back Colour“. Dieses ist eine Standortbestimmung mit Rückblick-Charakter, denn neben einigen neuen Songs,…
Hinter dieser Veröffentlichung verbirgt sich leider eine tragische Geschichte: Bei den Aufnahmen zur letzten Dirtmusic-Scheibe, lernte Chris Eckman den malinesischen Blues-Gitarristen Lobi Traorè kennen und lud diesen ein, auf der Dirtmusic-Scheibe mitzuspielen. Im Gegenzug fragte Lobi, ob ihm die erfolgreichen westlichen Superstars nicht dabei helfen könnten, eine eigene Scheibe aufzunehmen. Nach einigem hin und her…
Die ehemalige Pop-Göre Cyndi Lauper mit Blues in Verbindung zu bringen, liegt vielleicht nicht unbedingt auf der Hand. Aber langsam kommt die Gute halt auch in den Bereich, in dem man musikalisch fürs Alter vorsorgen muss und dann gibt es ja auch noch zu bedenken, dass sie mit „Time After Time“ ein Stück schrieb, das…
Es ist ja so etwas wie Mode geworden, die Platten von Weezer scheiße zu finden. Das wäre an sich ja okay – wenn die Platten denn auch scheiße wären. Sind sie aber nicht, waren sie nicht. Gilt auch für die neue, „Hurley“ ist klasse und das nahezu komplett. Hört nicht auf die anderen, hört Weezer!Über…