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  • Good Weather Girl – Boon

    Ist Kinderarbeit hierzulande eigentlich nicht verpönt? Offensichtlich nicht, wenn es um Musik geht. Jedenfalls klingt Dion October Lucas, die hier mir ihrem Bruder Shem die hinreichend charmante Debüt-CD „Boon“ des Projektes Good Weather Girl vorstellt, wie ein fünfjähriges Kind. Das hat aber auch seinen Vorteil, denn gepaart mit den minimalen instrumentalen Fähigkeiten der Geschwister (Kinder…

  • Lightspeed Champion – Life Is Sweet! Nice To Meet You!

    Platte der Woche KW 10/2010 Im normalen Leben sollte man wissen, wann genug genug ist. Zum Glück herrschen in der Musik andere Regeln und es darf sich ungeniert ausgetobt werden. Stoppschilder gibt es in dieser Gegend ebenso wenig wie auf der Autobahn. Dev Hynes alias Lightspeed Champion weiß um diese Tatsache und rauscht mit Vollgas…

  • C.Aarmé – World Music

    Verdammt. Verrückt. Verwirrend. Aber gut. Sehr. Leichtes Lauschen ist hier ausgeschlossen, nebenbei geht nicht viel. C.Aarmé bitten um vollste Aufmerksamkeit. Und bekommen sie auch. Mit „World Music“ melden sie sich nach langer Zeit mit ihrem dritten Album zurück und weil diese elf Lieder einfach krachen, geben wir uns ihnen ganz hin. Immer wieder. Immer gerne.…

  • Four Tet – There Is Love In You

    Die Zeiten experimenteller Sound-Schnipseleien sind bei Kieran Hebden alias Four Tet nun weitgehend vorbei: Hebdens Stücke auf „There Is Love In You“ sind fokussierter und mehr aus einem Guss denn je. In der Phase der früheren Alben „Pause“ und „Rounds“ klebte man Fourt Tet aufgrund seiner luftigen, harmonischen und immer irgendwie sonnendurchtränkten Tracks gerne das…

  • Ken – Yes We

    Ken sind zurück und haben eine Botschaft, die gleichzeitig der schlagkräftige Titel ihres vierten Albums ist: „Yes We Ken“. Das Bandprojekt um Initiator Aydo Abay (ehemaliger Sänger von Blackmail) unterliegt seit seiner Gründung 2001 stets einem Wandel. So wechselte jedoch nicht nur die Besetzung des Öfteren, sondern auch die Konzipierung ihrer Alben zeugt von Experimentierfreudigkeit.…

  • Thomas White – The Maximalist

    Wie man eine leidlich unterhaltsame Kunstrock-Scheibe mit Blaskapelle und Elektronik machen kann, zeigt Thomas White auf seinem neuesten Werk. Als beinharter Avantgardist und Veteran der Szene darf er das auch. Das Problem dabei ist ein eigenartiges: Nicht die Songs, bei denen er seine waghalsigsten kompositiorischen Verrenkungen unternimmt und auch nicht die, bei denen er impulsiv…

  • Kenneth Minor – In That They Can’t Help It

    In einer besseren Welt wären Acts wie Kenneth Minor (alias Bird Christiani) in den Charts und nicht etwa relativ pflegeleichte und überraschungsfreie Acts wie Milow und Konsorten. Es ist allerdings so, dass der Mann, der aus dem gleichen Ort kommt wie Gisbert zu Knyphausen, zwar die besseren Songs im Gepäck hat und diese äußerst charmant…

  • Alcoholic Faith Mision – Let This Be The Last Night We Care

    Ganz so schlimm, wie der Name des Projektes vermuten lässt, klingen Alcoholic Faith Mission gar nicht. Ganz im Gegenteil: Auf diesem dritten Werk outet sich das dänische Duo als muntere kleine Wundertüte für den Indie-Freund. Weniger spektakulär als die großen des Genres, dafür aber ziemlich ungebremst schunkeln sich Thorben Seierø Jensen und Sune Sølund durch…

  • Turin Brakes – Outbursts

    Man muss sich heutzutage bereits wieder zurück erinnern – aber mit ihrem Debüt, „The Optimist“, traten Olly Knights und Gale Paridjanan dereinst das Akustik-Revival Anfang des Jahrtausends mit los. Das letzte Werk, „Dark On Fire“, geriet unter der Obhut von Altmeister Glyn Johns dann fast zu einer – zwar brillanten, aber eher „normalen“ – Folkpop-Scheibe.…

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